Solarworld baut Forschungszentrum

13. August 2009 | Märkte und Trends

Das Bonner Photovoltaik-Unternehmen setzt auch in der Krise auf Wachstum. In Freiberg entsteht nun ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Außerdem setzt Solarworld auf die USA als wichtigen Zukunftsmarkt.

Richtfest in Freiberg des neuen Werks von Solarworld

Solarworld setzt auch in der Krise auf Ausbau der Kapazitäten

Die Solarworld AG hat in Freiberg ihr Richtfest für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum gefeiert. In unmittelbarer Nähe zur Produktion werde ein 8500 Quadratmeter großes Modul- und Zelltechnikum entstehen, teilte der Bonner Solarkonzern mit. Ebenfalls am Donnerstag bestätigte Solarworld seine vorab gemeldeten Halbjahreszahlen. Demnach stieg die Absatzmenge auf 239 Megawatt. Der Konzernumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 401,6 Millionen Euro. Trotz des Preisverfalls auf dem Photovoltaik-Markt sei es gelungen, eine EBIT-Marge von 20,7 Prozent zu erreichen. In den ersten sechs Monaten 2008 lag sie bei 27,8 Prozent.
Solarworld treibe die Internationalisierung planmäßig voran. Die neue Wafer- und Zellproduktion im US-Werk in Hillsboro sei im ersten Halbjahr erfolgreich hochgefahren worden. Am zweiten Standort in den USA in Camarillo konnte die Umstellung der Produktion auf die neue Modullinie erfolgreich abgeschlossen werden, wie es weiter hieß.
Ausbau des US-Geschäfts
Das Projektgeschäft in den USA konnte Solarworld auch weiter ausbauen. Jüngst verkündete das Unternehmen den Abschluss eines Vertrages mit dem US-Verteidigungsministerium über den Bau eines 1,2 Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerks im Bundesstaat Colorado. Dabei sollen mehr als 5.000 Solarworld-Module mit 220 und 230 Watt-Leistung verbaut werden, wie es weiter hieß. (Sandra Enkhardt)

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