Kommentare
Henning Hirschbach aus Darmstadt
Dienstag, 22.05.2012 15:31
Tja, liebe Photovoltaikindustrie, hätten Sie mal besser den Röttgenentwurf akzeptiert und dafür gesorgt, dass dieser durch den Bundesrat kommt statt diesen schlecht zu machen. Nun ist der EEG freundlichste [...]
Henning Hirschbach aus Darmstadt
Dienstag, 22.05.2012 15:31
Tja, liebe Photovoltaikindustrie, hätten Sie mal besser den Röttgenentwurf akzeptiert und dafür gesorgt, dass dieser durch den Bundesrat kommt statt diesen schlecht zu machen. Nun ist der EEG freundlichste in der Union weg und wurde durch einen ahnungslosen Parteisoldaten (Altmeier) ersetzt. Was jetzt kommt kann nur schlechter für die PV werden.
Roland Kalz aus Bronkow | http://www.a-r-t-kalz.de
Dienstag, 22.05.2012 15:04
Ein Wirtschaftsminister , der die Zeichen der Zeit nicht erkennt, kann kein Wirtschaftsminister sein. 200 Jahre nach den Maschinenstürmern, kommt Herr Rössler. Ironie der Geschichte oder wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Konstance Schmidt aus Weimar
Dienstag, 22.05.2012 13:22
Der nächste der fällt ist Rösler - wetten?
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Montag, 21.05.2012 19:13
BSW-Geschäftführer Carsten Körnig sagt jetzt, ein Eigenverbrauch von 10% sei bei Anlagengrößen zwischen 10 und 100 Kilowatt in der Regel nicht möglich nicht möglich, und diese Größenordnung hat in letzter Zeit 50 Prozent des Marktes ausgemacht,und straft damit frühere Aussagen des BSW zur Bedeutung des Eigenverbrauchs beim Erreichen der Grid-Parität als Lüge.Nur bei kleinen Anlagen mit weniger als 5 KW ist ein Eigenverbrauch von mehr als 20% realistisch . Solch kleine Anlagen spielten aber zuletzt mit einem Anteil unter 3 % kaum noch eine Rolle. Der Anteil in Deuschland produzierter Module lag im letzten Jahr unter 20% an den Installatuinen in Deutschland
Resi Rieder aus Furth im Wald | http://www.riesolar.de
Montag, 21.05.2012 15:58
Ach der Öttinger meldet sich auch wieder mal zu Wort. Sonst nimmt ihn vielleicht keiner mehr wahr.Keine Ahnung haben, aber schlau daherreden. Schickt doch diesen "Greisen" endlich in den Ruhestand!
Resi Rieder aus Furth im Wald | http://www.riesolar.de
Montag, 21.05.2012 15:54
Da zeigt sich mal wieder der wahre Charakter diese vietnamesischen Findelkindes (Bezeichnung eines Kaberettisten für Herrn Rösler)! Will mal wieder die Gunst der Stunde nutzen um sich zu profilieren. Hoffentlich ist seine Ära bald zu Ende!
Wilfried Michalski aus Wolfegg | http://www.dachscheich.com
Montag, 21.05.2012 14:00
Ach ja, wieder der Herr Oettinger mit seiner tollkühnen Einsicht "In Griechenland oder Spanien könne die Sonnenenergie deutlich sinnvoller genutzt werden als im Schwarzwald".
Wie sollten die Leute in Deutschland auch auf so bekloppte Ideen kommen, sich nachbarschaftlich, lokal und regional zu vernetzen und sich selbst ihren eigenen Strom vom Dach zu holen... und demnächst auch noch zu speichern?
Nö,-dann doch lieber tausende Kilometer Kabel legen..damit am Ende vieler neuer Kabel wieder die alten angestammten Zähler hängen!
Nix anderes ist der Hintergrund von Oettingers Strategie der "europaweiten Förderung der Erneuerbaren Energien"
Hoffentlich fällt denen zu Berlin beim "Energiewendegipfel" eher die Sonne auf den Kopf, bevor ein solcher Technik-Witz ernsthaft diskutiert wird.
In Deutschland scheint genügend Sonne um hier und sofort loszulegen!!
Johannes Leipold aus München
Montag, 21.05.2012 13:30
Die Sache mit dem Kleingeld und der Parkuhr gilt selbstverständliche auch für den Herrn EU-Kommissar!
Die hört den abgenudelten Sätzen des Herrn stoisch zu.
uwe boitz aus köln
Montag, 21.05.2012 11:37
In der Zeit des Nationalsozialismus vermehrte und vergrößerte Quandt den Familienbesitz teils auf Kosten unrechtmäßig enteigneter, meist jüdischer Konkurrenten und wurde zu einem der größten Rüstungsproduzenten des Dritten Reichs. Die von Quandt und seinen Söhnen geführten Unternehmen beuteten dabei im Zweiten Weltkrieg in enger Zusammenarbeit mit dem Machtapparat des NS-Regimes systematisch die Arbeitskraft von Zwangsarbeitern aus, von denen viele aufgrund der schlechten Behandlung starben. Einer Anklage bei den Nürnberger Prozessen konnten sich die Verantwortlichen aus der Familie entziehen und Teile ihrer Firmen und ihres Vermögens über das Ende der Naziherrschaft hinaus retten.
