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Solarbetreiber-Club droht mit eigener Auflösung

Der Deutsche Solarbetreiber-Club droht mit Selbstauflösung. Grund: Zu wenig Mitglieder. Deshalb müssten innerhalb von vier Wochen 1.000 Mitglieder her, sonst gehe das Licht aus.

Mit einem dramatischen Appell richtet sich der Vorstand des Deutschen Solarbetreiber-Clubs (DSC) an seine Mitglieder und Unterstützer: Wenn bis zur Mitgliederversammlung in knapp vier Wochen nicht 1000 neue Mitglieder beitreten, möchte er sich selbst auflösen.

Der Club wurde vor gut drei Jahren von Vertretern der Photovoltaik-Branche gegründet, konnte aber nach eigenen Angaben bisher nicht genügend Mitglieder finden.Eine kontinuierliche, professionelle Vertretung sei nur mit einer dauerhaft besetzten Geschäftsstelle möglich. Zur Finanzierung brauche es daher mindestens 1000 neue Mitglieder.

Vergünstigungen nur mit Größe möglich

Auch geplante Clubvorteile wie günstige Anlagen- und Betreiberhaftpflicht-Versicherungen seien nur ab einer gewissen Größe möglich. Wörtlich heißt es in dem Appell: "In Deutschland gibt es 1,5 Millionen Photovoltaik-Anlagen. Deshalb: 1000 neue Mitglieder bis 21. November – oder wir schalten das Licht aus."

Der Beitritt ist online möglich unter www.solarbetreiber.de. Die Jahresmitgliedschaft kostet 48 Euro und soll nur fällig werden, wenn der Club sich nicht auflöst. Auf seiner Webseite informiert der Club regelmäßig über den aktuellen Stand der Aktion. (William Vorsatz)