Dieser Begriff wird verwendet, wenn Wolken, Bäume oder Gebäude Schatten auf eine Solaranlage werfen und dies zu Einbußen beim Ertrag führt. In seltenen Fällen kann es zu Einschränkungen durch Hot Spots kommen. Diese Abschattung ist ungewollt. Transparente Solarzellen können in Wintergärten neben der Energieerzeugung auch zur Abschattung installiert werden. In diesem Fall ist die Abschattung gewollt.
B
Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ist als klassischer Unternehmensverband für die Branchenvertreter der Solarindustrie in Deutschland. Er vertritt derzeit die Interessen von rund 700 Unternehmen entlang der gesamten solartechnischen Wertschöpfungskette - darunter Rohstofflieferanten und Produktionsfirmen, das Handwerk bis hin zu Betreibergesellschaften, Planern sowie Financiers. Der BSW-Solar ist am 1. Januar 2006 aus einer Fusion der Solarverbände Bundesverband Solarindustrie (BSi) und Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) hervorgegangen. Der BSW-Solar ist nach eigener Darstellung Informant, Berater und Vermittler für die Solarbranche im Aktionsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Verbrauchern. Bei politischen Akteuren setzt sich der Verband für die Schaffung und Beibehaltung von geeigneten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Markteinführung der Solarenergie ein. Dies geschieht in Form sogenannter "parlamentarischer Abende" oder durch die aktive Mitarbeit bei politischen Prozessen mit Thesenpapiere und Erklärungen. Verbraucher klärt der BSW-Solar über die Potenziale und Fördermöglichkeiten für Solarstrom und Solarwärme auf.
E
EEG-Novelle
Nach monatlichem Ringen beschlossen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages am 6. Juni 2008 die EEG-Novelle. Die novellierte Fassung tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Darin sind die Vergütungssätze sowie die Degression angepasst und neu festgesetzt worden. Für Photovoltaik-Freilandanlagen gilt demnach ein Vergütungssatz von 31,94 Cent pro Kilowattstunde. Betreiber von gebäude- und fassadenintegrierten Anlagen erhalten je nach Größe der Anlage zwischen 39,58 und 43,01 Cent je Kilowattstunde. Die Degression der Vergütung liegt im Jahr 2010 bei acht bis zehn Prozent. Ab 2011 werden die Sätze dann jährlich um neun Prozent sinken. Unverändert bleibt, dass die Vergütung für 20 Jahre gilt.
Mit der Novellierung wurde auch die Zielmarke erhöht: Die erneuerbaren Energien sollen nun bis zum Jahr 2020 einen Anteil von mindestens 30 Prozent an der Stromversorgung erreichen.
sunbeam
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz oder EEG) regelt die Abnahme und die Vergütung von Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird. Energieversorger und Netzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, den Strom vorrangig einzuspeisen und entsprechend der gesetzlichen Regelung zu vergüten. Ziel des Gesetzes ist es, Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien weiterzuentwickeln. Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 Prozent der gesamten Stromversorgung erhöht werden. Das EEG trat am 1. April 2000 erstmals in Kraft. Es wurde im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder (SPD) nochmals überarbeitet und angepasst. Die Neuregelung erlangte am 1. August 2004 Gesetzeskraft. Darin festgeschrieben wurden die Mindestvergütungssätze für Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die über 20 Jahre staatlich garantiert werden. Für Solarstrom wurde eine jährliche Degression der Einspeisevergütung von fünf Prozent festgeschrieben. Für 2008 ergibt sich eine Förderung für Dachanlagen zwischen 43,99 bis 46,75 Cent je Kilowattstunde, gestaffelt nach Größe der Anlage. Für Freiflächenanlagen gilt derzeit eine Vergütung von 35,49 Cent je Kilowattstunden. Für Fassadenanlagen gibt es einen Bonus in Höhe von fünf Cent. Das EEG hat sich mittlerweile zu einem Exportschlager entwickelt. Regelungen, die sich in den Gründzügen am deutschen Einspeisegesetz orientieren, gibt es in rund 50 Ländern weltweit.
S
Schwachlichtverhalten
Das Schwachlichtverhalten beschreibt die Leistung einer Photovoltaik-Zelle bei schwacher Einstrahlung wie zum Beispiel bei bewölktem Himmel. Q-Cells Solarzellen haben besonders gute Schwachlichteigenschaften, was ihren Gesamtwirkungsgrad erhöht.