Das heutige Vermögen der Familie wird auf 20 Milliarden Euro geschätzt.[1] Ihre Mitglieder zählen zu den reichsten Menschen Deutschlands. Die noch lebenden Mitglieder der Familie gelten als verschwiegen und öffentlichkeitsscheu. http://de.wikipedia.org/wiki/Quandt_%28Familie%29
Henry Herrmann aus Neumarkt
Samstag, 19.05.2012 15:03
Wen will denn dieser Absteiger noch unter Druck setzen? Nur weil Lindner und Kubicki einen Supergau in den jeweiligen Landtagswahlen verhindert haben, so heißt dies noch lange nicht, dass dieser Verein von den Wählern bei der Bundestagswahl 2013 noch eine signifikante Chance zu einer Regierungsverantwortung bekommt.
Leider werden bis zu diesem Zeitpunkt schon viele der in der gesamten Wertschöpfungskette tätigen Unternehmen den Bach runtergegangen sein. Mittlerweile sind die Insolvenzmeldungen ja schon an der Tagesordnung.
Deshalb meine Bitte: Lieber Herr Seehofer, tun Sie es noch einmal. Bitte geben Sie noch ein weiteres Interview! Ggf. braucht Frau Merkel erst solcherart Denkansätze für ihre Entscheidungsfindung.
Aber bitte das Interview nicht im ZDF, da ist der Rösler bald im Fernsehrat und löst den tattrigen Brüderle ab.
Michael Haußmann aus Dresden
Freitag, 18.05.2012 19:52
Es ist nicht mehr anzuhören, was ein Herr Rösler als Wirtschaftsminister so von sich gibt. Alles nur auswendig gelernte Frasen im "Auftrag" der Energiemonopolisten. Es ist nur zu hoffen, dass er sich nicht mit seinen abstrusen Vorstellungen nicht durchsetzt. Die sind so EEG-feindlich das man die Interessen der Energieunternehmen deutlich raus hört. Ich hoffe, das er bald den selben weg wie der Röttgen geht, nämlich ins "nichts".
Dirk Mayer aus Gäufelden | http://www.sbww.eu
Freitag, 18.05.2012 13:25
Die letzten Zuckungen seitens des Energiekonzern Papageien Rösler bevor Ihn dasselbe Schicksal wie sein RöRö Pendant ereilt. Möglichst ebenso kurzfristig wie Muttis klügster verschwindet aber hoffentlich auch Mutti selbst bald von der Bildfläche. Die ersten Rufe seitens der SPD nach vorgezogenen Bundestagswahlen werden ja schon laut. Es bleibt zu hoffen, dass Sie erhört werden.
Johannes Leipold aus München
Freitag, 18.05.2012 13:20
Bitte, bitte, bitte gebt dem Mann endlich ein wenig KLEINGELD, damit er sich mit einer PARKUHR unterhalten kann!
Wenn's keiner von euch machen will, ich tu's!
Tina Ternus aus Rüsselsheim
Donnerstag, 17.05.2012 14:59
Bei abgeordnetenwatch kann sich jeder Bürger zu Herrn Altmeiers Abstimmungsverhalten und Positionierung im Bundestag informieren:
Verlängerung von AKW-Laufzeiten: Ja
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung: Ja
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG: Ja
Kürzungen der Solarförderungen: Ja
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW: Nein
Respekt, Frau Merkel, genau der richtige Mann, die "ENERGIEWENDE" voranzutreiben .....!!!
Oder soll man besser sagen , die mit großer Energie zu erbringende Wende aus der (seit den Großdemos nach Fukushima) medial breit angekündigten und propagierten Energiewende ????
Welche Sätze werden wohl in den nächsten Monaten inflationär zunehmen? In Talkshows und Schlagzeilen?
"Wir würden ja gern ...... aber technisch und finanziell eben doch nicht machbar ..... AKWs bleiben für unser Land alternativlos ..... Deutschland ist schließlich nicht Japan ..... wir haben keine Tsunamis und Erdbeben dieser Stärke ..... Hysterie der deutschen Bürger .... Wir brauchen eine neue Sachlichkeit ..... Die Energiewende war ein übereilter Schnellschuss ......
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Mittwoch, 16.05.2012 20:36
Dem Artikel vollständigen Artikel "Mehr als heiße Luft" in photovoltaik (01/2012), kann man entnehmen, das die Amortisationszeit ohne ohne Eigenverbrauchsförderung ohne Wärmepumpe bei 62 und mit Wärmepumpe bei 49 Jahren liegt. Daher ist es nicht verwunderlich, daß es derzeit kaum Interessent für die obigen Lösungen
Henry Herrmann aus Neumarkt
Mittwoch, 16.05.2012 17:01
Ab sofort werden wieder Wetten angenommen, bei welchen Energiekonzern (oder deren Töchter) wir Herrn Röttgen wiedersehen werden.
