15 Prozent weniger Photovoltaik-Vergütung

20. Januar 2010 | Märkte und Trends, Politik und Gesellschaft, Topnews

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will ab April die Förderung für Photovoltaik-Anlagen zurückfahren. Ab Juli wird dann bei den Freiflächen-Anlagen bis zu 25 Prozent der Vergütung gestrichen.

Freiflächenanlage für PV

Anlagen auf "wertvollen Ackerflächen" sollen besonders stark beschnitten werden

Drastische Einschnitte stehen der Photovoltaik-Branche bevor: Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) schlägt eine zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Dachanlagen in Höhe von 15 Prozent vor. Diese soll ab April kommen, sagte er bei der Vorstellung seiner Beschlussvorlage während eines Pressegesprächs. Die Vergütung für Freiflächen-Anlagen sollte einmalig um 15 Prozent sinken, aber erst zum Juli. Wenn diese Anlagen auf „wertvollen Ackerflächen“ stehen, sei eine Senkung um 25 Prozent ab Juli vorgesehen. Die zukünftige jährliche Degression werde sich zudem stärker am Zubau orientieren, so der Vorschlag des Ministers. Als Zielmarke werde künftig ein jährlicher Photovoltaik-Zubau von 3000 Megawatt definiert. Es sei auch davon auszugehen, dass trotz der Kürzungen diese Marke in diesem Jahr erreicht werde, so der Minister. Sollte 2010 die neu installierte Leistung 3500 Megawatt übersteigen, so würde die zum Jahreswechsel gesetzlich festgeschriebene Degression um 2,5 Prozentpunkte angehoben. Ab 4500 Megawatt könnten weitere 2,5 Prozent hinzukommen. Allerdings sei anders herum auch vorgesehen, dass die Degression um 2,5 Prozent geringer ausfallen zu lassen, wenn wegen der nun vorgenommenen Kürzungen das Marktwachstum unter 2500 Megawatt in diesem Jahr fallen werde. Bei weniger als 2000 Megawatt seien es schon eine um fünf Prozent zusätzlich geringere Degression.
Röttgen bezifferte die Einsparungen für die Stromkunden durch diese Kürzung auf jährlich 1,5 Milliarden Euro für die Stromverbraucher. Das EEG sei „keine Subvention für einzelne Hersteller“, sagte er im Pressegespräch. Röttgen sprach sich zugleich aber auch für die Entwicklung einer dezentralen Energieversorgung aus. Die Regierung will deshalb auch den Eigenverbrauch stärker. Der Zuschlag hierfür solle von zwei auf fünf Cent pro Kilowattstunde angehoben werden. Seine Regelung wird Röttgen im Februar dem Kabinett vorlegen; anschließend muss auch noch der Bundestag der Neufassung des EEG zustimmen. Der Bundesrat muss die Neuregelung hingegen nicht absegnen. (Michael Fuhs/Sandra Enkhardt)

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Sherif Topal aus Fürstenfeldbruck | http://info@sunpower-shop.de

Sonntag, 24.01.2010 00:45

Falsch gefördert zu schnell belebt. Falsch gesenkt und schnell abgewürgt. Hätte man von Beginn an kleinere Anlagen bis 5Kw, 10kw, 20kw besser gefördert damit viele Kleine und unrentable Projekte ein [...]

