Oettinger: Photovoltaik ohne Zukunft in Deutschland

27. Juli 2011 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Der deutsche EU-Energiekommissar glaubt nicht, dass die Solarenergie in Deutschland jemals eine bedeutende und kostengünstige Stromquelle wird. Grünen-Energieexperte Hans-Josef Fell kann diese Einschätzung nicht teilen.

Oettinger und das trojanische Pferd

Die Grünen können Oettingers Auffassung nicht teilen

EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) sieht keine Zukunft für die Photovoltaik in Deutschland. "In Deutschland stößt Photovoltaik an seine Grenzen. Wir sind kein Sonnenland, wo die Bauern auf einmal Orangenplantagen betreiben können", sagte er in einem Interview der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe). Die Photovoltaik werde in Deutschland nie eine große und kostengünstige Stromquelle in Deutschland sein. Der energiepolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell, sieht dies anders. „Photovoltaik wird künftig neben Windkraft den Hauptanteil der Stromversorgung liefern - in Deutschland genauso wie in Griechenland“, sagte er. Solarstrom werde künftig zu den billigsten Stromquellen gehören. Bei nach 20 Jahren abgeschriebenen Photovoltaik-Anlagen lägen die Kosten nur noch bei 0,5 bis einem Cent pro Kilowattstunde, damit sei Strom aus ebenfalls abgeschriebenen Kohle- und Atomkraftwerken fünf bis zehnmal teurer als Solarstrom.

Oettinger forderte zudem erneut, die Förderung erneuerbare Energien zunehmend europäisch zu koordinieren. Grünen-Politiker Fell warnte, dass der Ausbau von Photovoltaik, Wind und Biomasse in den EU-Ländern nicht gegeneinander ausgespielt werden sollte. Oettinger gefährde mit seinen Forderungen rund 80.000 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche sowie die deutsche Technologieführerschaft. (Sandra Enkhardt)

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Max Zaun aus Heidelberg

Samstag, 10.12.2011 05:36

Was ist denn mit dem Oettinger los? Hat der seinen schwäbischen Verstand denn volständig verloren.Die Aussage zu den AKW, dass ist doch ein Schritt in die Vergangenheit. Ich meine , so einer dürfte [...]

Karsten Ettling aus Ahrensburg | http://www.arekon.de

Freitag, 29.07.2011 10:35

Eine umfassende Energieversorgung durch Wind und PV hängt davon ab, ob es gelingt, die Frage der Speicherung von Energie wirtschaftlich zu lösen. Der zur Zeit einzige gangbare Weg scheint über Elektrolyse/Wasserstoff [...]

PV Fan aus Bad Homburg

Mittwoch, 27.07.2011 21:12

Das Problem von Herrn Öttinger ist (halt Politiker und noch dazu in der EU), dass er im Heute denkt und keine Vorstellungen hat, wie es sein könnte/sollte. Er war nie ein Freund der Erneuerbaren, Neckarwestheim [...]

Michael Stark aus Leipzig

Mittwoch, 27.07.2011 09:26

Wer ist eigentlich Herr Öttinger ? Die EU scheint so weit von Deutschland entfernt zu sein, dass Herr "Ö" blind und taub zu sein scheint und vor allem fern jeglichen Sachverstandes. Wahrscheinlich hat [...]

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Kommentare 1 - 4 von 4

Max Zaun aus Heidelberg

Samstag, 10.12.2011 05:36

Was ist denn mit dem Oettinger los? Hat der seinen schwäbischen Verstand denn volständig verloren.Die Aussage zu den AKW, dass ist doch ein Schritt in die Vergangenheit.
Ich meine , so einer dürfte Deutschland nicht in Europa vertreten. Die Energiewende hat begonnen und muss jetzt konequentweiter geführt werden.

M.Z.

Karsten Ettling aus Ahrensburg | http://www.arekon.de

Freitag, 29.07.2011 10:35

Eine umfassende Energieversorgung durch Wind und PV hängt davon ab, ob es gelingt, die Frage der Speicherung von Energie wirtschaftlich zu lösen. Der zur Zeit einzige gangbare Weg scheint über Elektrolyse/Wasserstoff zu führen. Daher sollten sich die Anstrengungen von Forschung und technischer Entwicklung und auch die Fördermaßnahmen darauf konzentrieren. Wenn das erfolgreich ist, aber nur dann, können sowohl Wind, aber auch PV, in Kombination mit Gas (H2)-Kraftwerken auch in Deutschland einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten.

PV Fan aus Bad Homburg

Mittwoch, 27.07.2011 21:12

Das Problem von Herrn Öttinger ist (halt Politiker und noch dazu in der EU), dass er im Heute denkt und keine Vorstellungen hat, wie es sein könnte/sollte. Er war nie ein Freund der Erneuerbaren, Neckarwestheim lässt grüßen. Insofern sehe ich seine politische Qualität eher ähnlich wie die seiner englischen Sprachkenntnisee. Wenn ich auf dieser Bühne (EU) mitspielen will muss ich Mindestanforderungen genügen. Hat er nicht, ist aber hin -Politiker eben.

Michael Stark aus Leipzig

Mittwoch, 27.07.2011 09:26

Wer ist eigentlich Herr Öttinger ? Die EU scheint so weit von Deutschland entfernt zu sein, dass Herr "Ö" blind und taub zu sein scheint und vor allem fern jeglichen Sachverstandes. Wahrscheinlich hat auch er einen Posten bei einem der 4 großen Energieversorger in Aussicht. Oder aber er steckt mittendrin ... im Sommerloch !

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