Mein Tipp: RWE
hans dampf aus kempten
Mittwoch, 16.05.2012 08:50
rösler is geschichte, röttgen hat es vorgemacht...ob der rösler wohl unter dem druck der großen stromkonzerne steht "wenn sie nicht das tun was wir wollen, gibt es für sie keinen job im aufsichtsrat nachdem sie als politiker gescheitert sind"
in diesem sinne "ehrlich währt am längsten"
hans dampf aus kempten
Mittwoch, 16.05.2012 08:31
ja klar, fahne im wind...wenn wahlen anstehen lenken alle ein....aber der wohlverdiente dämpfer für röttgen kam genau richtig, und auch dem rössler wird es nicht anders ergehen...in diesem sinne "ehrlich währt am längsten"
Horst Bokop aus Cloppenburg
Dienstag, 15.05.2012 17:55
Ein großes Lob an die CDU Ministerpräsidenten die gegen die Solarkürzung gestimmt haben, Ihnen gehört mein Respekt.
Torsten Büchner aus Halle (Saale)
Dienstag, 15.05.2012 15:38
Ich muss Herrn Beutel zustimmen! Die aktuelle Situation in der Solarindustrie ist keine bessere als zum Jahreswechsel 2008/2009. Seit Beginn des Jahres 2012 häufen sich fast wöchentlich die Nachrichten von Schwierigkeiten (hin zu Insolvenzen) bei Produzenten, verbunden mit den großen Unsicherheiten im EEG. Die nahezu schon hetzerische Meldungen von (meiner Meinung nach) vorrangig regionalen Zeitschriften macht die Situation keines Wegs besser. Ich sehe daher die aktuellen Probleme nicht nur durch Politik und Konkurrenz in Fernost begründet, nein, auch die (nicht fach-gebundenen) Medien tragen erheblich zu Verunsicherung und Stimmungsmache bei. Dies ist keine gute Grundlage, um als Angestellter in der Photovoltaik, vorrausschauend planen zu können.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Dienstag, 15.05.2012 13:40
BSW-Geschäftführer Carsten Körnig sagte zuletzt , ein Eigenverbrauch von 10% sei bei Anlagengrößen zwischen 10 und 100 Kilowatt in der Regel nicht möglich nicht möglich, und diese Größenordnung habe in letzter Zeit 50 Prozent des Marktes ausgemacht. Nur bei kleinen Anlagen mit weniger als 5 KW ist ein Eigenverbrauch von mehr als 20% realistisch . Solch kleine Anlagen spielten aber zuletzt mit einem Anteil unter 3 % kaum noch eine Rolle. Der Anteil in Deutschland produzierter Module lag im letzten Jahr nur noch bei knapp 15% an den in Deutschland installierten Anlagen
Ralf Heidemann aus Cloppenburg
Dienstag, 15.05.2012 09:46
Zusätzliche Mittel für Forschung und Entwicklung allein bringen keine Hilfe für den Installateur und seine Mitarbeiter!!! Kleine PVanlagen entlasten die Netze und tragen nicht die Schuld am Netzausbau. Wenn jetzt die kleinen Speicher noch bezahlbar wären und die Energieeffizenz verbessert wird, würden wir durch kleine PVanlagen die Netze sogar noch entlasten.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Freitag, 11.05.2012 17:02
Letztlich dürfte es auch im Vermittlungsausschuss keine wesentlichen Änderungen an den Einspeisevergütungen geben. Das fragwürdige Marktintegrationsmodell dürfte aber wohl fallen. Letztlich hat der BSW Carsten Körnig in dem Zusammenhang aber eingeräumt, daß ein Eigenverbrauch von 10% bei Anlagengrößen zwischen 10 und 100 Kilowatt in der Regel nicht möglich nicht möglich ist.Damit straft er frühere Aussagen zur Bedeutung des Eigenverbrauchs beim Ereichen der Grid-Parität als Lüge
Anton Martinec aus Deißlingen | http://www.vr-enbekon.de
Freitag, 11.05.2012 14:16
Jetzt muss schnell wieder aufgeforstet werden, wo der Solarkahlschlag schon Bodenerosion verursacht hat. Besonders clever wäre, die Speicherförderung auch gleich in Kraft zu setzen. Herr, lass Hirn regnen!
Wilfried Michalski aus Wolfegg | http://www.carsun.de
Freitag, 11.05.2012 13:42
"Röttgen hatte ebenfalls versucht, kurz vor der Entscheidung nochmal mit Blick auf die Strompreise versucht, für die drastischen Kürzungen bei der Photovoltaik zu werben."
Ansonsten saß Röttgen in den letzten Wochen in diversen Talkshows und hat vehement darauf verwiesen, dass die Strompreiserhöhungen mit Verweis auf die Energiewende eine Frechheit seien.
