Suntech eröffnet Klimaschutz-Museum

20. Juli 2010 | Politik und Gesellschaft

Modul-Produzent Suntech Power Holdings widmet dem Klimaschutz eine dauerhafte Ausstellung. Das Low Carbon Concept Museum öffnete jetzt am Firmensitz im chinesischen Wuxi.

Al Gore und Zhengrong Shi unterhalten sich

Klimaschützer Al Gore und Suntech-Chef Zhengrong Shi

Suntech Power Holdings hat an seinem Sitz im chinesischen Wuxi ein eigenes Museum zum Thema CO2-Reduktion eröffnet. Ehrengast und Co-Moderator der Einweihungszeremonie für das Low Carbon Concept Museum war der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore. Das Museum führt in die globalen Herausforderungen im Energie- und Umweltbereich ein und klärt über den Klimawandel auf. Die interaktive Ausstellung soll als offene Plattform für die Bevölkerung sowie für Schulkinder in der Region dienen. Die Sunlit-Lobby in Suntechs Firmenzentrale – mit der weltweit größten Solarfassade, die aus mehr als 2.600 semi-transparenten Solarmodulen besteht – bietet aus Sicht der Initiatoren den idealen Ort für die Beschäftigung mit der Zukunft aus energetischer und umweltbezogener Sicht.
Suntech setzt sich laut Pressemitteilung weltweit für eine Aufklärung zu den Themen Energie und Umwelt ein, um die heranwachsende Generation an Führungskräften und Wissenschaftlern im Solarbereich entsprechend zu fördern. Im vergangenen Jahr spendete Suntech 200 Sets mit Solarausrüstung an Schulen in ganz China. Darüber hinaus leistete das Unternehmen einen Beitrag für einen Grundschul-Stipendienfonds und stellte Solaranlagen für drei Schulen in Tibet bereit. Außerdem spendete Suntech Solaranlagen für eine Schule in Morogoro, Tansania, und die McNeil High School in Austin, Texas. Anlässlich der Museumseröffnung kündigte das Unternehmen an, dass seine Familienstiftung zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen Solarmodule für den Betrieb von 18 abgelegeneren Schulen im Libanon zur Verfügung stellt. (Petra Hannen)

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