Plattform "200 Gigawatt für Deutschland"

200 Gigawatt statt 52, ab denen die Bundesregierung deckeln will, oder statt 60 Gigawatt, die die so genannte Leitstudie des Bundesumweltministeriums in ihren Szenarien vorsieht. Für die Solarbranche wäre das natürlich eine sehr gute Perspektive. Doch wer das will, muss zwei Fragen beantworten:

  • Ist das sinnvoll?
  • Ist das möglich?

Die Plattform "200 Gigawatt" stellt daher zur Diskussion, wie viel Photovoltaik Deutschland braucht, was die adequate Antwort auf den Klimawandel ist und unter welchen Bedingungen 200 Gigawatt Photovoltaik bis 2050 oder früher erreicht werden können. Sie ist Teil der "Initiative 300 Gigawatt pro Jahr in 2025" der photovoltaik, des pv magazine und der Solarpraxis AG (siehe rechte Spalte).

Eines zeichnet sich dabei ab: Die Regeln des EEG-Zeitalters, die Betreibern eine einfach zu berechnende Rendite versprechen, werden nicht mehr gelten. Deshalb sind Projekte, die ohne Einspeisevergütung funktionieren, so wichtig. Die ersten Anlagen werden nur für spezielle Anwendungen finanzierbar sein, doch in den nächsten zwei Jahren werden es immer mehr werden. Alle müssen umdenken. Dabei hilft die Projektdatenbank, die hier demnächst entstehen wird. Wenn Sie selber eine solche Anlage planen oder bauen und vorstellen wollen, oder wenn Sie einen Diskussionsbeitrag veröffentlichen wollen, bitte melden Sie sich unter redaktion(at)photvoltaik.eu.

Artikel siehe unten

 

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200 Gigawatt - ist das sinnvoll und was können wir tun, um sie zu erreichen?

 

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Eckbert Sachse aus Hamburg | http://www.renergy.de

Montag, 10.12.2012 16:09

Moin aus Hamburg, Nordlichter wie wir sind natürlich nicht so sehr Sonne verwöhnt, aber auch bei uns rechnet sich PV bereits heute ohne EEG. Bei (Freiflächen-) Anlagen mit etwa 10 MW peak rechnet sich der erzeugte Strom für jeden „größeren“ Verbraucher ganz gut bei Gestehungskosten, die etwa

Cephalotus follicularis aus Deutschland

Donnerstag, 18.10.2012 21:51

Liebe Solarbranche, Bitte stellen Sie doch Ihre konkreten Konzepte und Ideen für 50-60GW Photovoltaik vor, bevor Sie von 200-300GW träumen. 1. Wie gehe ich mit 40GW Solarstrom und 20-30GW sonstigen Einspeisern mit Vorrang (KWK, Wind, etc...) um, wenn die Last bei 40GW liegt? Wer darf dann nicht mehr einspeisen? 2. Wie stelle ich die Systemsicherheit her, z.B. die Reserveleistungen? 3. [...]

ENVARIS Service für PV-Anlagen aus Berlin | http://www.envaris.de

Mittwoch, 10.10.2012 11:20

Wir würden uns über eine solche Entwicklung sehr freuen und sind gespannt wie sich ein derartiger Ausbau realisieren lässt. Es wäre aber sehr Schade wenn die Solarbranche den Scham des Mittelstandes verliert und sich zukünftig nur große Unternehmen mit dem Thema Solar beschäftigen. Wie schon in einigen der vorherigen Beiträge erwähnt, bieten Dächer und Fassaden ein enormes Potenzial für [...]

SecondSol The Panel Scout aus Meiningen | http://www.secondsol.de

Dienstag, 09.10.2012 13:45

200 GW - die Weichen sind gestellt! Dachflächen mit Potenzial für eine PV-Anlage gibt es in Deutschland und Europa noch genug. Stellen sich die Fragen ob wir es ohne EEG schaffen, die Kosten für Anlagne sinken und wir schnell genug eine funktionierenden Handel für Strom aus Solaranlagen aufbauen können. Auch stellt sich für uns als PV Zweitmarkt die Frage, wie Systeme in Zukunft aussehen [...]

