Hoffnung auf gutes Geschäft schon ab Januar
28. Dezember 2009 | Märkte und Trends, TopnewsDie photovoltaik hat sich in der Branche umgehört: Wie bewerten die Photovoltaik-Unternehmen die Marktaussichten für 2010? Einige Interviews veröffentlichen wir vorab online. Heute: Teil 2 - Installateure.
Von wegen Winterpause: Fallende Preise und die angekündigte weitere Absenkung der Einspeisevergütung im kommenden Jahr lassen den Photovoltaik-Markt in Deutschland in ersten Hälfte 2010 weiter brummen. Aktuelles Zeichen hierfür sind die Lieferprobleme bei Wechselrichtern, die zumindest bis zum Ende des ersten Quartals anhalten dürften. Doch auch für das gesamte Jahr 2010 wird ein weiteres Marktwachstum erwartet, wie eine aktuelle Umfrage der photovoltaik quer durch die Branche ergab. Die befragten Großhändler, Projektierer und Hersteller äußerten sich zu ihren Erwartungen in den Bereichen Auftragslage, deutscher Markt, Preise und Finanzierungssituation im Jahr 2010. Die Installateure wurden auch zum Großhandelservice befragt. Fast alle Unternehmen rechnen dabei mit einer Steigerung des Umsatzes von mindestens zehn bis fünfzehn Prozent. Manche gehen sogar von einer Umsatzverdoppelung im kommenden Jahr aus.
In der Januar-Ausgabe der photovoltaik (01/2010) können Sie den kompletten Marktausblick für Deutschland unter dem Titel „Zweite Weihnachten“ lesen. Vorab werden Sie auf unserer Webseite verschiedene Interviews zu diesem Thema finden.
Teil 1 - Hersteller: Hans-Thomas Fritzsche, Geschäftsführer der Sputnik Engineering GmbH
Teil 2 – Installateure : Helmut Godard, Geschäftsführer der Energossa GmbH
Teil 3 - Großhändler: Norbert Hahn, Vorstand Vertrieb der IBC Solar AG
Teil 4 - Projektierer: Raphael Krause, Vorstandsmitglied der Sinosol AG
Teil 5 – Analysten: Henning Wicht vom Marktforschungsinstitut isuppli
Teil 2 - Installateure:
Fragen an Helmut Godard, Geschäftsführer der Energossa GmbH
Auftragslage: "Seit Juni laufen die Geschäfte sehr gut. Wir erwarten nun
schon ab Januar deutlich bessere Installationszahlen, da jetzt schon
Preissenkungen zur kompletten Kompensation der Degression möglich sind
und vom Endkunden auch genutzt werden. Unsicherheiten durch die mögliche
Sonderdegression zum Sommer werden die Nachfrage im ersten Halbjahr
beflügeln."
Lieferzeiten: "Modulengpässe dürften vorerst der Vergangenheit
angehören, und der Spuk des Wechselrichterengpasses wird spätestens im
Februar verschwunden sein."
Großhandelsservice: "Der Service bei der Technik- und
Akquiseunterstützung wird immer besser. Der Großhandel hat aber leider
immer noch nicht begriffen, dass die Zeiten der Abnahmeverpflichtungen
und der Vorkasse im Vertrieb vorbei sind."
Das Interview führte photovoltaik-Redakteur Hans-Christoph Neidlein.
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