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		<title>photovoltaik online</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 15:54:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Ein Deckel ist nicht genug</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/ein-deckel-ist-nicht-genug_100007065/</link>
			<description>Die Forderungen aus dem Wirtschaftsministerium und den Spitzen der FDP werden immer härter. So fordert das BMWi unter Führung von Philipp Rösler nun einerseits einen Deckel bei 1.000 Megawattpeak pro Jahr (die Solarfeinde aus der CDU fordern sogar nur noch 800 Megawattpeak pro Jahr) und andererseits eine absolute Mengenbegrenzung bei 33 Gigawattpeak, offiziell verteilt bis 2020, aber gültig bei Erreichen. Ein doppelter Deckel also, der bereits im Jahr 2013 die Solarförderung beenden könnte, wenn der Markt durch die politische Verunsicherung weiterhin zu Panikkäufen animiert wird.

Mit dieser Forderung verlassen sowohl das BMWi als auch die FDP die gemeinsame Linie des nationalen Aktionsplans, der einen Photovoltaikzubau von 52 Gigawattpeak bis 2020 vorsieht. Diese 52 Gigawatt wurden dabei nicht als Deckel verstanden, sondern eher als ein Ziel, das auch gerne überschritten werden darf. Das gerade erst novellierte und in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll offenbar ebenfalls nicht aufrechterhalten werden. Nach der Photovoltaik soll wohl das ganze System dran glauben. Rösler und seine Mannen wollen mit einer erneuten EEG-Novelle weitreichende Kompetenzen an sich reißen, um künftig alleine und ohne Einbeziehung vom Parlament oder dem federführenden Bundesumweltministerium (BMU) agieren zu können. 

Das eigentlich für die Förderung von Wirtschaft und technologischer Entwicklung zuständige Ministerium versucht das EEG seit seiner Einführung auszubremsen oder kaputt zu machen. Zuerst bekam es die Windenergie ab, heute ist es die Photovoltaik, da diese am schnellsten wächst und somit den klassischen Energieträgern sowie dem Kernklientel des BMWi, den vier großen Energieversorgern, ein immer größerer Dorn im Auge ist. Die Beamtenschaft steht also weitestgehend hinter dem technologie- und energiepolitischen Amoklauf des Ministers. Hinter vorgehaltener Hand wird im Ministerium auch von einer „Entscheidungsschlacht“ gesprochen. Werden Photovoltaik und die erneuerbaren Energien jetzt nicht aufgehalten, brechen die alten Strukturen bald zusammen. Rösler findet ja schon jetzt keinen mehr, der seine „Kraftwerke, ja bitte“-Kampagne für fossile Kraftwerke unterstützen will.

Der ideologische Überbau gegen den grünen Ungeist 
In einem Artikel aus „Die Zeit“ gibt Forsa-Chef Manfred Güllner bemerkenswerte Ratschläge. „Der Antiökokurs des Wirtschaftsministers Rösler soll nun auch dem FDP-Chef Rösler helfen. Dazu rät zumindest der Meinungsforscher Manfred Güllner. Der Forsa-Chef hat, basierend auf seinen Umfragen, der FDP öffentlich empfohlen, ’sich als Gegenpol zum ideologiefixierten energiepolitischen Dilettantismus eines Norbert Röttgen zu positionieren’ sowie sich um die ’vielen in der Energiewirtschaft Tätigen’ zu kümmern, ’die heute von großen Teilen der Politik und Medien quasi wie Aussätzige behandelt werden’. Vertrauen könnten die Liberalen auch dadurch zurückgewinnen, ’indem sie den grünen Ungeist’ bekämpften und die grüne Bewegung ’als das entlarven, was sie ist, nämlich eine Minorität von radikalisierten deutschen Bildungsbürgern, die versucht der Mehrheit der Bevölkerung ihre Werte aufzuzwingen’.“ (Zitat aus „Die Zeit“)

Das ist „Edmund Stoiber 2002 revisited“. Dieser führte seinerzeit einen bekanntermaßen am Ende erfolglosen Kreuzzug gegen die „Ökosteuer“. Begleitet von den gleichen Radikalen aus dem Lager der konservativen Medien, der unsäglichen neoliberalen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ und weiteren Zombies, die nun alle wieder massiv gegen die erneuerbaren Energien kämpfen, als wäre eine Schlüsseltechnologie der politische Feind.  

Lagerwahlkampf, Propaganda und Zerstörung des politischen Gegners mit allen Mitteln. Das war auch unter Guido Westerwelle beliebt und ist nun das letzte Aufgebot der Mannen um Philipp Rösler. Also geht es auf zum Angriff gegen die „Ökoschweine“, wie einer der Kampfbegriffe lautet, von denen ich glaubte, dieser Unsinn sei Geschichte. Aber diese Geschichte ist heute wieder Realität und betrachtet man die Medien, stehen die alten Hass-Allianzen gerne erneut bereit. 

Fünf Prozent der Stimmen – Kosten egal
Philipp Rösler geht aufs Ganze und zieht alle Register, um die Photovoltaikindustrie in Deutschland kaputt zu machen. Es ist ihm vollkommen egal, ob hier eine Schlüsselbranche des 21. Jahrhunderts und über 300.000 Arbeitsplätze im Bereich der gesamten erneuerbaren Energien kaputt gehen. Denn es geht um fünf Prozent für die FPD bei den kommenden Wahlen – und die glaubt Rösler so erreichen zu können. Es geht um nichts anderes und anstelle der Photovoltaik könnte auch jedes andere Thema stehen. Daher ist eine Verhandlung mit Rösler extrem schwierig, denn die Forderungen sind absolut. Röslers Attacken zeigen indes deutliche Wirkungen. 

Durch den Dauerbeschuss zeigen sich die Umweltpolitiker beider Regierungsparteien in ihrer positiven Haltung gegenüber den erneuerbaren Energien verunsichert. Anstatt klar zu sagen: „Wir haben das Ziel fast erreicht und können nun mit geringen Nachjustierungen Photovoltaik zum Preis der Windenergie haben“, versinken viele in einer Sprach- und Mutlosigkeit gegenüber den anstürmenden Radikalen. Eine Mutlosigkeit wegen einer radikalisierten Splitterpartei und einer kleinen (Wirtschafts-)Minderheit innerhalb der CDU/CSU, die allerdings zahlungskräftige Unterstützer hat. 

Viele unterschätzen die Härte des Angriffs 
Offenkundig ist bei vielen Kollegen die Brisanz der Lage noch nicht bekannt. „Der Rösler ist doch eh abgemeldet“, ist nur eine der bestehenden Unterschätzungen des hoch aggressiven Gegenspielers. Es geht nicht darum, auf monatliche Absenkungen der Vergütung umzustellen. Es geht vielmehr um das schnelle Ende der Photovoltaikvergütung! In diesem Spiel ist auch das Branchengespräch mit Minister Röttgen wenig wert, denn auch seine Beamten stehen unter Dauerbeschuss. 