Leonhard Haaf aus Tauberbischofsheim | http://www.tauber-solar.de

Dienstag, 02.10.2012 16:08

Ich finde die Ausrufung eines solchen Zieles ausgezeichnet. Die Faszination der solaren Energien ist ungebrochen. So können wir wieder die Meinungsführerschaft bekommen und alle Bedenkenträger und Nörgler werden in die letzte Reihe gestellt. Die Diskussion dreht sich wieder um Visionen und die notwendige solare Transformation. Wie hat es der deutsche Cheminobelpreisträger Wilhelm Ostwald [...]

PV Neu aus Mainz

Donnerstag, 27.09.2012 21:57

Wir müssen uns auf zu viel Energie einstellen. Der jetzt eintretende Effekt für weite Teile der Bevölkerung (PV-kWh-Preis < kWh-Preis Haushalte, kleine/mittlere Unternehmen) wird zu einem massiven Ausbau führen, der die Preise weiter senkt (nicht nur Module, sondern auch Installation, etc.), neue günstigere Vertriebsformen unterstützt und damit den Markt vergrößert. Volkswirtschaftlich ist [...]

karl soellner aus Brunn in Bayern

Dienstag, 25.09.2012 14:59

Natürlich ist das machbar. Die Dächer und Fassaden in Deutschland machen diese Leistung möglich. Zusammen mit ausreichend leistungfähigen Energiespeicher bekämen wir eine Vergleichmässigung der Energiebereitstellung. Denn eine übergroße Mittagsspitze würden die Stromnetze nicht vertragen. Ich bin der Meinung, dass wir wesentlich mehr Strom als bisher erzeugen müssen, damit die Elektromobilität [...]

Holger Enzmann aus 09579 Grünhainichen | http://www.eigenverbrauchsloesung.de

Freitag, 21.09.2012 07:26

Schluß mit dem EEG und den Subventionen .Die Solarwirtschaft muß lernen alleine ohne Regierungseinflüsse sich zu behaupten.Kleine Rahmenbedingungen "ja" Hauptaufgabe ist , dass die Menschen ohne EEG die umweltfreundliche Technologie einsetzen wollen. Ein Produkt oder eine Technologie ,die nicht gekauft würde, wäre ein Flop. Also bitte runter mit den Preisen bis dahin , wo Hersteller , Händler [...]

Markus Steinkötter aus Köln | http://www.sunnysideupp.de

Montag, 10.09.2012 15:23

200 GW, die Symbolik der Zahlen Eindrucksvoll hat die Branche immer wieder bewiesen, dass allen Unkenrufen zum Trotz mehr, schneller und kostengünstiger installiert werden kann als jeweils prognostiziert wurde. Daher ist es sicherlich wieder an der Zeit das "undenkbare" anzustoßen. Mein Statement: 200 GW sind kein Problem in Deutschland, haben wir doch zudem ein gutes europäischen Stromnetz und [...]

Thomas Meinelt aus Berlin

Freitag, 07.09.2012 16:38

200 GWp sind ein gutes Ziel. Momentan schwankt der Verbrauch in Deutschland zwischen 30 und 80 GW. Es müssen Konzepte entwicklet werden, wie die deutlich höhere Erzeugungskapazität (denn Windenergie wird sich auch weiter entwickeln) wirtschaftlich interessant bleibt. Einen möglichen Weg sehe ich hier in der Stromvermarktung. Hier ist es in Zukunft möglich, dass Geld für bereitgestellte Kapazität [...]

Michael Fuhs aus Berlin

Freitag, 07.09.2012 15:33

200 Gigawatt, für die zur Zeit gebeutelte Solarbranche wäre das eine Perspektive. Es ist wichtig, dass schnell die entsprechenden Studien gemacht werden, die zeigen, ob das ein sinnvolles Ziel ist. Das ISE sitzt bereits daran. Was bisher bekannt ist, deutet darauf hin, wie der unten verlinkte Artikel zeigt. Ebenso ist es wichtig, dass offen gelegt wird, was wirklich hinter den zur Zeit oft behaupteten [...]

