Phoenix Solar baut weiter

19. Mai 2010 | Märkte und Trends, Topnews

Den Baubeginn von drei Photovoltaik-Kraftwerken mit etwa 21 Megawatt Gesamtleistung meldet die Phoenix Solar AG. Das Auftragsvolumen für die drei Solarparks liege bei rund 55 Millionen Euro.

Solarparkbau von Phoenix Solar

Phoenix Solar will noch bis Ende Juni ein Großprojekt realisieren

Der Rahmenvertrag zwischen der Phoenix Solar AG und dem Finanzdienstleister KGAL GmbH & Co. KG trägt neue Früchte: Das Systemhaus baut derzeit im Auftrag der KGAL drei neue Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von knapp 21 Megawatt. Dazu gehören zum einen der mit 15,8 Megawatt bislang größte von Phoenix Solar errichtete Solarpark in Moos bei Würzburg sowie zwei weitere Solarparks mit 2,3 beziehungsweise 2,7 Megawatt in den italienischen Regionen Molise und Latium, wie das bayerische Photovoltaik-Unternehmen mitteilte. Das Auftragsvolumen für alle drei Solarparks betrage rund 55 Millionen Euro.
Wie das Photovoltaik-Systemhaus weiter mitteilt, baut Phoenix bereits seit 2005 Solarparks für die KGAL. In einem im Jahr 2007 geschlossenen und 2009 erweiterten Rahmenvertrag hätten beide Vertragspartner vereinbart, gemeinsam in den Jahren 2009 bis 2012 Solarprojekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 525 Millionen Euro zu realisieren. Phoenix Solar entwickelt dabei die Photovoltaik-Parks, errichtet sie als Generalunternehmer und übernimmt Wartung und Betrieb. KGAL bietet Investoren im Rahmen von geschlossenen Fonds die Möglichkeit, in diese Anlagen zu investieren.

Fertigstellung noch im Juni

Beim Solarpark in Moos, in dem etwa 160.000 Dünnschichtmodule verschiedener Hersteller zum Einsatz kommen sollen, ist der Baubeginn laut Phoenix Solar bereits erfolgt. Der Solarpark werde an das Hochspannungsnetz der EnBW angeschlossen; Phoenix Solar habe sich an der Betreibergesellschaft des dafür benötigten Umspannwerkes beteiligt. Die Inbetriebnahme des Solarparks und des Umspannwerkes solle noch vor dem 30. Juni 2010 erfolgen. Zum 1. Juli soll die Solarförderung deutlich gekürzt werden. Die Einspeisevergütung für Solarstrom aus Freiflächenanlagen soll dann nach einem Beschluss des Bundestages um 15 Prozent reduziert werden.
Bei den beiden italienischen Projekten in Montalto (Region Latium) und Guglionesi (Region Molise) sei ebenfalls bereits mit dem Bau begonnen worden. Bei beiden Solarparks sollen kristalline Phoenix-eigene PHX-Solarmodule verbaut werden. Diese Projekte seien die ersten, die Phoenix Solar für KGAL in Italien realisiere. Sie Photovoltaik-Anlagen sollen ebenfalls bis Ende Juni ans Netz gehen. (Petra Hannen)

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