Offenkundig hat er mir seiner Argumentationsbeliebigkeit nicht mal mehr die eigenen Parteifreunde 'auf Linie' bringen können.
Nun ist zu hoffen, dass wieder verläßliche Rahmenbedingungen zur Entfaltung der Photovoltaik gesetzt werden!
Ein Anfang dazu ist jedenfalls heute gemacht.
Dieter Düllmann aus Dortmund | http://www.duellmann.de
Freitag, 11.05.2012 13:13
Ein bißchen Hoffnung!
Vielleicht siegt ja doch noch die Vernunft über die Geldgier!
Christian Hummelbrunner aus Linz
Freitag, 11.05.2012 10:48
"Rösler hält den Zubau fossiler Kraftwerke für die Umsetzung der Energiewende für notwendig".
Ob der eine Idee davon hat worum es bei der Energiewende geht?
Wilfried Michalski aus Wolfegg | http://www.dachscheich.com
Donnerstag, 10.05.2012 21:06
"Es ist abwegig, einen Zusammenhang zwischen der Anpassung der Vergütung und der Lage der Solarbranche herzustellen"
Na, dann soll der verehrte Herr "Wirtschaft"-Minister mir - und nach meinem Kenntnisstand vielen anderen in der Solarbranche, die zeitliche Korrespondenz zwischen "Kürzung der Solarförderung" und massivstem Nachfrageeinbruch erklären!?
Die allein durch die Ankündigung der Vergütungsabsenkung tiefgreifende Verunsicherung der PV-Interessenten und die unmittelbar folgende Stornierung von Aufträgen-mit Folgen bis hin zu Firmenschließungen-von den politischen Grund-Faktoren lösen zu wollen, ist an mangelndem Sachverstand und Realitätssinn kaum zu überbieten.
Die eigentlichen Gründe der 'Kürzung über Nacht' dürften jenseits jeglicher sachlichen Begründung in einer rein interessengelenkten 'Konkurrenz-Beseitigungs-Aktion' zu finden sein!
Auch das Vorgehen des "parteiintern wird derzeit gerade massiv Druck auf die ostdeutschen Ministerpräsidenten der CDU ausgeübt. Sie sollen nach Möglichkeit nicht für einen Vermittlungsausschuss zur Solarförderung stimmen, um Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nicht eine empfindliche Niederlage so kurz von der Wahl in Nordrhein-Westfalen beizubringen", ist angesichts des Harakiri des Herrn Röttgen auf offener Polit-Showbühne in NRW nur mit Staunen zu betrachten.
Wenn es wirklich um die Sache geht, geht es eben NICHT um eine Wahlniederlage des Herrn Röttgen! Und parteiinterne 'Schutzklauseln' zur Bewahrung von Kandidaten vor politischem Ungemach haben in einer Diskussion um die Zukunft der Photovoltaik in Deutschland absolut nix verloren!
Auf solch' Mindestmaß an politischer Substanz des Bundesrats sei vertraut.
mit sonnigen Grüßen
Wilfried Michalski
Roland Stuber aus 88289 Waldburg
Donnerstag, 10.05.2012 18:00
Himmel hilf!!!
Der Rösler hat doch absolut keine Ahnung.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Donnerstag, 10.05.2012 16:33
Trotz des Rekordzubaus von 15 GWp der letzten beiden Jahre in Deutschland, nach dem zuvor insgesamt 10 GWP in Deutschland installiert waren ,gab es zuletzt eine Vielzahl von Insolvenzen deutscher Solarhersteller innerhalb weniger Wochen. Der Anteil deutscher Module lag zuletzt auch nur noch bei knapp 15 % an den in Deutschland installierten Anlagen. Unter den 10 führenden Herstellern von Solaranlagen war letztes Jahr kein einziges deutsches Unternehmen mehr, und zur Zeit steht fast allen deutschen Produzenten von Solaranlagen das Wasser finanziell bis zum Hals. Offensichtlich fehlt den meisten ein tragfähiges Zukunftskonzept gegenüber der Konkurrenz aus Fernost. Und letztlich kann auch der Bundesrat die Anpassung an die gesunkenen Modulpreise nicht verhindern , da das Gesetz nicht zustimmungspflichtig ist, sondern das Inkrafttreten lediglich um einige Wochen verzögern durch Anrufen des Vermittlungsausschuss
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Donnerstag, 10.05.2012 15:45
Es ist abwegig einen Zusammenhang zwischen Herrn Rösler und wirtschaftlicher Kompetenz herzustellen...