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Kommentare 1 - 11 von 11

Eckbert Sachse aus Hamburg | http://www.renergy.de

Montag, 10.12.2012 16:09

Moin aus Hamburg,

Nordlichter wie wir sind natürlich nicht so sehr Sonne verwöhnt, aber auch bei uns rechnet sich PV bereits heute ohne EEG. Bei (Freiflächen-) Anlagen mit etwa 10 MW peak rechnet sich der erzeugte Strom für jeden „größeren“ Verbraucher ganz gut bei Gestehungskosten, die etwa

Cephalotus follicularis aus Deutschland

Donnerstag, 18.10.2012 21:51

Liebe Solarbranche,

Bitte stellen Sie doch Ihre konkreten Konzepte und Ideen für 50-60GW Photovoltaik vor, bevor Sie von 200-300GW träumen.

1. Wie gehe ich mit 40GW Solarstrom und 20-30GW sonstigen Einspeisern mit Vorrang (KWK, Wind, etc...) um, wenn die Last bei 40GW liegt? Wer darf dann nicht mehr einspeisen?

2. Wie stelle ich die Systemsicherheit her, z.B. die Reserveleistungen?

3. Wie soll bei dieser PV Menge der Stromtransport von statten gehen, wo ist die Analyse der Lastflüsse auf allen Netzebenen? Wird es eine regionale Steuerung des Zubaus geben und falls ja, wie?

4. Wie wird die Strombörse zu diesem Zeitpunkt funktionieren mehr als 100% des Stroms einen definierten Marktwert von 0 hat?

5. Soll es auch bei 50GW noch das Einspeiseprivileg geben und mit welcher Begründung?

6. Wie soll die Wirtschaftlichkeit von anderen Kraftwerken sicher gestellt werden? Wie stellen sich die Anfahr- und Abfahrvorgänge von Atom- und Braunkohlekraftwerken vor? Wer soll das bezahlen? Wer hält die Leistung vor, wenn am 19. Dezember 2020 um 18:00 Uhr die PV Leistung 0 ist und der Bedarf bei 80GW liegt?

7. Wie sollen die Solaranlagen wirtschaftlich zu betreiben sein?

8. Welcher Strompreis inkl. aller Kosten (nicht nur EEG Umlage, sondern auch Netzausbau, Kapazitätsprämien, etc...) ist Ihrer Ansicht nach zu erwarten?

Darauf hätte ich sehr gerne mal kompetente Antworten gehört. Und bitte fantasieren Sie mir nicht von Speichersystemen herum. Bei einem Zubau von 8GW/a sind wir schon in 3 Jahren jenseits der 50GW, bis dahin gibt es diese neuen Speicher nicht in nennenswerten Mengen, alleine schon deswegen, weil derzeit dafür überhaupt kein wirtschaftlich tragfähiger Massenmarkt existiert.

Wenn man mal eine Idee präsentieren, wie 50-60GW PV überhaupt funktionieren sollen unter Berücksichtigung aller Marktteilnehmer, DANN kann man mal darüber hinaus philosophieren.

Zum Schluss meine Vorschläge für 50GW+:

1. Wegfall des Einspeiseprivilegs (bzw. deutliche Reduzierung der max. Einspeiseleistung)
2. Erhöhte Grundgebühr für private Eigenstromnutzer mit netzgekoppelten Anlagen

mfg

ENVARIS Service für PV-Anlagen aus Berlin | http://www.envaris.de

Mittwoch, 10.10.2012 11:20

Wir würden uns über eine solche Entwicklung sehr freuen und sind gespannt wie sich ein derartiger Ausbau realisieren lässt. Es wäre aber sehr Schade wenn die Solarbranche den Scham des Mittelstandes verliert und sich zukünftig nur große Unternehmen mit dem Thema Solar beschäftigen.

Wie schon in einigen der vorherigen Beiträge erwähnt, bieten Dächer und Fassaden ein enormes Potenzial für die Energiegewinnung mit Solaranlagen. Vor allem in Städten wie Berlin gibt es hier noch Nachholbedarf. Es gilt abzuwarten wie Hersteller von Komponenten sich zukünftig auch diesen Markt erschließen.

200 GW - wir sind dabei!

SecondSol The Panel Scout aus Meiningen | http://www.secondsol.de

Dienstag, 09.10.2012 13:45

200 GW - die Weichen sind gestellt!

Dachflächen mit Potenzial für eine PV-Anlage gibt es in Deutschland und Europa noch genug.

Stellen sich die Fragen ob wir es ohne EEG schaffen, die Kosten für Anlagne sinken und wir schnell genug eine funktionierenden Handel für Strom aus Solaranlagen aufbauen können.

