First Solar weiter auf Weg nach China

18. November 2009 | Märkte und Trends, Politik und Gesellschaft, Topnews

Das Zwei-Gigawatt-Photovoltaik-Kraftwerk, das der US-Dünnschichtmodulhersteller in der Inneren Mongolei bauen will, nimmt Gestalt an. First Solar und die Stadt Ordos unterzeichneten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

First-Solar-Photvoltaik-Kraftwerk in der Wüste von Nevada

In China will First Solar noch ein noch größeres Kraftwerk als in der Wüste Nevadas bauen

First Solar, Inc. hat mit der chinesischen Regierung eine Kooperation zum Bau des weltweit größten Photovoltaik-Kraftwerks in der Inneren Mongolei vereinbart. Bruce Sohn, Präsident von First Solar, und Yun Guangzhong, Bürgermeister der Stadt Ordos, unterzeichneten am Dienstag die Kooperationsvereinbarung im Beisein hochrangiger chinesischer und amerikanischer Politiker. In dem Abkommen werden zusätzliche Details des Projekts sowie die lokale Unterstützung für den Bau der Zwei-Gigawatt-Anlage festgehalten, wie der US-Dünnschichtmodulhersteller mitteilt. Als voraussichtlicher Baubeginn für den ersten Abschnitt, in dem mehr als 30 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert werden sollen, sei Juni 2010 vereinbart. First Solar und Ordos hätten sich zudem auf die Schaffung von zwei Ausschüssen verständigt, die eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts gewährleisten sollen.
Diese Kooperationsvereinbarung und ihre Anerkennung durch das Nationale Energieamt stellten einen wichtigen Schritt innerhalb des Genehmigungsprozesses für das Ordos-Projekt dar, sagte First-Solar-Chef Robert Gillette. Auch Ordos Bürgermeister begrüßte die Unterzeichnung des Vertrags.
Das Zwei-Gigawatt-Photovoltaik-Kraftwerk soll in mehreren Bauabschnitten errichtet werden. Zunächst sei der Bau von 30 Megwatt geplant, die in zwei Stufen bis 2014 auf ein Gigawatt erweitert und schließlich bis 2019 auf seine endgültige Größe ausgebaut werden sollen. Das Photovoltaik-Kraftwerk sei Teil einer 11,95 Gigwatt großen Demonstrationszone der Erneuerbaren-Energien-Industrie, die in Ordos entstehen soll. Dabei sollen die Energiequellen Solar, Wind, Wasserkraft und Biomasse genutzt werden und eine Vollversorgung der Region – einschließlich der Hauptstadt Peking - mit erneuerbaren Energien leisten. (Sandra Enkhardt)

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