Ein Ende mit gemischten Eindrücken
10. September 2010 | Tobias GlattbachDas die Messe am Donnerstagabend zuende ging, haben wohl einige Messebesucher und Aussteller sehnsüchtig erwartet! Über das Fazit der Messe könnte man eine mehrseitige Arbeit verfassen. Außer der sehr gute Mittwoch waren alle anderen Messetage eher ernüchternd und verhalten - leider.
Leider kam zu den nicht erfüllten Erwartungen in Sachen Besuchern noch der Ärger mit der Feria Valencia. Diese kann man in zwei Worten beschreiben: unorganisiert und unflexibel. Nachdem schon beim Aufbau bzw. der Versorgung unseres Messestandes mit Energie und Wasser unsere bestellten Leistungen nicht erbracht wurden, warte bis jetzt noch auf ein Paket mit Broschüren das nachweislich bereits am Montag von FedEx angeliefert wurde.
Dazu kommt die schlechte Verkehrsanbindung, ich stellte mir bereits öfter die Frage, was der Messeveranstalter macht, wenn die Messe ganz ausgebucht ist! Bei der PVSEC war nur ein Teil des Messegeländes belegt, und trotzdem gab es jeden Tag nach Messende eine entspannende Wartezeit am Taxistand.
Einen weiteren negativen Punkt den es eigentlich leicht zuvermeiden geht, geht an die Bistros in der Messe. Wenn die Damen kein Englisch können wäre es toll wenn man zumindest Englische Menüs aushängen würde. Nun ja, so wurde jede für mich, der kein Spanisch oder Latein kann, jede Bestellung zu einem Abenteuer.
Ich hoffe sehr, dass bei den kommenden Messen die Anzahl der Messetage auf 3 reduziert wird oder am letzten Tag die Messetore nur bis 16 Uhr zuöffnen. Ähnlich wie bei Semicon, den der gestrige Tag gezeigt hat, dass die letzten Stunden absolut keinen Sinn machen. Abschließend bleibt festzustellen, dass die Messe durchwachsen war. Es gab viele gute Sachen, aber auch einige negative Dinge. Leider bleiben jedoch genau diese in Erinnerung. Ich hoffe sehr, dass die PVSEC durch die negativen Eindrücke der aktuellen Messe keinen zu großen Image-Schaden genommen hat. Denn es bleibt für mich eine der wichtigsten und besten Messen im Photovoltaik-Bereich (in dem es leider schon zu viele Messen gibt).