Das ist der bisher schlimmste Angriff auf die Branche und bislang gibt es leider wenig Anzeichen für die nötige massive Gegenwehr der Mehrheitsgesellschaft. Schon am heutigen Tag verhandeln die Minister wohl weiter. Sind erst einmal Fakten geschaffen wird es irgendwann unmöglich sein zu agieren und die derzeit völlig verunsicherten politischen Befürworter der Technik zu unterstützen oder auch die Gesellschaft zu einem Einmischen in diese schwierige Entscheidungsfindung zu bewegen. 

Ich hatte bereits in meinem Blogbeitrag vom 14.12. auf die Gefahr der Vermischung des Themas EEG mit anderen Themen und Feindschaften innerhalb der Regierung hingewiesen. Die Polaritäten bestehen weiter und werden durch den Dauerbeschuss aus dem BMWi und der befreundeten Medien und Politiker weiter verschärft. Nun werden auch andere Gegner des zuletzt sehr erfolgreichen Umweltministers wach und wittern Morgenluft. So zum Beispiel Fraktionschef Volker Kauder, der nun ebenfalls den Druck auf die eigentlich positiv eingestellten Mitglieder der CDU-Fraktion erhöht. 

CDU/CSU darf sich nicht von internen Minderheiten erpressen lassen
Die Beschlüsse zur Energiewende wurden im deutschen Bundestag mit einer Mehrheit von über 75 Prozent gefasst. Das ist noch nicht einmal neun Monate her. Dieses Vorhaben ist kein Kindergeburtstag, sondern harte Arbeit über viele Jahre. Und zumindest kurzfristig wird die Energiewende auch nicht zum Nulltarif zu haben sein. Zur Energiewende gehört auch die Photovoltaik, die den am schnellsten wachsenden Bestandteil darstellt. Die Vertreter der Branche sind bereit, sinnvolle Anpassungen zur Verringerung der notwendigen Investitionen mitzugehen. Es muss aber auch vermittelt werden, dass die hohen Kosten der Photovoltaik der Vergangenheit angehören. Teuer war gestern. Das muss schnell und mit klaren Zahlen hinterlegt auf breiter Front vermittelt werden.

„FDP-Mitglieder müssen nicht zum Schwein werden.“ Diesen Rat gibt ein intimer Kenner der FDP-Seelenlage. Zerrissen zwischen der Hoffnung, dem Mandatsverlust zu entkommen, und einer für viele FDPler kaum zu tragenden Wahnsinnspolitik des aktuellen Vorsitzenden, trauen sich viele nicht zu tun was zu tun ist: nämlich dem sicher bereits in wenigen Monaten zur Geschichte gehörenden Vorsitzenden Rösler die Gefolgschaft zu verweigern und die FDP mit guten Inhalten und Personen neu aufzubauen. Einen schönen offenen Brief über pikante Meutereien innerhalb der FDP hat übrigens Franz Alt an Minister Rösler geschrieben – viel Spaß bei der Lektüre.</description>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:54:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Rösler und Großmann geht uns aus der Sonne!</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/rsler-und-gromann-geht-uns-aus-der-sonne_100006980/</link>
			<description>&quot;Was haben der Noch-RWE Chef Großmann und Philipp Rösler gemeinsam? Sie sind gegen Erneuerbare Energien? Richtig!
Sie sind bald beide in Rente? Bei einem schon ganz sicher richtig, beim anderen folgt - hoffentlich für ihn - bald eine Karrierefortsetzung als Arzt, wozu wir schon heute viel Glück wünschen sollten!
Sie leiden unter Realitätsverlust? Nun ja, Herr Großmann wurde bereits mehr als Dinosaurier ausgezeichnet, bei Herrn Rösler deuten die im Halbwochentakt wechselnden Deckelphantasien daraufhin - aber man weiß es ja nicht.
Sie sind beide begrenzt witzig? Richtig, denn weder die Kühlschränke noch die Ananas für Alaska als Verballhornung der Photovoltaik bei Herrn Großmann noch die der Forsch im Wasserglas waren amüsant ...
Traurig, aber wahr:
Noch im Untergang oder kurz vor dem Abgang versuchen die Herren, alles noch kaputt zu machen - mit Argumenten aus der Steinzeit und mit einer (bei Rösler) unfassbaren Wechselgeschwindigkeit von Positionen, verbunden mit dem kompletten Verlust jeder Glaubwürdigkeit.

Hoffen wir, dass sich dieses &quot;letzte Aufgebot&quot; nicht aufgrund politischer Schweindeals am Ende noch durchsetzt und dem Wandel, der weiter ist, als viele glauben, nochmal zumindest in Deutschland ein Bein stellt!</description>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:39:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>&quot;Der Spiegel&quot; und die Solarschulden</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/der-spiegel-und-die-solarschulden_100006963/</link>
			<description>„Der Spiegel“ hat am Wochenende nun auch im fünften Jahr die Geschichte der &quot;Solarschulden&quot; neu aufgewärmt. Wer neue Argumente in der Kampagne des „Spiegels“ gegen die Solarindustrie sucht wird nicht fündig. Stattdessen werden die Hetzparolen des RWI fortgeschrieben und es wird versucht, über die Horrorzahl 100 Milliarden Euro die gesamte Förderpolitik in Grund und Boden zu schreiben. Soweit so schlecht, aber nicht neu und entlang der altbekannten Kampflinie. 