Frank Schmitt aus Trier | http://www.grosshandelspreise-module.de
Mittwoch, 09.05.2012 12:13
Also was Deutschland da macht ist ja fast Selbstmord....in Belgiern z. b. geht der Punk so richtig ab und in anderen Ländern auch....Hoffentlich ändert sich das noch hier.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Mittwoch, 09.05.2012 12:05
Ein Rückgang um 50% zum Vorjahr würde bedeuteten, daß der Zubau ab April in etwa im vom BMU angestrebten Zielkorridor von 2500 bis 3500 GWp pro Jahr liegen würde , der im vorigen Jahr um mehr als 100% überschritten wurde . Der BSW strebt in seinen Veröffentlichungen aber etwa 6000 GWp im Jahr an. Der Anteil deutscher Module lag zuletzt auch nur noch bei knapp 15 % an den in Deutschland installierten Anlagen. Zum weiteren Ausbau räumt auch das solarfreundliche ISE in seiner jüngsten Veröffentlichung vom 16.4.2012 ein, dass ein Ausbau über 40 GWp zunehmende Anpassungen in Netz- und Kraftwerksstruktur erfordert .Bei gleichbleibendem Ausbautempo der letzten beiden Jahr wären 40 GWp schon 2014 erreicht, und so kurzfristig sind die vom ISE eingrämten Anpassungen gar nicht umsetzbar
Helmuth Medonk aus Medonien
Dienstag, 08.05.2012 13:19
So sehr ich auch die Entwicklung von Speichern befürworte, glaube ich nicht, dass dort für den deutschen Arbeitsmarkt große Zukunftschancen liegen.
Was ist an Speichern High-Tech?
- Batteriespeicher sind letztlich auch nur Massenware
- Pumpspeicherkraftwerke sind mehr oder weniger erforscht
- Wasserstoffbrennstoffzellen sind, wenn erstmal erforscht, auch nur noch Massenware wie LEDS
- Druckluftspeicher halte ich wegen der notwendigen Wärmezwischenspeicherung für aussichtslos
- Gasspeicherung, sei es nun via Methan oder Wasserstoff, ist was die Stromproduktion angeht nicht so ein großes neues Thema (Gasturbinen gibt es ja überall), einzig die Stufe "Strom zu Gas" könnte interessant sein
Nicht falsch verstehen: Ich bin sehr für Speicher und sehe deren Nicht-Verfügbarkeit als letztes nennenswertes Hindernis zu einer erneuerbaren Stromversorgung, aber ehrlicherweise sollte man nicht das Arbeitsplätzeargument hierfür heranziehen.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Dienstag, 08.05.2012 10:31
Trotz des Rekordzubaus von 15 GWp der letzten beiden Jahre in Deutschland, nach dem zuvor insgesamt 10 GWp installiert waren ,gab es zuletzt 4 größere Insolvenzen deutscher Solarhersteller innerhalb weniger Wochen. Unter den 10 führenden Herstellern von Solaranlagen war letztes Jahr kein einziges deutsches Unternehmen mehr, und zur Zeit steht fast allen deutschen Produzenten von Solaranlagen das Wasser finanziell bis zum Hals. Der Anteil deutscher Modulhersteller an den in Deutschland installierten Modulen lag zuletzt nur noch bei knapp 15%. Die Herstellung von Solarmodulen ist eine Low-Tech-Massenproduktion, da hat Deutschland kaum eine Chance, genauso wenig wie bei der Handy-Produktion oder der T-Shirt-Produktion. Auch die obengenannte Zahl von lediglich 10000 Arbeitsplätzen zeigt wie ineffektiv diese Art der Subventionierung über die EEG-Umlage. Die deutsche Politik sollte sich auf die Förderung von Speichertechnologie konzentrieren , dort liegen echte Zukunftschancen.
werner thoma aus Neumarkt | http://www.jvg-thoma.de
Dienstag, 08.05.2012 06:41
-Sonnenstrom wird immer preiswerter
-Sonnenstrom ersetzt gerade in der wichtigen Spitzenlast zur Mittagszeit mittlerweile den teuren Atom und Kohlestrom.
-Sonnenstrom senkt den Börsenstrom Preis.
-Sonnenstrom ist dezentral!
All diese offensichtlichen Vorteile, sind den Stromriesen ein Dorn im Auge,
weil sie ihren überteuerten, umweltbelastenden Kohle und Atomstrom nicht mehr los werden.
Atomkraftwerke lasse sich bekanntlich
nicht beliebig hoch und herunterfahren!
Die Lösung wäre dezentrale Energieversorgung und genau die bietet
der Solarstrom, der Bürger kann direkt an der Energiewende teilhaben,
aktiven Umweltschutz betreiben und ein wenig Geld verdienen!
Der Bürger könnte Energie unabhängig werden!
