Hessen macht Druck bei Solarförderung
29. Juni 2010 | Politik und Gesellschaft, TopnewsDie Photovoltaik-Vergütung muss sinken. Dies fordert der hessische Energiestaatssekretär Mark Weinmeister. Die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss laufen noch.
Der Vermittlungsausschuss zur Photovoltaik-Förderung tagt am 5. Juli. Hessen hat sich nun für die zusätzliche Absenkung der Solarförderung stark gemacht. „Die Anlagen sind deutlich billiger geworden – das muss an die Verbraucher weitergegeben werden“, forderte Mark Weinmeister, Staatssekretär im hessischen Umwelt- und Energieministerium. Die überwiegende Mehrheit der Landesumweltminister habe sich im vergangenen Jahr für eine Absenkung der Einspeisevergütung ausgesprochen. Diese müsse nun umgesetzt werden, sagte Weinmeister. Zugleich erklärte er, dass Hessen für die Förderung der Solarenergie eintrete und sie als wichtigen Baustein der zukünftigen Energieversorgung betrachte.
In Hessen waren im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 37.400 Photovoltaik-Anlagen installiert, die 0,45 Terawattstunden Solarstrom lieferten. Hessen will die Solarenergie künftig stärken nutzen. Bis 2020 sollen Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen nach den Plänen der Landesregierung insgesamt drei Terawattstunden Energie liefern. (Sandra Enkhardt)
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