Was aber wirklich einfach nur billig und dumm ist: Im Interview mit dem neoliberalen Solarfeind Michael Fuchs von der CDU steht unter dessen Bild: &quot;Hartz-IV-Empfänger zahlen die Anlagen &quot;. Es widert mich an, wenn deutsche Presseorgane dieser Hetzpropaganda auf dem Leim gehen. Die Herren Fuchs &amp; Co sind als Vertreter des  sogenannten &quot;Wirtschaftsrates der CDU&quot; immer sofort dabei, wenn es darum geht, Löhne zu drücken oder vor allem vermeintlichen &quot;Drückebergern&quot; Sozialmittel wegzunehmen. So wird der Hartz-IV-Empfänger mal wieder missbraucht, diesmal um gegen die erneuerbaren Energien zu hetzen. Sonst werden die Menschen ja nur als Zerrbild für Neiddebatten und als Projektionsflächen für ein menschenverachtendes Weltbild genutzt a la &quot;wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&quot;. Auch nicht neu, aber vollkommen daneben.
Nachtrag vom 17. Januar:
In den Kommentaren wird zutreffend kritisiert, dass der Blogbeitrag keine Entkräftung der These &quot;Hartz-IV-Empfänger zahlen&quot; enthält.
Das EEG ist so angelegt, dass die Umlage verursachergerecht erhoben wird. Verursacher von Umweltschäden, Ressourcenverbrauch und ähnlichem sind in diesem Modell eben alle Stromkunden. Damit natürlich alle Bevölkerungsschichten (nun leider ohne die Industrie, die wurde nämlich von den Herren Pfeifer, Fuchs und Bareiß nahezu komplett von der EEG-Umlage befreit).
Dass Strom für &quot;den Zahnarzt&quot; und den &quot;Hartz-IV-Empfänger&quot; das Gleiche kostet, ist mit oder ohne EEG so und entspricht der Kostenstruktur vieler anderer &quot;Grundbedürfnisse&quot;. Ein sozialer Ausgleich soll dafür über die Steuer erfolgen und vor allem eben darüber, dass Hilfsbedürftige (unter anderem ihren Strom) von der Solidargemeinschaft erhalten. Aber ich maße mir hier keine Wertung an, ob das ausreichend, gerecht oder was auch immer ist. Klar ist aber, dass das EEG über die Merit-Order-Effekt bereits heute auch strompreissenkend wirkt (für alle, auch die Nichtzahler aus der Industrie was schräg ist), und dass das EEG eben nicht Sozialpolitik macht, sondern jeden einzelnen bei seiner direkten Verantwortung packt - egal aus welcher Schicht.
Was man tun kann? Es wird ja oft von Marktliberalen (= Solarfeinde) in den Raum gestellt, dass gerade Hartz-IV-Emfpänger besonders viel Strom &quot;vor der Glotze&quot; verbrauchen, und &quot;eh keine Ahnung haben, wie sie Strom sparen können&quot;. Ob das stimmt weiß ich nicht. Sicher sind die Zahlen, unter anderem des BDEW, wonach die privaten Haushalten seit einigen Jahren nun Jahr für Jahr wieder mehr Strom verbrauchen (wegen &quot;großer Glotze&quot;, EDV, etc.).
Hier kann man also übergreifend mit Aufklärung und gegebenenfalls auch sanftem Zwang ansetzen, um so etwa LED statt Glühbirne und effiziente Geräte voranzubringen. Damit kann bei entsprechender Unterstützung von der Gemeinschaft in der Anschaffung dann auch der wirtschaftliche Schwache deutlich Geld sparen, denn eine LED mit 3,5 Watt ersetzt bei mittlerweile sehr guten Licht eben 60-75 Watt Glühbirne ersetzt und das für bereits unter 10 Euro/Stück für japanische Topprodukte. Spart dann binnen ca. 800 Stunden Laufzeit das Geld wieder ein und hält größer 12.000 Stunden. Was das nachhaltig für den Geldbeutel bedeutet, sollte jeder Drittklässler rechnen können.
Nochmal: Es geht mir darum aufzuzeigen, wie gewisse Politiker sich die zum Teil selbst geschaffene Realität drehen. Vor allem will ich mit meinen sehr harten Worten klar machen, wie verwerflich ich es finde, Menschen mal zum verprügeln und mal als Kronzeugen zu nutzen. Von den gleichen Politikern - eben wie es ihnen gerade passt - und das dann auch noch in einer Partei, die das &quot;C&quot; im Namen trägt.</description>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:54:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kommt eine Teildeckelung?</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/kommt-eine-teildeckelung_100006957/</link>
			<description>Nachdem sich in der Regierung die einzelnen Lager weiterhin erbittete Diskussionen zu einer Decklung der Photovoltaik liefern und dabei die Frontlinie innerhalb der Regierungsparteien verlaufen, haben sich die Solarfeinde was Neues überlegt: Eine Teildeckelung. Nach dem Motto &quot;spalte und herrsche&quot; wird nun im Hintergrund suggeriert, man könne beispielsweise den Markt für Anlagen bis zehn Kilowatt ungedeckelt lassen und alles darüber bei einem Gigawatt deckeln. Oder eben einen Freilanddeckel und eine andere Größendecklung bei Dachanlagen, verbunden mit weiteren Absenkungen der Vergütung.
 Nun, ganz dumm ist die Strategie nicht - wissen wir doch, dass sich einige Unternehmen bereits in den vergangenen Novellen wenig solidarisch verhalten haben und da sie eben im Freilandbereich nichts zu melden haben, wollen sie eben dieses Segment den Geiern zum Fraß vorwerfen. Insider wissen, dass dieses für alle brandgefährliche Verhalten seinerzeit zum Verlust der Ackerfläche im EEG beigetragen hat. Nun versuchen die Gegner es erneut.
 Dem gilt ein klare &quot;Nein&quot; entgegenzusetzen, denn ob man sie mag oder nicht, sind die Freilandanlagen die Treiber der Kostensenkungen und gleichzeitig eben auch der billigste EEG Strom - ab dem 1.7.2013 schon für unter elf Cent/kWh, wenn es im EEG wie bisher geplant weiter geht und dann bereits ganz nah dran an Wind onshore. Wer das nun aufgrund eines gefühlten Vorteils für sich verspielen will, durchschaut die grundlegende Zerstörungsidee hinter dem Deckel nicht: Die Solarfeinde wollen uns nicht und jede zusätzliche Menge an Photovoltaik-Strom zerstört ihre Geschäfte. Und das im rasanten Maße, denn der Solarstrom verdrängt den lukrativen Spitzenstrom in rasantem Ausmaß. Und das wissen die Strippenzieher bei den politischen Solarfeinden ganz genau!</description>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:30:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Photovoltaik – teuer war gestern</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/photovoltaik--teuer-war-gestern_100006776/</link>
			<description>Ich wünsche mit dem ersten Blog des neuen Jahres allen vor allem gute Gesundheit! Zudem hoffe ich, dass Sie einen guten Start hatten. Der Photovoltaik-Branche wünsche ich zudem weiterhin starke Nerven, denn das neue Jahr startet, so wie es aussieht, mit einem Paukenschlag: 

In einem furiosen und auch von mir nicht erwarteten Dezember-Endspurt scheint sich das Marktvolumen (auf Basis neu installierter Leistung) nach ersten Angaben der Bundesnetzagentur, des Bundesumweltministeriums und des BSW-Solar auf das Vorjahresniveau katapultiert zu haben. 

Ein großer Erfolg, wenn er auch die ewig gestrigen Gegner der Photovoltaik erneut auf den Plan rufen wird. Sie werden nun noch lauter nach einer Eindämmung der Photovoltaik brüllen und dabei vornehmlich Kostenargumente bringen, die allerdings Geschichte sind. Und im Nebensatz erwähnen, dass man den Netzausbau für die Erneuerbaren ja gar nicht so schnell schaffen kann und daher eine Deckelung vor allem der Photovoltaik nötig ist. Es ist klar, dass hinter diesen Attacken im Kern der Versuch steht, die Energiewende komplett scheitern zu lassen und dabei auch die Wind- und Bioenergie kaputtzureden. So wie man seit zehn Jahren die Windenergie an Land in jeder machbaren Form madig gemacht hat und nun auf die wesentlich teurer Prototypentechnik Offshore-Wind lenkt, um in diesem Bereich großen Versorgern ein Überleben zu sichern.

