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Verbraucherschützer bleiben bei harter Linie
06. Januar 2010 | Politik und Gesellschaft, Märkte und Trends, TopnewsEine Woche vor den ersten Beratungen über eine zusätzliche Kürzung der Photovoltaik-Förderung haben die Verbraucherschützer ihre Kritik erneuert. Sie fordern weiterhin einen Einschnitt von 30 Prozent bei der Einspeisevergütung von Solarstrom. Außerdem wollen sie eine grundsätzliche Änderung des EEG.

Vor dem ersten Treffen bei Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) haben die Verbraucherschützer erneut eine drastische Kürzung der Photovoltaik-Förderung in Deutschland gefordert. Die Vergütung für Solarstrom werde im EEG nur moderat nach unten angepasst, obwohl es im vergangenen Jahr einen starken Preisverfall bei Solarmodulen gegeben habe, sagte Holger Krawinkel, Energieexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
Die Verbraucherschützer beharren im Vorfeld weiter auf eine starke Senkung der Photovoltaik-Förderung. "Ein Einschnitt von 30 Prozent wäre gut", so Krawinkel weiter. Er plädiert überdies dafür, das Fördersystem grundsätzlich zu ändern und dynamischer zu gestalten. Es müsse künftig möglich sein, die Vergütungen jährlich nachzujustieren. "Das Bundesumweltministerium muss ein wesentlich besseres Monitoring der Marktentwicklung aufbauen. Auf dieser Basis lässt sich die tatsächliche Kostenentwicklung vernünftig bewerten", sagte Krawinkel. Röttgen (CDU) will am Mittwoch kommender Woche mit Vertretern der Branche und
Verbraucherschützern über zusätzliche Einschnitte zur Jahresmitte verhandeln. (Sandra Enkhardt)
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