Auch stellt sich für uns als PV Zweitmarkt die Frage, wie Systeme in Zukunft aussehen können. Wenn eine Vielzahl an Gebäuden, darunter auch mehrgeschossige Wohnblocks, mit Solaranlagen ausgerüstet werden, sollten Systeme schnell und kostengünstig in Stand gesetzt werden können. Ein Mangel an Ersatzteilen (z.B. benötigte Solarmodule von Herstellern die es schon nicht mehr gibt, Beispiele gibt es mittlerweile genug) können wir uns dann nicht mehr erlauben.

Unser persönliches Fazit: 200 GW ja, aber die Solarbranche muss Erwachsen werden und braucht mehr Qualität

Beste Grüße
Das SecondSol-Team

Leonhard Haaf aus Tauberbischofsheim | http://www.tauber-solar.de

Dienstag, 02.10.2012 16:08

Ich finde die Ausrufung eines solchen Zieles ausgezeichnet.
Die Faszination der solaren Energien ist ungebrochen. So können wir wieder die Meinungsführerschaft bekommen und alle Bedenkenträger und Nörgler werden in die letzte Reihe gestellt.
Die Diskussion dreht sich wieder um Visionen und die notwendige solare Transformation.
Wie hat es der deutsche Cheminobelpreisträger Wilhelm Ostwald schon 1909 ausgedrückt:
Dauerhaftes Wirtschaften kann es nur geben mit der Energiezufuhr der Sonne.
Weil Energieerzeugung nicht mehr eine Frage des Potenzials und der Kosten sein wird, können wir leichter auch anderen Dinge lösen: Speicher, Netze, Mobilität und die Sicherheit der Energieversorgung.

PV Neu aus Mainz

Donnerstag, 27.09.2012 21:57

Wir müssen uns auf zu viel Energie einstellen. Der jetzt eintretende Effekt für weite Teile der Bevölkerung (PV-kWh-Preis < kWh-Preis Haushalte, kleine/mittlere Unternehmen) wird zu einem massiven Ausbau führen, der die Preise weiter senkt (nicht nur Module, sondern auch Installation, etc.), neue günstigere Vertriebsformen unterstützt und damit den Markt vergrößert. Volkswirtschaftlich ist das genial, da durch den Stromüberschuss in vielen Gebieten Strom mit Grenzkosten = 0 produziert werden kann. Wir müssen uns über zu viel Energie Gedanken machen. Das wird am Ende ein sich selbst verstaerkender Prozess, da eine Solaranlage auch Energie braucht, um produziert zu werden. Wow. Das das möglich ist, haette ich vor 10 Jahren nicht zu traeumen gewagt.

karl soellner aus Brunn in Bayern

Dienstag, 25.09.2012 14:59

Natürlich ist das machbar. Die Dächer und Fassaden in Deutschland machen diese Leistung möglich. Zusammen mit ausreichend leistungfähigen Energiespeicher bekämen wir eine Vergleichmässigung der Energiebereitstellung. Denn eine übergroße Mittagsspitze würden die Stromnetze nicht vertragen. Ich bin der Meinung, dass wir wesentlich mehr Strom als bisher erzeugen müssen, damit die Elektromobilität ins Rollen kommen kann.

Holger Enzmann aus 09579 Grünhainichen | http://www.eigenverbrauchsloesung.de

Freitag, 21.09.2012 07:26

Schluß mit dem EEG und den Subventionen .Die Solarwirtschaft muß lernen alleine ohne Regierungseinflüsse sich zu behaupten.Kleine Rahmenbedingungen "ja"

Hauptaufgabe ist , dass die Menschen ohne EEG die umweltfreundliche Technologie einsetzen wollen.

Ein Produkt oder eine Technologie ,die nicht gekauft würde, wäre ein Flop.
Also bitte runter mit den Preisen bis dahin , wo Hersteller , Händler ,Installateur und Endkunden zufrieden den Vorteil aus der Technolgie ziehen können.

Plug and Play und so einfach wie möglich.
Der Käufer muß spüren , dass die Solarwirtschaft
ihm sehr behilflich ist seine Bedürfnisse zu decken.

Weg vom Renditedenken und Hin zum ....Ich brauche die
Solartechnologie , wie mein täglich Brot und Wasser.

Unabhängigkeit ist Hauptziel

Auch die Solarwirtschaft muß sich unabhängig von der Politik machen, dann funktioniert es.