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Kommentare 1 - 2 von 2

Sherif Topal aus Fürstenfeldbruck | http://info@sunpower-shop.de

Sonntag, 24.01.2010 00:45

Falsch gefördert zu schnell belebt. Falsch gesenkt und schnell abgewürgt. Hätte man von Beginn an kleinere Anlagen bis 5Kw, 10kw, 20kw besser gefördert damit viele Kleine und unrentable Projekte ein Chance haben und die breite Masse der Bevölkerung hauptsächlich davon profit schalgen, Sowie Anlagen 40kw, 100kw, 200kw, 400kw, 1000kw mäßig u. jährlich an die Herstellungskosten angepasst gefördert. Stünden wir jetzt weder vor einer auswuchernden unbezahlbaren Förderung noch wären wertvolle Anbauflächen mit Modulen zugeflaster obwohl unzählige sogar Süddächer ungenutz vor sich hin gammeln? Die falsche Senkung macht auch nicht vor den Dachanlagen halt. Was bitte kan man mit einem Dach sonst machen? Bodenanlagen, sind tatsächlich zu überlegen ob diese je sinnvoll waren. Während wo anders Menschen verhungern weil es an Anbauflächen fehlt leisten wir uns also den Luxus Energie mit Lebensmitteln in Konkurrenz zu setzen? Von diesem Gesetz haben hauptsächlich Großinvestoren profitiert. Jetzt ist man der Meinung das diese zuviel Geld bekommen hätten und straft die vielen kleinen unschuldigen mit. Denn an den vielen kleinen haben viel mehr Menschen gearbeitet, geplant verdient. Die Großen Anlagen wurden Massenabgewickelt. Wenn man große u. kleine Anlagen gleichermaßen stark reduziert halte ich es für absolut falsch. Denn für diese wurden wegen des hohen Aufwandes nahezu unrentable Preise verlangt. Langsam hätten sich auch diese rentiert, aber da nur Reiche subventioniert werden dürfen und diese Ihr Geld längst investiert haben u. von unserer Förderung gut leben entzieht man dem kleinen Mann die Rentabilitätsgrundlage als man sah das dieser auch langsam Geld verdienen konnte. Aber das ist im Verkehr auch so...Der Millionär zahlt die gleiche Strafe für zu schnell fahren oder bei roter Ampel gibt evtl. noch Trinkgeld, wobei ein Arbeiter oder Angestellter manchmal in seiner Existenz bedroht wird. Gerecht geht es wohl nirgends zu. Weder im Verkehr und schon gar nicht bei der Solarförderung, sonst hätte man kleinere Anlagen viel besser u. größere viel schlechter gefördert. Damit die, die Arbeiten und schaffen es leichter haben und es auch zu was bringen u. nicht immer nur die Reichen. Nur ein Hinweis, von den 5-10KW die sich der Durchschnitt hätte leisten können wäre auch keiner Reich geworden. Reich sind die mit den Megawattkraftwerken geworden u. das waren mal wieder Banken und Fons. Da diese all Ihr Geld längst angelegt haben, dreht man uns den Hahn zu. Schließlich sollen immer nur die Banken verdienen. Denn wenn der kleine Man, sein seit 15 Jahren super getilgte Hypothekendarlehen um 100€ nicht zahlen kann, kommt kein Staat u. gibt Ihm dies 100€ u. sagt nicht, was solls, wenns an den 100€ liegt, dann schütze ich das was Dein Lebenswerk ist. Aber wenn eine Bank 100 Milliarden nachweislich verzockt u. betrogen hat so rettet man diese Bank, die vielleicht wegen 100€, tausende u. millionen Einzelschicksaale ausgelöscht hat und das Ironie der Geschichte, mit den Geldern derer die, die gleichen Banken untergehen liesen. Das ist eine ganz tolle Gerechtigkeit u. ein tolles Volk, das sich das alles gefallen lässt. Bei soviel Dummheit fehlen mit ab jetzt die Worte sorry

Fritz Weber

Mittwoch, 20.01.2010 16:31

Die Politik der Schwarz-gelben Regierung ist bislang eine einzige Katastrophe. Vor allem die gelben Brüder(le) mit Ihrem korrupten Spendensystem beweisen wieder einmal, dass Sie nur der Atomlobby dienen! Alles Gerede unserer selbst ernannten Klimakanzlerin wird zur Makulatur! Von wegen Verlässlichkeit und Vertrauensschutz. Dieses durchsichtige Verhalten macht einer "Banenrepublik" alle Ehre. Pfui Teufel! Aber der Denkzettel kommt schon bei der nächsten Landtagswahl.

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