Kein Netzausbau, kein Wachstum der erneuerbaren Energien
18. März 2008 | Karl-Heinz RemmersFür eine sichere Energieversorgung in Deutschland spielen erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle. Von zentraler Bedeutung für ein weiteres Wachstum wird Netzintegration sein. Das deutsche Stromnetz orientiert sich in seiner derzeitigen Form aber an zentralen, großen Kraftwerken, die über ein Verbundnetz miteinander verknüpft sind.
Der dezentrale Charakter der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien sowie deren Vorrang bei der Einspeisung stellt Netzbetreiber aber vor eine gewaltige Aufgabe. Sie müssen sich darauf einstellen und das Einspeisenetz für die Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung ausgelegen. Dazu ist ein schneller und umfangreicher Ausbau des Leitungsnetzes auf allen verschiedenen Spannungsebenen dringend erforderlich. Der weitere Zuwachs der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion wird die derzeit bestehenden Probleme bei der Netzintegration zukünftig ansonsten noch verschärfen.
Es müssen schnell Lösungen gefunden werden, die für alle Beteiligten tragbar sowie im Sinne von Netzsicherheit und Klimaschutz sind. Eine gute Gelegenheit bieten der VWEW Energieverlag und die Solarpraxis AG mit ihrer zweitägigen Konferenz „Erneuerbare Energien und Netzintergration“, die erstmals im Juni in Erfurt stattfinden wird. Mehr zu unserer Netz-Konferenz können Sie in diesem Newsletter lesen. Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu können!
Übrigens, der Solarpraxis-Newsletter erscheint zum zweiten Mal im neuen Design. Über Lob, Kritik und Anregung würden wir uns freuen. Senden Sie uns Ihre Meinung an E-Mail info(at)solarpraxis.de oder rufen Sie uns an Tel. +49 (0)30/72 62 96-454.
Ihr
Karl-Heinz Remmers
Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG
