Auch Hanwha will mit Fußball punkten

02. August 2011 | Märkte und Trends, Topnews

Der Trend setzt sich fort: Nach Yingli, Suntech und zuletzt Q-Cells steigt ein weiterer Photovoltaik-Konzern bei einem Bundesligisten als Sponsor ein. Hanwha SolarOne will damit seine Bekanntheit bei den Photovoltaik-Endkunden in Deutschland steigern.

Vorstellung der neuen Sponsoraktivitäten in Hamburg

Hanwha steigt für die kommenden zwei Jahre als Sponsor beim HSV ein

Mit dem Sponsoring europäischer Fußball-Clubs wie dem Hamburger SV und den Bolton Wanderers will die koreanische Hanwha-Group bei Photovoltaik-Endkunden bekannter werden. Der bis 2013 laufende Marketingvertrag mit dem Hamburger SV (HSV) soll dabei helfen, die Marktanteile von Hanwha SolarOne in Deutschland zu steigern, wie Dong Kwan Kim, Managing Director und Mitglied der Eigentümerfamilie der Hanwha-Gruppe auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem HSV erklärte. Für den Werbevertrag mit dem Fußball-Club zahlt Hanwha jährlich rund 850.000 Euro. „50 Prozent unserer solaren Produktion wollen wir in Deutschland absetzen“, sagte er. Die Modul-Produktionskapazitäten bezifferte er auf ein Gigawatt. Damit zähle Hanwha zur weltweiten Top Ten. Gemeinsam mit dem norddeutschen Fußball-Club sind spezielle Solaraktivitäten geplant, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. So will Hanwha einen Sportplatz in der Hansestadt mit Photovoltaik-Anlagen ausrüsten.

Wie die photovoltaik am Rande der Veranstaltung außerdem erfuhr, plant Hanwha auch den Einstieg in das Sponsoring der britischen Premier League - Europas umsatzstärksten Fußballliga. In Kürze solle ein Vertrag mit dem englischen Club Bolton Wanderers abgeschlossen werden.

Das Unternehmen ist trotz seiner führenden Marktstellung bei Photovoltaik-Endkunden, aber auch Installateuren wenig bekannt. Zum einen weil Hanwha erst Mitte 2010 mit der Übernahme der Solarfun Power Holdings im nennenswerten Umfang im Solargeschäft präsent ist, zum  anderen weil sich die Firma bisher vor allem auf das solare Industriegeschäft konzentriert hatte, etwa durch die Produktion einer Reihe von OEM-Modulen. (Oliver Ristau)

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