Das ist Insidern hinlänglich bekannt. Mit der gerade erfolgten Vergütungskürzung von 15 Prozent, mit dem Zuwachs der Photovoltaik in 2011 und den daraus in 2012 und 2013 bereits heute beschlossenen weiteren Vergütungssenkungen um dann wohl 24 Prozent bis zum 1.1.2013 (15 Prozent zum 1.7.2012, neun Prozent zum 1.1.2013) hat sich die Kostensituation aber komplett verändert. Fast 40 Prozent Absenkung einer Vergütung binnen zwölf Monaten und einem Tag ist Rekord und verändert die Energielandschaft völlig.

Solarstrom wird zum sofort verfügbaren Billigmacher
Sowohl von technischer als auch Marktseite kann Photovoltaik-Strom derzeit durchaus 1,5 - 2 Atomkraftwerke pro Jahr ersetzen - mit mehr Kraft wäre sicher ein Vielfaches machbar. Sofort verfügbar und machbar ist also eh kein Thema. „Zu Horrorkosten, um Gottes Willen seid Ihr den wahnsinnig?“, kommt spätestens jetzt der Einwand. Fragt man dann den Einwendenden, was Photovoltaik-Strom kostet, kommt meist die Antwort „über 40 Cent“. Dies ist Geschichte. Denn heute gibt es für den Strom noch eine Vergütung von nur noch 17,9 bis 24,4 Cent/Kilowattstunde. Also auch für kleine Hausdachanlagen weniger als Viele für Ihren Strom bezahlen! Und schon am 1. Juli werden es wohl 15,25 bis 20,77 Cent und in 358 Tagen werden es dann nur noch 13,6- 18,5 Cent je Kilowattstunde sein. 

Damit wird eine kleine Hausdachanlage in Kürze eine geringere Vergütung erhalten als eine Offhore-Windanlage und viele Bionergieanlagen. Die großen Dach- und Freilandanlagen haben bereits jetzt Offshore-Wind unterboten und werden das in Jahresfrist weiter ausbauen. Wohlgemerkt: Ohne Milliarden, die für den langwierigen Ausbau der Netze für Offshore-Wind nötig sind und mit ausgereiften Produkten - nicht mit Prototypen. Und da (zumindest bisher) niemand auf die Idee kommt, einen Deckel für Windanlagen vor der Küste zu fordern, sollten die Krakeeler ganz ruhig sein, denn alle ihre vergleichenden und diffamierenden Argumente sind bereits jetzt falsch und werden jeden Tag noch schlechter.

Neben Windkraft an Land, der endlich die Möglichkeit zu massivem Wachstum mit dem Abbau von behördlichen Auflagen zurückgeben werden muss, da diese Energieform bereits heute noch billiger als Photovoltaik ist, ist die Photovoltaik nun der Billigmacher im EEG. Denn die Vergütungssätze sind oder werden kurzfristig gesetzlich festgeschrieben immer weiter unter jene für Offshore-Wind- und viele Bioenergieanlagen fallen.

Also Schluss mit der Photovoltaik-Kostenlüge! Weder die Verbraucher noch die Industrie –die sowieso weitgehend von der Zahlung der EEG-Umlage befreit sind - zahlen für Photovoltaik ab 2012 noch das meiste Geld. Die Photovoltaik ist nicht länger die richtige Adresse, wenn es um die hohen Kosten der Energiewende geht. 

Und Schluss mit dem Kleingerede der Bundesregierung!  Warum muss ein Wachstumskorridor von 3,5 Gigawatt  für die Photovoltaik gelten?  Vollgas ist angesagt, denn wir wollen 2020 zwölf Prozent Solarstrom im deutschen Netz haben. Und das ist auch sicher zu schaffen. Dazu noch viel billiger als erwartet, denn schon am 1.Juli 2013 kommt planmäßig die nächste EEG-Absenkung.
Krise trotz Jahresendrallye
Bei all der Euphorie: Am Ende des Jahres 2011 steht dennoch ein Umsatzrückgang der Branche in Deutschland gegenüber 2010 von 30 bis 35 Prozent.  Logischerweise drücken sich niedrige Vergütung und niedrige Systemkosten im Umsatz aus. Das ist alleine schon genug Grund für eine Krise - gleiches Marktvolumen in Gigawatt ist eben nicht gleicher Umsatz. Krise und Markt auf Vorjahresniveau passen also zusammen. Und natürlich haben auf allen Stufen der Wertschöpfung massiv ausgebaute Kapazitäten dazu beigetragen, dass auch enge Beobachter zwar einen kleinen Boom gesehen haben, aber dennoch von der Wucht der beiden letzten Monate überrascht sind. Der gesamte Markt kann dank Lern- und Skaleneffekten einfach immer schneller immer größere Mengen installieren. 