Mit sonnigen Grüßen
Pressesprecher der Solar Gruppe Thoma
Neumarkt i.d. Oberpfalz
JVG Thoma GmbH
Jurasun GmbH
Jurawatt GmbH
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Freitag, 04.05.2012 16:29
Der gesunkene Börsenstrompreis führt zu einer höherer EEG-Umlage ,da die Differenz zur Einspeisevergütung dadurch größer wird . Privatendverbraucher habe keine Möglichkeit Strom über die Börse zu beziehen. Darüber hinaus wird die EEG-Umlage für Private Endverbraucher noch mit Mehrwertsteuer belastet. Nach einer Meldung des Handelsballs vom 24.April, könnte die EEG-Umlage im kommenden Jahr um bis zu einem Drittel steigen . Einschließlich Mehrwertsteuer würden private Endverbraucher dann mit ca. 6 Cent pro KWh durch die fragwürdige Umlage der Förderung erneuerbaren Energien auf die Endverbraucher belastet, statt diese Gemeinschaftsaufgabe über Steuern zu finanzieren . All das scheint Röttgen unbekannt zu sein
Jan Stottko aus Bamberg
Freitag, 27.04.2012 14:58
Also ich kann die Diskussion um die EEG Umlage nicht mehr hören. Bei der Wahl des richtigen Stromanbieters (nämlich von denen die EEG fähigen Strom vermarkten wie z.B. Naturstrom - hier bin ich selber Kunde) ist man davon befreit. Also Stromanbieter wechseln und schon keine EEG Umlage mehr bezahlen. Das ganze nennt sich Grün stromprivileg.
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Mittwoch, 25.04.2012 15:01
Eine Hand weiss nicht, was die andere tut = CDU:
http://www.klimaretter.info/tages-schau/tages-schau/11026-energiegipfel-und-netzausbau
Udo Austermann aus Wadersloh
Mittwoch, 25.04.2012 13:37
pm aus b!?!
Ich glaub ich lese nicht richtig - seit wann werden hier denn anonyme Schlaumeierposts veröffentlicht???
Ich dachte immer: Vorname, Name, Wohnort - ohne dem läuft nix!
Wenn das zu umgehen ist möchte ich hier in Zukunft auch ohne Namen und Inhalt(!) einfach nur rumätzen dürfen - dann bräuchte ich nebenbei auch nicht so aufpassen, dass mir peinliche Tippfehler reinrutschen!
p m aus b
Dienstag, 24.04.2012 17:24
Bitte geben Sie sich in Zukunft mehr Mühe beim Verfassen ihrer Artikel. Aus meiner Sicht ist die Fehlerquote in Rechtschreibung und Grammatik für ein Nachrichtenmagazin zu hoch.
Antje Radcke aus Hamburg | http://www.ehochk.de
Dienstag, 24.04.2012 15:07
Wenn ich einigermaßen richtig rechne, dann kann die überproportionale Belastung der Geringverdiener durch die EEG-Umlage doch nur daran liegen, dass diese mit den Stromkosten insgesamt überproportional belastet sind, oder?
Lautet dann die Konsequenz der INSM "Kostenloser Strom für alle" oder "Anpassung der Strompreise an das Einkommen"?
Udo Austermann aus Wadersloh
Dienstag, 24.04.2012 13:36
Niedlich: die INSM übt sich in fundamentaler Kapitalismuskritik!
Es ist ja auch wirklich ungerecht, die Menschen in der Stadt müssen ihre Milch kaufen und somit den Bauern auf dem Land die Kühe im Stall finanzieren (mal so als Beispiel).
Weiteres Beispiel:
der Arbeiter mit seinem Golf muss dem Fabrikbesitzer seinen Mercedes erwirtschaften.
(...)
(...) etc.pp
Ich hätte ja ein gewisses Verständnis für solche Sprüche wenn sie aus der gaaanz linken Ecke kämen.
Hier kommen sie aber als Nebelkerzen aus der endgegengesetzten Richtung und werden durch die panische Angst getrieben, die Bevölkerung könnte sich nach und nach eines Teils der Produktionsmittel bemächtigen.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Samstag, 21.04.2012 16:35
Batteriepreise von 1200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität sind weit davon entfernt kostenneutral zu sein und in etwa das aktuelle Preisniveau.Da hat sich wohl ein Tippfehler eingschlichen
Carsten Walser aus Wasserburg
Freitag, 20.04.2012 09:03
Den Worten von Herrn Asbeck ist nichts hinzuzufügen, außer: Absolut korrekt und endlich mal jemand der es klar anspricht!
Michael Sonne aus Nürnberg
Dienstag, 17.04.2012 13:52
Man kann es auch als Marketingmaßnahme sehen, wenn lediglich ein ( zelne ) Artikel um 58 Prozent gesenkt werden
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Montag, 16.04.2012 16:24
Es gab zuletzt 4 größere Insolvenzen deutscher Solarhersteller innerhalb weniger wochen, trotz des Rekordzubaus der letzten beiden Jahre in Deutschlnd.
Und unter den 10 führenden Herstellern von Solaranlagen war letztes Jahr kein einziges deutsches Unternehmen mehr, und zur Zeit steht fast allen deutschen Produzenten von Solaranlagen das Wasser finanziell bis zum Hals. Selbst der langjährige Musterknabe Solarworld ist letztes Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Angesichts hoher Überkapazitäten auf dem Weltmarkt wird sich der Preisdruck auch noch einige Zeit weiter fortsetzten, und kaum einer der deutschen Hersteller hat die finanzielle Substanz diese Phase durch zu stehen, bis Photovoltaik in einigen Jahren in südlichen Länder konkurrenzfähig zu konventionell erzeugtem Strom sein wird.
