Linde und CaliSolar planen Ansiedlung in Berlin

10. November 2009 | Märkte und Trends, Politik und Gesellschaft, Topnews

Zwei weitere Unternehmen der Photovoltaik-Branche haben eine Absichtserklärung für eine Ansiedlung im Solarpark Berlin-Marzahn abgegeben. Das Land Berlin will bis 2011 insgesamt 25 Millionen Euro in die Erschließung des Areals investieren.

Feierliche Eröffnung des Inventux-Werks in Berlin

Inventux hat sich mit seinem Werk bereits in Berlin-Marzahn angesiedelt

Die Linde Nippon Sanso GmbH hat einem Medienbericht zufolge eine schriftliche Absichtserklärung zur Ansiedlung im künftigen Solarpark Berlin-Marzahn abgegeben. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt, um den Industriestandort in Berlin voranzubringen, sagte Christian Gräff (CDU), Wirtschaftsstadtrat von Marzahn-Hellersdorf, der „Berliner Morgenpost“. Das Unternehmen ist ein Joint Venture der in München ansässigen Linde Group mit dem japanischen Industriegase-Unternehmen Taiyo Nippon Sanso Corp. und gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Spezialgasen für die Solarmodul-Produktion. Im Zuge der Ansiedlung prüfe Linde Nippon Sanso auch den Bau von Gastanks, die gemeinsam mit anderen Firmen genutzt werden könnten.
Auch CaliSolar habe eine Absichtserklärung zur Ansiedlung in Marzahn abgegeben, hieß es weiter. Diese sei in der vergangenen Woche auf der Solarmesse in Anaheim unterzeichnet worden. Der kalifornische Solarmodul-Produzent plant, in Berlin ein Werk zu bauen, in dem bis zu 1000 Menschen Arbeit finden könnten.
Ab 2011 soll auf einer Fläche von 90 Hektar in Marzahn ein Zentrum der Solarindustrie entstehen. Die Inventux Technologies AG siedelte sich als erstes Unternehmen bereits 2008 im "Clean Tech Business Park Marzahn" an. Bis 2011 soll das ganze Areal des künftigen Solarparks erschlossen sein. Der Berliner Senat will dafür insgesamt 25 Millionen Euro an Fördermitteln bereitstellen. (Sandra Enkhardt)

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