Die grandiose Jahresendrallye zeigt, aber wie groß auch weiterhin das Potenzial der Photovoltaik ist, schnell und immer billiger saubereren Solarstrom bereitzustellen. Das zweite Halbjahr 2009 und das Jahr 2010 waren also doch keine Eintagsfliege, obwohl viele „Topdächer“ belegt sind und die Ackerflächen aus der Freilandvergütung verschwunden sind. Dies ist keine Überraschung, wenn man das hohe Gesamtpotenzial an Dach-, Fassaden- und Konversions- und „wertlosen“ Flächen ansieht. Ja, die Photovoltaik kann binnen eines Jahres mehr als 1,5 Prozent der Stromversorgung erneuern. Das ist ja von allen politischen Parteien zumindest verbal auch so gewollt.  Wegen der einfachen Umsetzung und geringen oder nicht vorhandenen Auswirkungen auf die Umwelt sind Photovoltaik-Projekte extrem schnell umsetzbar - verglichen mit klassischen Investments im Energiebereich. Zumal sich die Anlagen noch immer im Gros in das Niederspannungsnetz integrieren und dort massive Ausbaumöglichkeiten mit geringsten Mitteln (z.B. durch erweiterte Wechselrichterfunktionen oder günstig zu ersetzende Ortsnetztrafos) umsetzen lassen. Auch die großen Dach- oder Freilandanlagen werden in der Regel in verbrauchernahe Mittelspannungsstrukturen integriert, auch hier ermöglicht die Dezentralität einen schnellen Ausbau mit vertret- und leistbarer Technik bzw. Netzanpassungen.
Die PV-Crowd: Dezentralität in Reinstform 
Die einzige echte dezentrale Energieform funktioniert dabei immer mehr wie Bewegungen im Internet. Die dort Crowd genannte Bewegung kann eben nicht nur Facebook-Partys feiern, sondern bereits heute werden über das Internet mehr und mehr Finanzierungen direkt gemacht, ohne Banken, sondern über die Crowd. Es scheint als sei dies erst der Anfang von systemverändernden Organisationsformen einer vernetzten Welt. Nun schaffen rund 1,1 Millionen Betrieber von Solarstromanlagen etwas, was die großen Vier der veralteten Energieversorgung trotz ihrer hohen Marktanteil niemals könnten: mehr als 70 Milliarden Euro an Neuinvestitionen in drei Jahren. Die PV-Crowd kennt dabei keine Limits durch Finanzierungen, denn viele kleine Finanzierungen erbringen die großen Masse. Auch ist sie so schnell, da Zehntausende von Handwerksbetrieben die Kraftwerke installieren können und weltweit Abertausende von Unternehmen eine oligopol- und monopolfreie Lieferstruktur bilden, die so extrem flexibel ist, dass auch langjährige Insider immer wieder komplett überrascht werden. Die PV-Crowd ist aber gleichzeitig kaum in ihrem Marktverhalten zu prognostizieren, welche Stimmungs- und Marktlagen zu einem „Zünden“ und „Abkühlen“ des Marktes führen, ist zumindest bisher nicht genau beschrieben und produziert Marktkrisen und Rallyes im Monatsrhythmus. Die PV-Crowd wird auch in den nächsten Schritten Speichermöglichkeiten vor Ort schaffen. Kaum zu verstehen für Insider, für die Außenwelt vollkommen unklar und für die Verlierer der Energiewende die Hölle auf Erden - denn die PV-Crowd lässt sich eben nicht aufhalten. Daher auch der erneute klare Appell von meiner Seite diese Zusammenhänge immer und immer wieder in die Öffentlichkeit zu tragen, denn nach wie vor ist das Gros der Bevölkerung von der Technik begeistert. 
Eine neue Markt- und Kostenrealität 
Statt „weniger Photovoltaik“ abzuwehren, muss die Branche mit vollem Selbstbewusstsein die neue Realität erkennen und vermitteln. Die heißt, für immer mehr Bürger wird es noch in diesem Jahr immer interessanter werden, den Strom selbst zu nutzen. Damit meine ich nicht die Eigenverbrauchsregelung im EEG, die rasch in einen „intelligenten Netz- &amp; Speichbonus“ überführt werden sollte, da sie aufgrund der massiven Vergütungssenkungen und dem Fallen der Vergütung unter den Strompreis privater Haushalte in Kürze überholt sein wird. Ich meine vielmehr, den Aufbau von aktiven Vermarktungselementen für Photovoltaik -  mit und ohne feste Vergütung. Denn die Zeit ist reif, spätestens ab dem 1. Januar 2013 bei Vergütungen von nur noch 18 Cent für kleine Anlage andere Alternativen zu bieten. Dies gilt auch bald für die Vermarktung des Stroms aus Großanlagen.  Dabei muss die Branche natürlich weitere Spielräume in den Kosten auch direkt an die Mitbürger in Form von immer niedrigeren Strompreisen und damit Vergütungen weitergeben.

Ja, „PV ist teuer“,  war gestern. Vergessen Sie und sagen sie es allen: Photovoltaik-Strom ist der Möglich- und Billigmacher der Energiewende in Bürgerhand!</description>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 12:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>22+ GWp Stromerzeugung in den Händen deutscher Bürger</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/22-gwp-stromerzeugung-in-den-hnden-deutscher-brger_100006711/</link>
			<description>Mehr als 60 Milliarden Euro von über 1 Millionen Solaranlagenbetreibern investiert Kurz vor Weihnachten 2011 lohnt es sich festzustellen, was über eine Million Photovoltaik-Anlagenbetreiber in Deutschland geleistet haben. Binnen weniger Jahre wurde durch die Bürgerinnen und Bürger sowie mittelständige Unternehmen und Investoren die nun nach Steinkohle und Windenergie drittgrößte installierte Leistung im Kraftwerkspark geschaffen. Mit etwa 3,5 Prozent Strom im Netz (Gesamtjahr 2011) ist die Photovoltaik nun vor die Wasserkraft gerückt und nur noch knapp hinter der Anwendung von Bioenergie, während klassisches Öl in der Verstromung bereits lange hinter der Photovoltaik liegt. Tendenz schnell steigend.
 Erfreulich für alle, die schnell eine neue Energieversorgung haben wollen, und die Hölle für die fossil/ nukleare Energiewirtschaft. Denn bereits jetzt nimmt Ihnen die Photovoltaik jeden Mittag die Spitzenlast weg - an sonnigen Tagen im Sommer bereits alles, im Winter natürlich anteilig. Aber es tut den klassischen Spitzenlastkraften weh, wenn es sonnig ist - so sehr sehr weh. Und da Spitzenstrom teuer verkauft werden kann, wird der mittlerweile auch sehr gut zu prognostizierende Solarstrom noch mehr gehasst als die Windenergie. Und man braucht auch nicht um den heißen Brei herumzureden: Solarstrom ersetzt diesen klassischen Strom. Das ist und war gewollt, und daher haben die 1 Millionen Betreiber schon jetzt einen verdammt guten Job gemacht, denn solche Kapazitäten kann keine klassische Technologie erreichen, denn selbst die größten Energieversorger würden es nicht schaffen, in wenigen Jahren über 60 Milliarden Euro zu investieren. Das geht nur, wenn die Allgemeinheit durch entsprechende Anreize stimuliert dies tu. Denn es ist genug Geld vorhanden, und wenn die „Growd“ (also wir alle) erstmal in Bewegung ist, kann sie Dinge schaffen, die eben selbst die größten Energieunternehmen so nicht schaffen.
Etwas worauf unser reiches Land wirklich stolz sein kann. Und wirklich gelebte Demokratie, denn die Energie ist nicht länger in den Händen weniger, sondern vieler. Darum ist dies wert, es allen immer und immer wieder zu erzählen. In Deutschland und der Welt, denn in der Welt können wir Bürger noch schneller noch mehr Wandel schaffen.
Frohe Weihnachten!</description>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 14:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Solar Millennium ist Pleite - eine gute Nachricht für die Solarbranche?</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/solar-millennium-ist-pleite---eine-gute-nachricht-fr-die-solarbranche_100006682/</link>
			<description>Ja, diese Frage stelle ich mir wirklich. Die Pleite, der über Jahre von vielen Insidern extrem kritisch gesehenen Firma Solar Millennium ist aus meiner Sicht kein Fanal für die Branche, sondern ein Zeichen ihrer guten und raschen Entwicklung. Natürlich ist jede Pleite erst einmal negativ befrachtet und selbstverständlich tun mir die vielen Anleger leid, die in das Geschäft von Solar Millennium investiert haben und natürlich ist es mir auch nicht egal, wenn Arbeitsplätze und Hoffnungen verloren gehen. Aber schlechtes Management und waghalsige Manöver müssen glasklar genannt und von den vielen besseren Unternehmen in der Branche getrennt betrachtet werden. Und das muss die Branche auch so vertreten, wenn jetzt wieder alle möglichen Leute den Untergang der Branche postulieren oder so tun, als seien Solarfirmen Geldgräber oder ohnehin alle Anlagebetrüger. Denn gerade in den letzten Wochen mehren sich massiv die Zeichen von Seiten vieler deutscher Firmen, dass sie den knallhart gewordenen Wettbewerb sehr wohl auch aufgenommen haben und durchaus gute Chancen für viele bestehen, ihn auch durchzuhalten. Damit gemeint sind die bereits gemachten Anpassungen auf der Effizienz-, Qualitäts-, Kosten- und damit auch der Preisseite. Und neben den viel zu früh totgesagten Herstellern von Solarmodulen oder Zellen geht es etlichen Zulieferern und Systemintegratoren verhältnismäßig gut. Also keine Solarfinsternis und kein Untergang der Solarbranche, wie heute wieder vielfach zu lesen war, sondern eine harte Anpassungskrise in einem weltweit auch in 2011 gewachsenen Markt. 

