Claassen und Solar Millennium treffen sich Ende Juli vor Gericht

15. Juni 2010 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Im Streit zwischen den Parteien geht es um viel Geld. Der ehemalige EnBW-Chef will mit einer Feststellungsklage zeigen, dass seine Kündigung nach nur 74 Tagen an der Spitze von Solar Millennium rechtens war.

Gerichtsgebäude von außen

Das Gericht will Möglichkeiten für einen Vergleich prüfen

Die Klage von Utz Claassen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, die Solar Millennnium AG, wird am 30. Juli vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verhandelt. Dies erfuhr „Der Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe) auf Anfrage. Es handele sich um einen sogenannten frühen ersten Termin, erklärte demnach ein Justizsprecher. Dabei werde das Gericht zunächt prüfen, ob ein Vergleich möglich ist.
Claassen war Mitte März nach nur 74 Tagen vom Vorstandsvorsitz von Solar Millennium zurückgetreten. Mit seiner Feststellungsklage will er zeigen, dass dies rechtens war. Im Streit der beiden Parteien geht es um viel Geld. So soll Claassen nach früheren Berichten knapp zehn Millionen Euro kassiert haben und will den Großteil des Geldes behalten. (Sandra Enkhardt)

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