Inventux startet Produktion mikromorpher Dünnschicht-Module

04. Dezember 2008 | Fachwissen und Technik, Märkte und Trends, Topnews

In Berlin startete die Produktion von mikromorphen Dünnschicht-Solarmodulen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gab das symbolische Startsignal im neuen Inventux-Werk.

Berlins Regierender Bürgermeister und die Vorstände von Inventux und Oerlikon zur Eröffnung des Werks in Berlin-Marzahn

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (Mitte) gab den symbolischen Startschuss

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den symbolischen Startschuss für die Produktion mikromorpher Dünnschicht-Solarmodule im neuen Werk der Inventux Technologies AG gegeben. Binnen sieben Monaten wurde das Werk in Berlin-Marzahn gebaut. In weniger als einem Jahr habe das Unternehmen mit seinen Partnern aus einer leeren Halle einen Hochtechnologiestandort gemacht, sagte Volko Löwenstein, Vorstandsvorsitzender der Inventux Technologies AG, zur Eröffnung. Mittlerweile arbeiteten 120 Menschen in dem Werk. Damit gehöre Inventux zu den schnelllst wachsenden Unternehmen in Berlin und der Solarbranche, sagte Wowereit. Das Unternehmen, das erst 2007 gegründet wurde, sei ein „Symbol für die erfolgreiche Reindustrialisierung Berlins“.
Inventux verwendet für die Fertigung der Dünnschicht-Module eine neuartige mikromorphen Tandemtechnologie, die von Oerlikon stammt. In der oberen und unteren Zelle werden unterschiedliche Siliziummaterialen verwendet. Die obere amorphe Zelle wandelt den sichtbaren Teil des Lichtspektrums um, während die untere mikrokristalline Zelle die Energie des Sonnenlichts im nahen Infrarotbereich absorbiert. Der Wirkungsgrad dieser Dünnschicht-Solarmodule liegt bei etwa zehn Prozent. Inventux ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen in Europa, das mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule in Serie produziert.(SE)

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