Dieser Markt hat in 2011 aber viele Mythen oder scheinbare Gewissheiten über Bord geworfen. Durch den massiven Preisverfall der Photovoltiak-Systemkosten wurde so u.a. auch die solarthermische Stromerzeugung (CSP) in eine existentielle Krise geworfen. Denn Photovoltaik- Systeme sind bereits heute dramatisch billiger als CSP und auch deren Vorteil, Strom eben thermisch speichern zu können, dürfte in kurzer Zeit durch die rasch billiger werdenden Elektrospeicher-Varianten verloren gehen. CSP kann das, wenn überhaupt, nur durch massiven Mitteleinsatz im Bereich der Entwicklung wieder einholen. Die Chancen dafür stehen derzeit aber schlecht, denn Photovoltaik ist im Masseneinsatz und wird quasi jeden Tag billiger. Außerdem ist allen klar, dass photovoltaische Systeme auch weiterhin ein großes Potenzial haben. Somit ist das Geschäftsmodell von Solar Millennium von der technischen Entwicklung überholt worden und eine Anpassung nahezu unmöglich, denn Photovoltaik-Entwickler gibt es in großer Zahl weltweit.

Solar Millennium ist aber nicht ursächlich von der Technologieentwicklung in die Insolvenz gedrückt worden, sondern – wenn man den vielen Medienberichten glauben darf - durch jahrelanges, zum Teil einfach nur grotesk anmutendes Missmanagement, welches seinerzeit durch die katastrophal teure Anheuerung des illustren Ex-EnBW-Managers Utz Claassen gekrönt wurde. Und durch eine fortlaufende, überbordende Show nebst aggressivem Vertriebssystem für das immerwährende Anwerben von Mitteln für Projekte, die immer phantastisch klangen, aber nur zum Bruchteil umgesetzt werden konnten. Es bleibt zu hoffen, dass Anlegergelder in bestehenden oder in Entwicklung befindlichen Anlagen gerettet werden können - für die Firma selbst wird es sehr schwer werden, aus der Insolvenz in besser sortierter Form zurückzukehren, was den Mitarbeitern wiederum zu wünschen wäre.</description>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:12:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>„Jetzt auch noch die Hannelore - wie gemein“ oder: Wie der BDEW Neid und Missgunst sät</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/jetzt-auch-noch-die-hannelore---wie-gemein-oder--wie-der-bdew-neid-und-missgunst-st_100006680/</link>
			<description>Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, ist bisher nicht als Gegnerin der erneuerbaren Energien aufgetreten. Das hat sich offenbar geändert, denn in dieser Woche schreckte eine Meldung aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) die Branche auf: „Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) kritisiert die Höhe der Förderung für die Photovoltaik. Diese liege nicht im Interesse Nordrhein-Westfalens. Die Förderung der Solarenergie über die sogenannte Einspeisevergütung sei &quot;unangemessen&quot; hoch. &quot;Sie wird nicht so bleiben, wie sie ist. Das sage ich voraus. Hier ist der Bund gefordert&quot;, sagte Kraft der WAZ. Hintergrund ist, durch den Vorrang der über den Strompreis subventionierten erneuerbaren Energien rechnet sich der Neubau konventioneller Gaskraftwerke betriebswirtschaftlich nicht mehr, heißt es. Doch gerade die energieintensive Industrie in Nordrhein-Westfalen ist auf derartige Kraftwerke angewiesen. Zudem profitieren von der Förderung Länder wie Bayern, wo etwa Landwirten dank der Photovoltaik-Einspeisung ein lukrativer Geschäftszweig erwachsen ist.“
Offenkundig regiert Hannelore Kraft ohne genaueres Hinsehen auf die aktuellen Darstellungen des BDEW „Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken (2011)“- im zugehörigen Folienband kommt es auf Seite 34 für NRW scheinbar knüppeldick: 2,2 Milliarden Euro netto - Mittelabfluss NRW durch das EEG!  Die Grafik ist göttlich- besser kann man nicht spalten: „Seht her Ihr Verlierertypen: Die anderen kriegen eure Kohle und jetzt macht endlich mal was gegen die bösen erneuerbaren Energien“.
Die Grafik des BDEW hat aber auch ihr Gutes - sie zeigt klar die Verliererregierungen in Sachen Anwendung erneuerbarer Energien auf. Wer wie in NRW kaum Windenergie oder auch Solarenergie nutzt bzw. deren Nutzung zugelassen hat, kriegt halt auch nichts vom Betreiberkuchen ab. Gilt ebenso für Baden-Württemberg oder die ewig hinten stehenden Stadtstaaten, allen voran „arm, aber sexy Berlin“, wo der Senat schon Mitte der neunziger Jahre Solarverordnungen machte, aber nie umsetzte, und bis heute abwegige Deals mit der rückwärtsgewandten Wirtschaft macht. Hannelore Kraft täte demzufolge gut daran, ihre Ankündigungen endlich wahr zu machen, und den Erneuerbaren in NRW endlich den Weg zu ebnen, um das gewaltige und verbrauchsnahe Potenzial zu nutzen. 
Auf geht`s SPD und GRÜNE in NRW - mehr tun für die Erneuerbaren im eigenen Bundesland!
Und sieht man dann beim BDEW nochmal hin, dann verrät die Spalter-Grafik natürlich nichts über die Wertschöpfung von Herstellern, Zulieferern und Handwerk in den „Verlierer“- Ländern. Wer die Details genau kennt, weiß, dass gerade in NRW und Baden-Württemberg große Teile der Solar- und Windkraft-Zulieferer sowie Maschinenhersteller sitzt, außerdem reihenweise national- und international tätige Unternehmen in Produktion, Entwicklung und Anlagenbau. Aber das ist ja nicht Sache des BDEW, hier ein Gesamtsaldo  aufzumachen. Natürlich werden auch alle positiven Strompreis- und Umwelteffekte gerade für die fossilen Bundesländer nicht aufgezeigt oder berechnet. 