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Montag, 16.04.2012 08:05
@B-LK:
Dann schauen Sie sich mal den vollständigen Artikel im aktuellen Heft an:
http://www.photovoltaik.eu/heftarchiv/artikel/beitrag/zweifel-bleiben-_100007671/423/
Da bleiben wirklich Zweifel...
Rolf Hansen aus Nürnberg
Montag, 16.04.2012 07:58
Was wollen diese Verbände? Die sollten besser erst einmal die Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen oder die der Monopolkommisssion zur Photovoltaik lesen. Mit der Überförderung der Photovoltaik muss endlich Schluss sein. Andere Erneuerbare Energien sind effizienter und/oder sollten gleiche Marktchancen haben liebe Verbände und Lobbyisten der Photovoltaik.
Noch Billiger aus Nochhausen
Samstag, 14.04.2012 14:40
Na das ist doch mal eine gute Nachricht. Ich bezweifele, dass die Preissenkung in der Höhe auch gekommen wäre, ohne die niedrigeren Einspeisetarife...
Michael Stark aus Leipzig
Freitag, 13.04.2012 17:09
Wahrscheinlich müssen sich die Verbände im August auch schon an den Nachfolger von Hrn. Rösler wenden ...
Björn-Lars Kuhn aus Spaichingen | http://www.proteus-solutions.de
Freitag, 13.04.2012 15:57
@Michael Stark:
wir werden die Lösung für die Frage haben, wenn in wenigen Wochen die Daten der Übertragungsnetzbetreiber vorliegen.
Dann muss es ja dazu eine Anlagennummer und einen genauen Standort geben.
Heiner Frauer aus Saarbrücken
Donnerstag, 12.04.2012 21:22
Hallo,
das in ihrem Artikel "Gehrlicher Solar realisiert erste Photovoltaik-Anlage auf WM-Stadion" angesprochene und abgebildete Fußballstadion befindet sich in Salvador da Bahia und ist zur Zeit das Heim-Stadion des Erstligisten EC Bahia. Jedoch wird es kein WM Stadion sein. Dieses befindet sich gerade im Bau und steht exakt an der Stelle an der das legendäre "Estádio Fonte Nova" einmal stand.
Die hier zu sehende Integration einer PV Anlage ist wirklich sehr gelungen. Die Anlage verschmilzt mit dem Stadion und wirkt nicht wie ein Fremdkörper.
Grüße
H.Frauer, Saarbrücken
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Donnerstag, 12.04.2012 09:32
Es tauchen auch Meldungen auf, wo PLZ falschen Bundesländern zugeordnet sind. Z.B. 06712 Zeitz - ein Ort in Sachsen und nicht Sachsen-Anhalt...
Des Weiteren sollen allein im Dezember 620 Anlagen über 500 kWp gebaut worden sein... Davon über die Hälfte über 1 MWp... Von wem bitte? Die Presse wäre voll gewesen von Erfolgsmeldungen der installierenden Unternehmen.Allein letztere Anlagen über 1 MWp hätten ein Finanzierungsvolumen von fast 2 Mrd Euro. Wer hat das finanziert ???
Peter Segaar aus Leiden (NL) | http://www.polderpv.nl
Dienstag, 10.04.2012 21:34
Habe mir schon Lange erstaunt über die mikro-Anlagen die Bundesnetzagentur in viele Monats-dateien aufgeführt hat in die Excel Spreadsheets. Es soll "PV-Systeme" geben in Deutschland von etwa 20 Wp. Die auch Einspeise Vergütungen bekommen sollen. Wer hat ein 20 Watt Wechselrichter in Deutschland?
Vielleicht einer Art "Gespenst" eingaben in die Bundesnetzagentur Datenbank? Wie viel "Gespenste" soll es denn vielleicht noch mehr geben?
Paul Karlsberg aus Karlsruhe
Donnerstag, 05.04.2012 22:15
In Deutschland sind wir auch bald soweit, nur noch
ca. 15% sind für die extra Sonnenstunden auszugleichen.
Da werden sich eon und Co. freuen!!
Und Merkel und Co. freuen sich über ca. 2 Milliarden
Mehreinnahmen durch die Mineralölsteuer plus die 19%
Mwst. über die Osterfeiertage.
Diese Rechnung macht aber der 0815 - Deutsche nicht,
dafür freut er sich über die Entlastung für das neue
EEG, die hätten aber lt. glaubwürdigen Umfragen gerne
85% der Deutschen gerne bezahlt.
Ich freue mich auf die nächsten Wahlen !!!