Jedes errichtete kwp zählt.

www.solar-technik-enzmann.de

Markus Steinkötter aus Köln | http://www.sunnysideupp.de

Montag, 10.09.2012 15:23

200 GW, die Symbolik der Zahlen
Eindrucksvoll hat die Branche immer wieder bewiesen, dass allen Unkenrufen zum Trotz mehr, schneller und kostengünstiger installiert werden kann als jeweils prognostiziert wurde. Daher ist es sicherlich wieder an der Zeit das "undenkbare" anzustoßen. Mein Statement: 200 GW sind kein Problem in Deutschland, haben wir doch zudem ein gutes europäischen Stromnetz und eine leidlich funktionierende Strombörse.
Viel wichtiger aber erscheint mir die Frage: Wo findet der Umbau statt? Beim Verbraucher mit seiner Kleinstanlage und Batterie im Keller?, bei den lokalen Energieversorgern und Stadtwerken? bei den regionalen Banken und Bürgerkraftwerken? oder bei den großen EVU's und auf Bundesebene mit zentral koordiniertem Netzausbau...
Mein Votum: 200 GW lokal aufbauen. Energie in Bürger- und Gemeindehand. Denn Strom erzeugen, verbrauchen, sparen, speichern und finanzieren und verbrauchen braucht die Köpfe und Hände vieler.Dann klappts auch mit dem (EU)-Nachbarn.
In diesem "rheinischem" Sinne: net schwaade, laade!

Thomas Meinelt aus Berlin

Freitag, 07.09.2012 16:38

200 GWp sind ein gutes Ziel. Momentan schwankt der Verbrauch in Deutschland zwischen 30 und 80 GW. Es müssen Konzepte entwicklet werden, wie die deutlich höhere Erzeugungskapazität (denn Windenergie wird sich auch weiter entwickeln) wirtschaftlich interessant bleibt. Einen möglichen Weg sehe ich hier in der Stromvermarktung. Hier ist es in Zukunft möglich, dass Geld für bereitgestellte Kapazität gezahlt wird. Aus meiner Sicht ist der Vorrang der Erneuerbaren im Netz und die wichtigste Basis. Das muss noch eine Weile im EEG verankert bleiben.

Michael Fuhs aus Berlin

Freitag, 07.09.2012 15:33

200 Gigawatt, für die zur Zeit gebeutelte Solarbranche wäre das eine Perspektive. Es ist wichtig, dass schnell die entsprechenden Studien gemacht werden, die zeigen, ob das ein sinnvolles Ziel ist. Das ISE sitzt bereits daran. Was bisher bekannt ist, deutet darauf hin, wie der unten verlinkte Artikel zeigt. Ebenso ist es wichtig, dass offen gelegt wird, was wirklich hinter den zur Zeit oft behaupteten Netzproblemen steckt. Neulich hat wieder ein Experte von Eon im Deutschlandfunk lapidar behauptet, sie seien überlastet. Wer behauptet, sie seien voll, muss es beweisen. Vielleicht würde es ja reichen, einen regelbaren Ortsnetztrafo einzubauen. Auch die Behauptungen, wir bräuchten für zig Milliarden neue Leitungen, stimmen so nicht. Dazu steht auch etwa im unten verlinkte Interview.

 

 

Startschuss im September 2012

Da geht mehr
(photovoltaik 09/2012)

200 Gigawatt Solarleistung in Deutschland, sieben Mal so viel wie heute – ist das realistisch oder ist das lediglich Propaganda für eine Lobby, um Herstellern und Installateuren ein gutes Auskommen zu sichern? Vieles spricht dafür, dass es ein  gesellschaftlich sinnvolles Ziel ist.

"200 Gigawatt sind einfach logisch"
(photovoltaik 09/2012)

Drei renommierte Wissenschaftler treten unisono für einen hohen Solarstromanteil in Deutschland ein. Sie sind sich sicher, dass die Netze dies aushalten, dass es bezahlbar ist und sich kaum verhindern lässt.

Vergütung? Nein danke!
(photovoltaik 09/2012, nur für Abonnenten)

Das Ende der sicheren Einspeisevergütung für Photovoltaikstrom ist absehbar. Viele Akteure suchen daher nach rentablen Anlagenkonzepten ohne staatliche Förderung und entwickeln dazu vielversprechende Ansätze.

