Erneute Proteste gegen Vergütungskürzungen

23. Februar 2012 | Politik und Gesellschaft

Während die Regierung ihre Pläne zur Kürzung der Solarförderung in der Bundespressekonferenz bekannt gab, protestierten Mitarbeiter von Photovoltaik-Unternehmen in mehreren deutschen Städten.

Protestler vor dem juwi-Solarpark in Wörrstadt

Der Widerstand gegen die Förderkürzung zeigt sich in vielen deutschen Städten. Hier Mitarbeiter von juwi in Wörrstadt.

Die Bekanntgabe der Pläne zur Kürzung der Solarförderung durch die Bundesregierung ist deutschlandweit von Protesten begleitet worden. In Berlin versammelten sich am Freitag zahlreiche Protestler mit Plakaten und Trillerpfeifen in der Nähe der Bundespressekonferenz, wo Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) ihre Pläne der Presse vorstellten.

Die Transparente der Protestler trugen Aufschriften wie „Einspeisen statt Abspeisen“, „WIR sind die Energiewende“ oder „Zukunftsinvestitionen zahlen sich aus, politische Fehlentscheidungen nicht.“ Die schon bekannten Sunblocker-Tuben mit dem Konterfei des Wirtschaftsministers waren ebenfalls wieder zu sehen.

Auch in anderen deutschen Städten fanden Demonstrationen statt. So zum Beispiel in Frankfurt/Oder am Standort von First Solar, wo 200 Mitarbeiter gegen die „überzogenen Kürzungspläne“ demonstrierten. „Es ist richtig und wichtig Flagge zu zeigen“, sagt Sebastian Fasbender, Pressesprecher des Unternehmens. Für die nähere Zukunft rät er: „Die Branche sollte den Dialog mit konstruktiven Vorschlägen bereichern."

In Wörrstadt protestierten knapp 1000 Mitarbeiter der Juwi-Gruppe und weiterer rheinland-pfälzischer Solarunternehmen. Die geplante drastische Kürzung der Solarförderung würde „nicht nur zehntausende Arbeitsplätze gefährden, sondern auch das Aus für die Energiewende bedeuten“, heißt es in einer offiziellen Erklärung.

Weitere Protestaktionen fanden unter anderem in Nürnberg, Erfurt, Niestetal, Gelsenkirchen, Kassel, Freiberg, Wismar, Kirchheim und Bad Staffelstein statt. Zu den übrigen an den Protesten beteiligten Firmen zählten beispielsweise Solarworld, SMA, IBC Solar, Sunways, AS Solar, Frankensolar, Centrosolar, Abakus Solar, Bosch Solar, Masdar PV, Parabel Solar, Asola sowie die Solarpraxis und viele weitere. (Mirco Sieg)

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susanne loens aus südbrookmerland

Samstag, 25.02.2012 11:33

Die Allgemeinheit zahlt pro Monat ca. 3,50 ( pro Haushalt )für die Solarförderung.Da ist es doch richtig sinnvoll, jedem Haushalt diese immens "hohe" Summe zu ersparen. Nur, die Leute, die sich über [...]

Frank Schmitt aus Trier | http://www.immo-freundlich-trier.de

Freitag, 24.02.2012 18:03

Insolvenzen - Arbeitslose - Wüste Deutschland mit einkalkuliert....vielen Dank auch an die Politiker. Gehe schon mal am Montag zum Arbeitsamt...

Roland Müller aus 74354 Besigheim

Freitag, 24.02.2012 06:36

Endlich hat die Bundesregierung begriffen, dass es nicht sein kann, dass die Allgemeinheit über den Strompreis die Anlagen des Nachbarn und der Landwirtschaft mit finaziert.

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Kommentare 1 - 3 von 3

susanne loens aus südbrookmerland

Samstag, 25.02.2012 11:33

Die Allgemeinheit zahlt pro Monat ca. 3,50 ( pro Haushalt )für die Solarförderung.Da ist es doch richtig sinnvoll, jedem Haushalt diese immens "hohe" Summe zu ersparen. Nur, die Leute, die sich über diese Kosten aufregen, denken leider überhaupt nicht daran, wie viele Arbeitsplätze an der Solarbranche hängen.Tausende von Arbeitslosen mehr, durch die Kürzung der Solarförderung, und das soll ein guter Plan sein?! Susanne Diejenigen, die sich darüber beschweren, dass sie ihren Nachbarn die Photovoltaikanlage mit finanzieren, sollten vielleicht darüber nachdenken, dass es sie eventuell auch ihren Job kosten könnte, wenn die Wirtschaft in Deutschland, durch immer mehr Arbeitslose, nicht mehr genügend angekurbelt wird.Der "Nachbar", mit seiner Photovoltaikanlage hat leider auch Neider, die sich von der Stimmungmache gegen die Solarindustrie nur zu gerne mitreißen lassen.Und die Herren Rösler und Röttgen interessiert es offenichtlicht nicht, dass sie tausenden von Menschen um Brot und Lohn bringen. Keine Gewinner durch die Kürzung, sondern nur Verlierer - ARMES DEUTSCHLAND - !

Frank Schmitt aus Trier | http://www.immo-freundlich-trier.de

Freitag, 24.02.2012 18:03

Insolvenzen - Arbeitslose - Wüste Deutschland mit einkalkuliert....vielen Dank auch an die Politiker.

Gehe schon mal am Montag zum Arbeitsamt...

Roland Müller aus 74354 Besigheim

Freitag, 24.02.2012 06:36

Endlich hat die Bundesregierung begriffen, dass es nicht sein kann, dass die Allgemeinheit über den Strompreis die Anlagen des Nachbarn und der Landwirtschaft mit finaziert.

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