Neue Dimension für Photovoltaik

01. April 2011 | Forschung und Entwicklung

Ein neues Material, das auf einer Mars-Mission entdeckt wurde, könnte der Schlüssel für eine heute noch undenkbare Effizienz von Solarzellen sein.

Pflanzenabdruck

Die Kieselalge eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Photovoltaik-Industrie

Die NASA hat auf ihrem Mars-Erkundungsflug, der 2004 startete, offensichtlich eine Entdeckung gemacht, die der Photovoltaik zu ungeahnten Perpektiven  verhelfen könnte. Ein NASA-Rover habe Daten an das „Jet Propulsion Laboratory“ des kalifornischen Instituts für Technologie gesendet, die zeigten, dass der Silikat-Mantel um den Mars-Kern eine Art Kieselalge enthält, die über die Fähigkeit verfügt, aus Sonnenlicht viel Energie zu produzieren. Außerdem zeigten die Aufnahmen, dass diese Art Plankton die umgewandelte Energie auch in seinen Zellen speichern kann. Sie nutze diese Energie, um eigene Zellen zu reparieren oder um Licht in schattigen Regionen zu erzeugen. „Diese Entdeckung könnte ein Signal für einen Durchbruch sein, von dem die Solarindustrie immer geträumt hat. Die Zusammensetzung des Mars-Mantels, welche vorwiegend aus Silikat besteht, könnte die Grundlage für Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von bis zu 60 Prozent sein, sagte Frank Defoel vom „Jet Propulsion Laboratory“ angesichts der neuen Erkenntnisse. Nach jüngsten Datenauswertungen sollen die Kieselalgen fähig sein, schattige Mars-Flächen zu erleuchten. Die Helligkeit entspreche einer 100 Watt-Glühbirne.

Eine Gruppe von internationalen Wissenschaftlern soll mittlerweile an einer Replikation der Mars-Kieselalge arbeiten. Nach zunächst nicht bestätigten Angaben haben sie bereits Prototypen einer Solarzelle hergestellt, die im Labor einen Wirkungsgrad von 65 Prozent erreicht haben soll. Die Forscher seien zuversichtlich, dass ihnen dies auch in der Massenfertigung gelingt. Die ersten hoch effizienten Solarmodule sollen den Plänen zufolge spätestens 2013 auf den Markt kommen. Nach Marktgerüchten soll ein führendes deutsches Photovoltaik-Unternehmen bereits in Verhandlungen mit den Wissenschaftlern stehen, um sich die exklusiven Vermarktungsrechte zu sichern. (Sandra Enkhardt)

Kommentare

Kommentieren
Kommentar schreiben
CAPTCHA Bild zum Spamschutz  

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.photovoltaik.eu

Montag, 04.04.2011 11:20

Hallo Herr Wagner, ich finde es sehr traurig, dass uns unterstellen, wir würden nur die "schönen und tollen" Kommenentare veröffentlichen und alles löschen, was uns kritisiert! Wenn Sie auf den Button [...]

Theodor Wagner aus Traunstein

Montag, 04.04.2011 09:43

Tja, und wo sind die Kommentare, die vor man noch vor ein paar Tagen hier lesen konnt? Warum wurden die gelöscht bzw. sind diese nicht mehr sichtbar. Wenn Ihnen der ein oder andere Kommentar nicht [...]

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.photovoltaik.eu

Samstag, 02.04.2011 10:06

Natürlich war diese Meldung nur ein Aprilscherz! Nicht alle unsere Leser haben sich auf das Glatteis führen lassen. Sandra Enkhardt

Peter Aumüller aus München-Riem

Freitag, 01.04.2011 15:22

Ein wirklich schlechter Aprilscherz. Da war der aus dem Jahr 2010 aber besser: http://www.photovoltaik-guide.de/top-thema-nuklearer-asteroid-kollidiert-mit-solarstation-9782 De[..] heutige Aprilscherz [...]

Andreas Reischl aus Sonnenbühl (mars) | http://www.schiller-automation.com

Freitag, 01.04.2011 14:10

April, April

Weiterlesen
Kommentare 1 - 5 von 5

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.photovoltaik.eu

Montag, 04.04.2011 11:20

Hallo Herr Wagner,
ich finde es sehr traurig, dass uns unterstellen, wir würden nur die "schönen und tollen" Kommenentare veröffentlichen und alles löschen, was uns kritisiert! Wenn Sie auf den Button "Alle Kommentare" klicken, erscheinen auch alle Kommentare!
Wir können auch sehr gut mit Kritik leben! Womit wir uns allerdings schwer tun, sind ungerechtfertigte Angriffe und Unterstellungen!
Sandra Enkhardt

Theodor Wagner aus Traunstein

Montag, 04.04.2011 09:43

Tja, und wo sind die Kommentare, die vor man noch vor ein paar Tagen hier lesen konnt? Warum wurden die gelöscht bzw. sind diese nicht mehr sichtbar.

Wenn Ihnen der ein oder andere Kommentar nicht passt, sollten Sie nicht diese Kommentare löschen sondern die Kommentarfunktion abschalten. Es können halt nicht nur die "schönen und tollen" Kommentare veröffentlicht werden! Wo bleibt da die Meinungsfreiheit?

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.photovoltaik.eu

Samstag, 02.04.2011 10:06

Natürlich war diese Meldung nur ein Aprilscherz! Nicht alle unsere Leser haben sich auf das Glatteis führen lassen.
Sandra Enkhardt

Peter Aumüller aus München-Riem

Freitag, 01.04.2011 15:22

Ein wirklich schlechter Aprilscherz. Da war der aus dem Jahr 2010 aber besser: http://www.photovoltaik-guide.de/top-thema-nuklearer-asteroid-kollidiert-mit-solarstation-9782

De[..] heutige Aprilscherz ist der absolute Brüller: http://www.photovoltaik-guide.de/politik-vorhaben-von-buendnis-90die-gruenen-motiviert-die-solarbran[..]

Andreas Reischl aus Sonnenbühl (mars) | http://www.schiller-automation.com

Freitag, 01.04.2011 14:10

April, April

Diesen Artikel teilen


Direkt kommentieren

Sie haben die Möglichkeit, unsere Artikel jetzt direkt zu kommentieren. Sie müssen sich nicht mehr als Benutzer registrieren, sondern können direkt auf "KOMMENTIEREN" am Ende der Artikel klicken und Ihre Meinung schreiben.

Die Redaktion behält sich jedoch vor, unsachliche Kommentare zu löschen.

Frage der Woche

Erwarten Sie eine grundlegende Überarbeitung der Solarförderung durch den Vermittlungsausschuss?

Aktuelle Photovoltaik-News auf Englisch

Heft 05 / 2012

05 / 2012

Mit voller Härte
Der Kahlschlag in der Solarbranche.

Bestellen Sie dieses Heft

Copyright 2012 © Photovoltaik

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie aktuelle Branchennews!

Werden Sie jetzt Abokunde und lassen Sie sich die photovoltaik monatlich nach Hause liefern!