Diskussion im photovoltaikforum

Im photovoltaikforum haben wir die Frage: "Sind 200 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar?" zur Diskussion gestellt. Die meisten Teilnehmer halten 200 Gigawatt für grundsätzlich möglich und sinnvoll. Unterschiedliche Meinungen gibt es aber dazu, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssten und bis zu welchem Zeitpunkt dieser Ausbau erreicht werden könnte.

 

Weitere Artikel

300-Gigawatt-Initiative: International große Pläne
(photovoltaik 11/2012)

Die Photovoltaikbranche ist im Umbruch. Aber auch der internationale Strommarkt ändert sich rasant. Ab dem Jahr 2025 ist daher ein weltweiter Photovoltaikzubau von 300 Gigawatt ebenso realistisch wie sinnvoll.

Vision 2050: Endlich belastbare Zahlen
(photovoltaik 12/2012)

Eine Studie des Fraunhofer ISE zeigt für Deutschland, dass Strom im Jahr 2050 nicht teurer sein muss als heute und trotzdem zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen kann. Photovoltaik kommt deutlich besser weg als in den bisherigen Studien zum Thema.

Zur Infografik

Zur Studie "100 % Erneuerbare Energien für Strom und Wärme"

Vision 2050

Die Grafik zeigt, wie Deutschland regenerativ mit Strom und Wärme versorgt werden kann. Schicken Sie die Grafik an Ihre Kollegen und Freunde und alle, die es wissen sollten. Sie können Sie auch gerne anderen online zur Verfügung stellen.

Infografik Stromversorgung 2050

 

 

Fraunhofer Studie

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme hat im November 2012 analysiert, wie Detuschland im Jahr 2050 mit Strom und Wärme versorgt werden kann.

Zum Artikel "Endlich belastbare Zahlen"

Zur Studie "100 % Erneuerbare Energien..."

Interview mit Christian Breyer zu "200 Gigawatt in Deutschland"

Die Initiative bei der Deutschen Welle

Die Deutsche Welle berichtet auf ihrer Website ausführlich über die Vorstellung der Initiative "200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland" am 26. September in Frankfurt am Main.

Der vollständige Bericht

Weitere Medienberichte zu "200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland"

Wir brauchen mehr Sonnenstrom
Interview mit Volker Quaschning in der taz vom 14.10.2012

Stadtteile werden Selbstversorger
Interview mit Eicke Weber in der Berliner Zeitung vom 14.10.2012

Deutschland braucht viel mehr Solarstrom
Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 14.10.2012

Startschuss der nationalen Plattform „200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland“ auf der EU PVSEC in Frankfurt

Im Rahmen der EU PVSEC findet am 26. September mit einem CEO-Frühstück die Auftaktveranstaltung der Initiativen statt. Es sollen Ziele und Maßnahmen diskutiert und eine Roadmap zur Umsetzung der Ziele skizziert werden. Die nationale Plattform „200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland“ ist Teil der globalen Initiative  „300 Gigawatt jährlich bis 2025“, die von der internationalen Fachzeitschrift pv magazine sowie der Solarpraxis AG gestartet wurde. Coveme und Hellmann Worldwide Logistics sind Partner der Plattform, die auch vom Fraunhofer-ISE und Kaco New Energy unterstützt wird.

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Machen Sie mit

Wenn Sie Anlagen planen oder realisieren, die ohne Einspeisevergütung finanziert werden, möchten wir sie gerne vorstellen.

Bitte schreiben Sie an redaktion(at)photovoltaik.eu

Kampagne 300 Gigawatt

300 Gigawatt pro Jahr weltweit zielt auf eine Verzehnfachung der jetzigen Produktion und Installationskapzitäten bis zum Jahr 2025 hin – was natürlich auch hiesigen Firmen große Chancen eröffnet. Das Ziel ist realistisch und sinnvoll, denn Solarstrom kann schon heute in weiten Teilend er Welt konkurrenzfähig den Treibstoffverbrauch in Dieselagregaten und Ölkraftwerken ersetzen.

Zur Kampagne 300 GW/a (pv magazine, englisch)

 

Heft 05 / 2013

05 / 2013

Einmal mehr aufs Dach
Die Montage auf Schrägdächern erfordert Sorgfalt und Präzision.

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