Noch schwieriger wird die Welt wenn man auf dem dritten Blick in die Zahlen einsteigt: Da gewinnt nämlich eine Firma aus NRW kräftig durch das EEG. RWE nämlich. Denn diese reichen die Stromkostensenkungen, welche durch das schiere Vorhandensein der von der Allgemeinheit gezahlten erneuerbaren Energien („Merit- Order-Effekt“) einfach nicht weiter, sondern erzählen der Allgemeinheit, wie hart und gemein die Erneuerbaren doch Industrie und Hartz-IV-Empfänger abzocken. Komisch nur, dass Vattenfall, RWE, Eon und EnBW bis vor kurzem ihre Gewinne über Jahre weit mehr steigern konnten, als dies die EEG-Umlage tat. Komisch ebenfalls, dass für 2012 die EEG-Umlage trotz aller Rechentricks quasi nicht steigt und gerade unser Berliner Versorger Vattenfall die Strompreise dennoch um fünf Prozent erhöht. 
Während „der Hartz-IV-Empfänger“ als Resonanzboden für nahezu jede Sache herhalten muss, da sich die Gruppe ja kaum wehren kann, ist es eigentlich dass die Industrie nicht erkennt, wer wirklich hinter den Preissteigerungen steht: Die Erneuerbaren im EEG können es kaum sein, denn die Industrie ist ab 2012 ja nahezu komplett von der Umlage ausgenommen. BDI &amp; Co denken aber anders, vielleicht weil die großen Vier darin so große Mitglieder sind und diese gebetsmühlenartig erklären: „Wir gut, Photovoltaik böse und teuer“.
Bevor wir nun weiter in die alte Maulerei „Wer hat uns verraten?- Sozialdemokraten“ oder „Die in NRW haben nur Kohle im Hirn“ verfallen, müssen wir uns der Branche selbstkritisch fragen, warum es uns in den letzten Jahren offenbar immer weniger gelingt, die Vorteile und vor allem das Erreichte der erneuerbaren Energien und vor allem der Photovoltaik zu kommunizieren. Es passt einfach nicht zusammen, dass die Hightech-Branche Photovoltaik ein Ziel nach dem anderen immer schneller als geplant erreicht, und wir in Politik und Medien wie die „kleinen Deppen, die immer nur nach Subventionen brüllen“ dastehen. 
Damit nicht bei jedem „Buh“ sofort alle hektisch im Kreis laufen und Änderungen an der gerade fünf Monate alten „Energiewende“ fordern, müssen wir den Mumm haben, klar zu sagen, dass es Energiewende kurzfristig nicht zum Nulltarif gibt. Und auch was, wann nach der heutigen Form des EEG kommt, und was die Allgemeinheit bis dahin und mit welchem Aufwand bekommt. Denn wenn wir es nicht tun, werden die Solarfeinde schneller als wir denken Ihre Angriffe differenzieren und mit scheinbar guten „neuen Ideen“ politische und mediale Felder besetzen - vordergründig mit dem Wohl der Sache argumentierend, aber im Detail mit dem knallharten Versuch, die Photovoltaikindustrie eben kaputt zu machen.
Wer aber wenn nicht die Branche selbst soll sich also für die Kommunikation der komplexen Themen und der gemachten großen Fortschritte einsetzen? Und es bleibt keine Zeit zu verlieren, denn bereits am 25.1.2012 könnte sich das Schicksal der Photovoltaik in Deutschland entscheiden: An diesem Tag entscheidet der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und FDP, ob die Regierung das EEG aufmacht und einen Deckel für Photovoltaik (oder auch andere Zerstörungsinstrumente) einbringt. 
Keine ruhige Weihnachtszeit also für alle die eine erfolgreiche Abrundung der Markteinführung der Photovoltaik und einen weiteren Ausbau des Erreichten in den kommenden Jahren wollen.</description>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:55:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schweinedeals bei Schwarz-Gelb in Berlin: Fällt die deutsche Photovoltaik-Industrie?</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/schweinedeals-bei-schwarz-gelb-in-berlin--fllt-die-deutsche-photovoltaik-industrie_100006651/</link>
			<description>Jeder hat schon einmal von den sogenannten Schweinedeals in der Politik gehört. Diese laufen in der Regel so ab: Ein Koalitionspartner oder Gruppen innerhalb der Parteien wollen ein Anliegen durchsetzen, für das sie intern eigentlich keinerlei Mehrheit haben oder was vollkommen destruktiv auch für die eigene Regierung ist. Gleichzeitig benötigt die Regierung dringend die Zustimmung aller Abgeordneten in einer vollkommen anderen, gegebenenfalls sehr wichtigen Sache für das Land. Tja - und dann sind wir beim Schweinedeal: Die oftmals laut schreiende Minderheit erringt eine vollkommen unsinnige Entscheidung. 

Im Jahr 2012 könnte durch die aktuelle Konstellation in der stark angeschlagenen Regierung damit die deutsche Photovoltaik-Industrie komplett unter die Räder kommen, wenn sich die Randgruppen mit ihrer Forderung nach einem 1-Gigawatt-Deckel in Deutschland durchsetzen. Und sowohl die Spitzen der Union als auch die FDP sind für seltsame Entscheidungen bekannt (siehe z.B. Atomlaufzeitverlängerung gegen den Willen des Volkes und später Abschaltung der Atomkraftwerke über Nacht). Das Treiben muss daher dringend aufgezeigt und demaskiert werden. Sonst ist eine Schlüsseltechnologie verloren. 

Während die FDP-Führung, trotz großer Zustimmung innerhalb der eigenen Partei für die Technologie, derzeit knallhart gegen die Photovoltaik positioniert und der Wirtschaftsminister dringend mehr Wettbewerb zwischen den erneuerbaren Energien fordert, ist innerhalb der CDU/CSU-Führung die Photovoltaik durchaus angesehen. Sie hat auch in der Basis neben bekennenden Solarfeinden ein breites Feld von Unterstützern aufgebaut. Das ist den Solarfeinden ein Graus und sie wollen dem immer ungeliebten rot-grüne Kind Photovoltaik nun endgültig ans Leder, nachdem es ihnen bisher nur gelungen ist, in Scheibchen Dinge kaputt zu machen, vor allem aber die Stimmung gründlich zu vergiften.

