Staatsanwaltschaft durchsucht Conergy

17. Juni 2009 | Topnews, Märkte und Trends

Anlagenplaner Conergy soll Bilanzen gefälscht und damit den Aktienkurs manipuliert haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen elf Personen.

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Conergy steht unter Verdacht, Aktienkurse manipuliert zu haben

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat die Firmenzentrale von Conergy sowie mehrere Privatwohnungen von Mitarbeitern durchsucht, berichtete NDR Info am Mittwoch. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Kursmanipulation, des Insiderhandels und der Bilanzfälschung, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zwei Strafanzeigen seien im vergangenen Jahr bei der Staatsanwaltschaft eingegangen, die sich auf Vorgänge in den Jahren 2006 und 2007 beziehen. Conergy-Sprecherin Yvonne Deters betonte gegenüber NDR Info, dass nicht gegen das Unternehmen selbst ermittelt werde, sondern gegen bei Conergy beschäftigte Privatpersonen. Die Aktienkurse des Solar-Unternehmens sind in den vergangenen zwei Jahren stark gesunken. Die Aktie war im Herbst 2007 noch fast 23 Euro wert, jetzt steht sie bei 64 Cent.(Katrin Petzold)

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