Geld sicher in das eigene Haus oder die Photovoltaikanlage investieren

17. Oktober 2008 | Karl-Heinz Remmers

Die Ära des Neoliberalismus ist am Ende. Reihenweise übernehmen die lange gescholtenen Staaten Anteile an Banken, um einen völligen Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Wurde man in den letzten Jahren ja bereits als „Kommunist“ beschimpft, wenn man nur die regulierende Hand des Staates in unvollkommen agierenden Bereichen forderte, so kann der Staat nun nicht schnell genug einschreiten. Als „Peanuts“ erscheinen einem plötzlich alle Investitionen in den Klimaschutz oder auch in die Bildung. Warum nur ist plötzlich soviel Geld für das Feuerlöschen da, wo doch eben noch weder Sozialleistungen noch Bildung noch erneuerbare Energien bezahlbar erschienen und auch Brancheninsider die Markteinführung der Solartechnik als viel zu teuer brandmarkten? Weil vielleicht in Krisen alles einfacher ist? Oder weil man sich in diesen Tagen vor Verantwortung nicht mehr drücken kann? Ich denke das „Drücken“ ist der Hauptpunkt: Aus Angst vor wem auch immer wurden u.a. Maßnahmen in Bildung und Klimaschutz immer wieder verzögert. Das hektische Handeln dieser Tage zeigt ein positives „Yes we can“. Wenn wir es wollen, können wir und auch die von uns gewählte Politik handeln. Das muss in Zukunft das Credo auch für positive Maßnahmen sein und nicht nur in Chaostagen gelten - Mut zum Handeln und dann einfach machen. Nun können sich alle nur wünschen, dass die eingeleiteten Maßnahmen eine sanfte Notlandung schaffen. Mehr als eine Notlandung wird es aber nicht, die Folgen werden angesichts der erheblichen Ungleichgewichte über Jahre zu spüren sein.

Ich denke, dass jedem einzelnen ein kräftiges Erschrecken angesichts dieser Entwicklungen in die Glieder gefahren ist und jeder für sich überlegt, ob sein Besitz noch sicher ist. Ein besonnenes Anlege- und vor allem Kaufverhalten ist heute wichtiger denn je. Noch ist unklar, wie sich die Krise auf die Branche der erneuerbaren Energien auswirken wird. Chancen und Risiken sind auf dem Tisch, in vergangenen Abschwungphasen der Wirtschaft gab es einerseits Wachstum, andererseits enorme Einbrüche (so zuletzt 2002/2003: Die Windenergie boomte, die Photovoltaik wuchs leicht und die Solarthermie brach in sich zusammen). Es gilt zu handeln, womit wir bei der Botschaft sind:
Kaufen Sie sofort eine neue Solaranlage, eine Wärmepumpe oder Pelletsanlage oder eine bessere Wärmedämmung für Ihr Haus!

Diese Botschaft bietet Sicherheit in der Geldanlage bei guten Renditen – was Ihnen in dieser Form gehört, nimmt keiner weg. Und es lohnt sich auch noch. Den positiven Umwelteffekt gibt es trotz Finanzkrise gratis dazu.

Alternativ können Sie Ihr Vermögen natürlich auch durch Wissen und Networking bei unseren traditionell im Herbst veranstalteten Konferenzen mehren – wie der Conferencia de la Industria Solar in Madrid (23./24. Oktober), dem Forum Wärmepumpe (13./14. November) oder dem Forum Solarpraxis (20./21. November).

Lassen wir uns also nicht weiter den Herbst vermiesen, sondern gehen wir die aktuellen Herausforderungen an. Lesen Sie hier, was wir tun.

Ihr
Karl-Heinz Remmers
Vorstand der Solarpraxis AG

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