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SMA schließt zwei Werke im Ausland

Die SMA Solar Technology blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2016. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 Prozent auf rund 494 Millionen Euro. Doch der Kostendruck in der Branche ist hoch. Zwei Produktionsstandorte in Denver und Kapstadt werden nun schließen.

Zuerst die positive Nachricht: Das operative Ergebnis (Ebit) von SMA lag bei 39,3 Millionen Euro, im Vorjahr standen hier noch minus 14,9 Millionen. Treiber dieser Entwicklung waren die solaren Großanlagen. Darüber hinaus verzeichneten auch die gewerblichen Photovoltaikanlagen eine gute Entwicklung. Durch die internationale Positionierung profitiert SMA weiterhin vom Wachstum in ausländischen Solarmärkten. Und verdient in den ersten sechs Monaten des Jahres 91,1 Prozent des Umsatzes im Ausland.

Zudem steigerten die Hessen die verkaufte Wechselrichterleistung um 22,9 Prozent auf 3,9 Gigawatt. Aufgrund des gestiegenen Absatzes und der Reduktion der Fixkosten verbesserte sich das Ergebnis. Vor dem Hintergrund von noch abzuarbeitenden Aufträgen über 644 Millionen Euro und eines erwarteten stärkeren Geschäfts im zweiten Halbjahr bestätigt der der SMA-Vorstand die Ende Januar 2016 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Die steht bei einem Umsatz von 950 bis 1.050 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr soll das Ebit auf 80 bis 120 Millionen Euro steigen.

In Denver und Kapstadt schließen die Pforten

Der Vorstand erwartet für 2017 einen gegenüber dem laufenden Jahr sich weiter verstärkenden Preisdruck und kündigt die Schließung der Produktionsstandorte in Denver, USA, sowie in Kapstadt, Südafrika an. Ziel sei es, die Kostenstruktur durch die Konsolidierung der globalen Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Die bestehenden Produktionskapazitäten in China und Deutschland sollen zukünftig besser ausgelastet werden.

Der Vorstand plant allerdings weiter zu investieren und kündigt weitere Produktinnovationen an, um die gute Position im Markt zu verteidigen. „So wird SMA beispielsweise eine kompakte Systemlösung mit integriertem Energiemanagement für das stark wachsende Marktsegment Commercial auf der Solar Power Messe in Las Vegas im September 2016 der Öffentlichkeit vorstellen“, kündigte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon an. (nhp)