Solarworld mit Gewinneinbruch
04. November 2009 | Märkte und Trends, TopnewsDer Bonner Photovoltaik-Konzern hat Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Die massiv gesunkenen Modulpreise wirken sich auf das Ergebnis deutlich aus. Der Gewinn des Unternehmens brach im Vergleich zum Vorjahr ein.
Die Solarworld AG hat Quartalszahlen veröffentlicht, die unter den Erwartungen liegen. Der Preisverfall bei Solarmodulen in den vergangenen Monaten hat sich erheblich auf den Gewinn des Unternehmens ausgewirkt. Das EBIT lag im dritten Quartal bei 34,7 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 90,8 Millionen Euro waren, wie Solarworld mitteilte. Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten betrage 16 Millionen Euro und kumuliert 67,7 Millionen Euro. Dies ist deutlich weniger als noch im Vorjahr, als das Ergebnis noch bei 36 Millionen Euro bzw. 109,8 Millionen Euro lag. Die Zahlen lagen damit unter den Erwartungen der Analysten.
Dabei habe das Unternehmen seine Absatzmenge zwischen Juli und September um 15 Prozent auf 125 Megawatt gesteigert. Trotz der gefallenen Preise für Solarmodule habe Solarworld einen Umsatz von 232,5 Millionen Euro erzielen können. Dies seien drei Prozent mehr als noch im zweiten Quartal, aber weniger als im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten habe der Bonner Konzern einen Umsatz von 634,1 Millionen Euro erreicht. Im Vergleichzeitraum 2008 lag dieser Wert noch bei 665,4 Millionen Euro. Solarworld bestätigte dennoch seine Prognose für das Geschäftsjahr 2009. Es werde ein Umsatz über Vorjahresniveau in Höhe von einer Milliarde Euro erwartet, hieß es weiter. Am Ausbau seiner Kapazitäten in Deutschland, den USA und Südkorea halte das Unternehmen fest. (Sandra Enkhardt)
Kommentare
Oliver Rosee
Montag, 09.11.2009 05:53
Oh Sandra, jetzt habe ich aber rote Ohren! Haette nie erwartet, dass mein Kommentar gelesen wird... und dann auch noch beantwortet! Versprochen, dass ich mich in meinen naechsten Kommentaren mit den Inhalten [...]
Sandra Enkhardt
Freitag, 06.11.2009 16:18
Hallo Oliver! Vielen Dank für die "deutlichen" Worte. Das war wirklich ein bisschen viel "deutlich". Ich hab den Text angepasst. Nun müsste es "deutlich" besser sein!
Oliver Rosee aus Seoul
Freitag, 06.11.2009 06:00
Mensch Sandra! Sieben mal "deutlich" in einem Artikel, zweimal alleine in einem Satz. Das ist aber deutlich zu viel.
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