Die wesentlichen Solarfeinde finden sich im Wirtschaftsflügel der Union, namentlich profilieren sich immer wieder die Herren Dr. Pfeiffer, Fuchs und Bareiß gegen die Photovoltaik. Ihre Argumente rund um die Kosten und Effizienz wiederholen sie mantraartig seit Jahren und haben nun auch noch das Scheinargument der möglichen Blackouts durch zuviel Solarstrom für sich entdeckt. Die drei Herren haben eine schlechte Zeit. Zähneknirschend mussten entgegen ihrer tiefsten Überzeugung dem Atomausstieg zustimmen und müssen nun so tun, als wären sie auch für die „Energiewende&quot;. Auch die fortlaufenden Euro-Rettungsprogramme sind den Herren und ihrem Wirtschaftsflügel in der Union ein Graus. Ein furchtbarer Graus sogar. Schlimmer als das inhaltliche Grausen ist für sie nur noch die Kanzlerin, die auch noch all ihre Kumpels wie Oettinger, Koch, Merz &amp; Co weggebissen hat.

Und es geht noch schlimmer: Jetzt fordert die CDU-Chefin sogar noch einen Mindestlohn. Gleichzeitig steht der Umweltminister Röttgen als strahlender Sieger da. Mehr noch: Röttgen wird als potenzieller Nachfolger von Angela Merkel gehandelt.  Röttgen gilt daher diesem Flügel in weiten Teilen als persönlicher Erzfeind, den es zu bekriegen gilt. Und was macht man da? Man zerstört ohne jede Rücksicht auf das Gemeinwohl die politische Burg des Gegners. Also in unserem Fall das EEG und dabei vor allem die in der Bevölkerung noch immer hoch beliebte Photovoltaik. Macht man dem Röttgen das Spielzeug erneuerbare Energien kaputt, wird er aus Sicht der grauen Herren geschwächt. Bums!

Und Angela Merkel? Sie ist derzeit von Minderheiten durchaus gut erpressbar, denn sie braucht den Rückhalt für die Euro-Rettung auf Teufel komm raus. Und so fühlen die grauen Herren die Gunst der Stunde gekommen. Der von ihnen sonst nicht mehr ernst genommene Parteivorsitzende der FDP, Philipp Rösler, ist ja ohnehin willenlos und schlägt in die gleiche Kerbe. Hauptsache irgendwie gegen grünen Kram arbeiten - denn das sind ja alles Feinde der Partei. Originalzitat aus einem Parteitagsbesuch bei der FDP: „Solange ich ihre Windräder auf Wahlplakaten von Jürgen Trittin sehe, ist mir alles egal, das muss weg“. Die Story stammt vom Parteitag in Köln 2005 und heißt dann heute wohl Photovoltaik statt Wind (solange der Offhore-Wind weit weg ist). Gefährlich engstirnig ist es geblieben. 

Es muss der gesamten Erneuerbaren-Energie-Branche klar sein, dass die Energiewende nur aus Opportunismus, nicht aus Herzblut entstanden ist. Und sie wäre niemals so gekommen, wenn nicht zwei Wochen nach Fukushima eine Wahl in Baden-Württemberg gewesen wäre. Und wäre diese Wahl nicht für CDU/FDP verloren gegangen, gäbe es die Energiewende auch nicht. Die Regierung hat also kein Herzblut und auch keine wirklich profilierten Fachpolitiker. Die gute Energie-Arbeit von durchaus vielen Einzelnen ist leider noch nicht oben angekommen. 

Nun also weiterhin die Forderung nach einem Deckel für die erfolgreiche Photovoltaik-Industrie. Und damit nach dem Aus großer Teile der Unternehmen und der über 100.000 Arbeitsplätze, die bereits in 2011 kräftig gelitten haben. Würde das jemand aus der chinesischen Regierung hören, würde dieser ziemlich sicher denken, dass der Übersetzer betrunken ist. Oder er würde sich kaputt lachen, denn einfacher als so kann man ein Technologierennen nicht gewinnen.

Und damit es, aus einem Schweinedeal nicht dunkel wird in Deutschlands Photovoltaik-Industrie, muss diese Sauerei auf breitester Front mit all ihren unredlichen Akteuren, deren perfider Verbreitung von Unwahrheiten und Stimmungsmacherei in der Öffentlichkeit, aber auch in den Parteien CDU/CSU und FDP offen gelegt werden. Tun Sie das auf allen Kanälen, vor Ort und überregional.</description>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:49:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>SOLON ist pleite - mal wieder?</title>
			<link>http://www.photovoltaik.eu/blog/blogdetails/beitrag/solon-ist-pleite---mal-wieder_100006650/</link>
			<description>Die Firma SOLON hat Insolvenz angemeldet und diesmal ist diese Meldung leider richtig. Viele Male zuvor war SOLON totgesagt worden, konnte es aber immer wieder schaffen. Deshalb haben auch viele gehofft, dass es diesmal weitergeht - und das könnte ja auch im Rahmen der Insolvenz so kommen.

Leider, denn wenn man wie ich lange in der Branche arbeitet, verbindet man mit SOLON wesentlich mehr als eine Modulmarke. Vielmehr steht für mich dahinter das Wiederentstehen der Mitte der neunziger Jahre totgesagten Modulproduktion in Deutschland und eine Firma, die technisch immer vorne sein wollte, verbunden mit dem Willen sehr gute Produkte zu machen. SOLON ist bis heute innovativ geblieben und hat bis zuletzt neue Produkte bearbeitet und im PV+Test von TÜV Rheinland und Solarpraxis auch das mit Abstand beste Testresultat für ein Seriensolarmodul erhalten.

In der täglichen Arbeit ist es SOLON aber über all die Jahre nicht in ausreichendem Maß gelungen, Kosten und Prozesse so zu optimieren, dass ein Mithalten in dem bekanntermaßen sehr schnellen und von starker Konkurrenz geprägtem Markt möglich war. Diskussionen über Managementfehler und auch das derzeitige politische Umfeld in Deutschland erspare ich mir hier und will nach vorne schauen. Was ist an SOLON interessant und kann den Weg in eine Zukunft nach der Pleite weisen?
Der Markenname SOLON ist innerhalb der Branche europaweit bekannt und steht für gute Produkte. Die Projektentwickler im Hause SOLON und auch die technische Basis stimmt. Es gibt europaweit viele SOLON-Anlagen und Projekte. Daran kann ein strategischer Investor anknüpfen, für den allerdings die Aufgabe besteht sowie Qualität und Kosten schnell in Einklang zu bringen. Nicht nur als Berliner und im Bewusstsein, hier viel mehr emotional als objektiv zu schreiben, drücke ich für einen solchen Prozess die Daumen.</description>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:15:00 +0100</pubDate>
			
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