Vier clevere Neue

08. Juni 2010 | Intersolar 2010, Produkte
SMA Sunny Boy

SMA Sunny Boy

SMA kündigt für die Intersolar vier Produkte an. Ab Mitte des Jahres wird der Wechselrichter Sunny Boy 3000HF erhältlich sein. Er hat einen Hochfrequenztransformator, einen Wirkungsgrad von 96,3 Prozent und es gibt ihn in den Leistungsklassen 2 und 2,5 Kilowatt. Das Gerät hat einen Eingangsspannungsbereich von 175 bis 700 Volt und das letzten September vorgestellte Sunclix-Verbindersystem. Weil der Eingangsspannungsbereich so groß sei, sei es in den meisten Fällen möglich, die Module an nur zwei Strings anzuschließen. Das spart laut SMA Zeit, Installationsaufwand und Kosten. Über ein Steckmodul lässt sich einer der Eingänge erden. Den unteren Teil des Gerätes gibt es auch angepasst an die speziellen Anschlussbedingungen in den USA. Der Wechselrichter wiegt 18 Kilogramm.

Der Sunny Central 800CP deckt das andere Ende der Leistungsskala ab. Es gibt ihn mit 800 Kilowatt Leistung. Er hat einen Wirkungsgrad von 98,7 Prozent. Er ist laut SMA der erste outdoorfähige Photovoltaikwechselrichter mit mehr als 500 Kilowatt Leistung und einem wetterfesten Gehäuse. Die so genannte Optiprotect-Funktion überwacht bis zu 1.600 Einzelstrings auf mögliche Ausfälle. Die Funktion nutzt ein selbstlernendes Verfahren. Verglichen mit anderen Geräten am Markt würde der Wechselrichter rund 25 Prozent mehr Leistung bringen – bei einer gleichzeitigen Reduzierung des spezifischen Preises um rund 25 Prozent.

Auch das Gerät Sunny Tripower, das SMA schon im März vorgestellt hat, hat die Optiprotect-Funktion mit der elektronischen String-Sicherung. Es habe einen Wirkungsgrad von 98 Prozent und einen extrem weiten Eingangsspannungsbereichs mit einem asymmetrisch dimensionierten Multistring-Eingang. Dadurch ist es möglich, auch bei exakt vorgegebener Modulzahl Stringlängen so zu wählen, dass der Wechselrichter die meiste Zeit mit maximalem Wirkungsgrad arbeitet.

Für den Off-Grid-Bereich hat SMA eine Technologie entwickelt, die es zusammen mit der Multicluster-Box 36 zum ersten Mal möglich mache, modulare Hybrid-Systeme in Größenordnungen bis 300 Kilowatt aufzubauen.

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