Clement für Quotenmodell bei Erneuerbaren

05. Juli 2012 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Der ehemalige SPD-Wirtschaftsminister wird nun Kuratoriumsvorsitzender der INSM. Clement äußert herbe Kritik an Altmaier, der bei der Photovoltaik so weitermache wie bisher.

Wind- und Solarpark

Clement fordert ein Quotenmodell für die Erneuerbaren

Wolfgang Clement war bis 2005 SPD-Bundeswirtschaftsminister und trat 2008 aus der Partei aus. Nun wird er neuer Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) äußerte er sich zu den aus seiner Sicht größten Aufgaben der nächsten Zeit. Aus seiner Sicht zählt dazu auch das Thema Energie. Dabei ist die INSM nicht gerade als Freund der Erneuerbaren und speziell der Photovoltaik bekannt. In diese Richtung äußert sich nun auch Clement, der dem neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) harsch kritisierte. „Die Energiewende ist eine staatsinterventionistische Veranstaltung mit flächendeckender Subventionierung. Ich bin entsetzt, dass auch der neue Bundesumweltminister in der Photovoltaik weitermacht wie bisher“, sagte Clement der FAZ. Er hält ein Quotensystem wie in den USA für besser, wobei die Energieversorger verpflichtet sind, einen bestimmten Anteil aus erneuerbaren Energien zu beziehen. „In Deutschland würden damit Wasserkraft, Geothermie und auch Windenergie zunehmen, aber nicht die Solarenergie.“ Dies sei ein Aspekt, der dringend geändert werden müsse, sagte Clement weiter. Nur so könne auch die Energiewende gelingen. Außerdem tritt er für eine Harmonisierung bei der Förderung der Erneuerbaren in Europa ein.  Die Energiewende „kann und muss gelingen, mit diesen Subventionen wird sie es aber auf keinen Fall. Wir brauchen gemeinsame Netze in Europa und gemeinsame Regeln für die Einspeisung und Förderung von erneuerbaren Energien. Doch davon sind wir meilenweit entfernt“, so Clement weiter. (Sandra Enkhardt)

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Johannes Leipold aus München

Freitag, 06.07.2012 18:21

Allen Vorrednern ist wirklich nichts mehr hinzu zufügen: Clement war, ist und wird wohl für alle Zeiten der Betonkopf und Agent provocateur bleiben, der er schon immer war. @Ferdinand Meier: Vielen [...]

Ferdinand Meier aus Süddeutschland

Freitag, 06.07.2012 14:38

Lesenswert: http://www.nachdenkseiten.de/?p=13782

Resi Rieder aus Furth im Wald

Freitag, 06.07.2012 10:54

Clement hat schon immer viel "Mist" von sich gegeben. Sollte nun endlich mal darüber nachdenken in den Ruhestand zu gehen, anstatt dumme Äußerungen von sich zu geben !

Dieter Winkler aus Dresden | http://www.vee-sachsen.de

Freitag, 06.07.2012 07:15

Oh, oh Herr Clement.

Rolf Brenner aus Mount Laurel, New Jersey

Donnerstag, 05.07.2012 16:34

Herr Clement vertritt offen die Kohle- und Atomindustrie. Dies hat er als Bundesminister schon getan. Aber glücklicherweise waren damals intelligente Politiker wie Hermann Scheer doch durchsetzungsfähiger. [...]

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Kommentare 1 - 6 von 6

Johannes Leipold aus München

Freitag, 06.07.2012 18:21

Allen Vorrednern ist wirklich nichts mehr hinzu zufügen: Clement war, ist und wird wohl für alle Zeiten der Betonkopf und Agent provocateur bleiben, der er schon immer war.
@Ferdinand Meier: Vielen Dank für diesen Link. Wirklich sehr empfehlenswert.

Ferdinand Meier aus Süddeutschland

Freitag, 06.07.2012 14:38

Lesenswert: http://www.nachdenkseiten.de/?p=13782

Resi Rieder aus Furth im Wald

Freitag, 06.07.2012 10:54

Clement hat schon immer viel "Mist" von sich gegeben. Sollte nun endlich mal darüber nachdenken in den Ruhestand zu gehen, anstatt dumme Äußerungen von sich zu geben !

Dieter Winkler aus Dresden | http://www.vee-sachsen.de

Freitag, 06.07.2012 07:15

Oh, oh Herr Clement.

Rolf Brenner aus Mount Laurel, New Jersey

Donnerstag, 05.07.2012 16:34

Herr Clement vertritt offen die Kohle- und Atomindustrie. Dies hat er als Bundesminister schon getan. Aber glücklicherweise waren damals intelligente Politiker wie Hermann Scheer doch durchsetzungsfähiger. Spätestens jeodch seit seinem Auftritt bei Günther Jauch im März sollte er nicht mehr ernst genommen werden. Er versteckt sich hinter uralten Ideologien und verteidigt seine Geldgeber, die er selbst Jahre lang als Ministerpräsident mit Subventionen beglückt hat. Er konnte Herrn Töpfer und Herrn Alt in der Diskussion um die Solarenergie nichts entgegnen. Seine Argumente waren alt und wurden in den vergangenen Jahren mehrfach widerlegt und von der Realität überholt. Mit einem behält er wohl doch Recht: die erneuerbaren Energien gefährden den wirtschaftlichen Betrieb von Großkraftwerken. Ja Herr Clement und damit ihrem Geldbeutel. Wir verstehen.

hans klaas aus München

Donnerstag, 05.07.2012 13:53

Meine Güte, der Clement war doch schon so schön in der Versenkung verschwunden. Und nun schicken die ausgerechnet den auch noch ins Rennen um gegen die PV zu schießen. Dumm, plump und durchsichtig...

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