Gute Fragen aus Osnabrück | http://www.ovi-photowatt.com
Donnerstag, 05.04.2012 14:35
Tja, die Idee ist ja nicht schlecht. Aber wo bleiben die ganzen mittleren und kleinen Firmen, Planungsbüros und Handwerksbetriebe? Gehen die mal wieder leer aus? Merkel will mit Miliardenaufwand Griechenland und den Euro retten. Und für die Zukunftstechnik wird ordentlich die Vergütung gekürzt. Eine Schande ist das. Ob Rösler und Röttgen Schmiergelder kassiert haben? Das wäre doch einmal interessant zu überprüfen. Ich bin mal gespannt ob es passiert. Wer wird den Antrag stellen. Das mit Wulf hat doch auch geklappt...
hans Ganz aus Freiberg
Mittwoch, 04.04.2012 12:51
Wie in aller Welt will eine deutsche Solarfirma mit einer chinesischen konkurrieren? Die Herstellung von Solarmodulen ist eine Low-tech-Massenproduktion, da hat Dtl. keine Chance - genausowenig wie bei der Handy-Produktion.Je früher die Politik das erkennt und eingesteht, desto besser und billiger für den Steuerzahler.
Peter Segaar aus Leiden (NL) | http://www.polderpv.nl
Dienstag, 03.04.2012 23:56
"für die Produktion der Optisol- und Sunrise-Module gefunden werde"
Habe noch nicht gehört dass es "Sunrise" (CIS dünnschicht mit glasperlen) Module gegeben hat. Vielleicht weiss Photovoltaik.eu mehr?
Habe heute von Eikendal gehört dass "das [Sunrise] Technologie Platform" verkauft werden soll (Patente, Maschinen). Er hat nicht über Module gesprochen.
Auch von ihm gehört das die unbekannte Hongkong Firma Sunway Technology zusammen arbeitet mit die Chinesische Produzent Aiko Solar (Foshan City NW von Hongkong).
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Dienstag, 03.04.2012 11:26
trotz des Rekordzubaus der letzten beiden Jahre von 15 GW in Deutschland, nachdem bis 2009 insgesamt 10 GW in Deutschland installiert waren. Unter den 10 führenden Herstellern von Solaranlagen war letztes Jahr kein einziges deutsches Unternehmen mehr, und zur Zeit steht fast allen deutschen Produzenten von Solaranlagen das Wasser finanziell bis zum Hals. Selbst der langjährige Musterknabe Solarworld ist letztes Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Angesichts hoher Überkapazitäten auf dem Weltmarkt wird sich der Preisdruck auch noch einige Zeit weiter fortsetzten, und kaum einer der deutschen Hersteller hat die finanzielle Substanz diese Phase durch zu stehen, bis Photovoltaik in einigen Jahren in südlichen Länder konkurrenzfähig zu konventionell erzeugtem Strom sein wird.
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Montag, 02.04.2012 15:25
Aus den Bundesländern wurden vor Abstimmung im Bundestag tausende Briefe an die Abgeordneten aus den Ländern geschrieben... Was hat es genützt - Nichts ! Der Fraktionszwang hat dafür gesorgt, dass die MdB der CDU/CSU auch der am stärksten betroffenen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für den Entwurf von R&R gestimmt haben. Da spreche noch jemand davon, dass die Abgeordneten die Interessen Ihrer Länder vertreten. Es ist ja auch einfach immer das zu tun, was "Mutti" sagt... Politiker ohne Verantwortung und ohne Rückrad sind das Ergebnis. Hier kann das jeder nachlesen:
http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20120329_2.pdf
Hermann Wiggert aus Inzigkofen
Freitag, 30.03.2012 13:54
ja, so sind sie halt, unsere Volksvertreter, erst große Klappe, dann ganz schnell wieder den Schwanz einziehen.
Angst vor der eigenen Kurasche.
Würde doch nur einmal auch Volkes Wille wirklich ernsthaft wahrgenommen und entsprechend auch berücksichtigt.
Was mich besonders ärgert, diese ständige Taktiererei, nie eine wirklich eigene Meinung und diese dann auch entsprechend zu vertreten.
Holger Flammersfeld aus Neuwied
Freitag, 30.03.2012 12:24
Tja typisch deutsch!
Erst hat man keinen Hintern in der Hose die gemachten Fehler einzugestehen, dann wir eine der wichtigsten Entscheidung zur Energiewende der Politik geopfert. Whalen sind halt wichtiger als eine vernünftige Politik! Ich hoffe dass die Wähler solchen Politikern eine Abfuhr erteilen.
Resi Rieder aus Furth im Wald | http://www.riesolar.de
Freitag, 30.03.2012 11:37
Das ist doch wieder mal typisch, zuerst große Sprüche machen und dann wird unserem Umweltminister wieder der Rücken freigehalten. Typisch deutsche Politiker halt !
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Freitag, 30.03.2012 08:43
Noch vor wenigen Jahren wurde gesagt ,beim Erreichen der Grid-Parity wären keine Subventionen mehr nötig für PV. Diese ist jetzt ereicht, die Einspeisevergütung für kleine Anlagen bis 10KW ist ca. 5 Cent niedriger als der Endverbraucherpreis. Aber Herr Fell von den Grünen bezweifelt jetzt , daß es möglich 20 % des Stroms selbst zu verbrauchen bei kleinen Anlagen bis 10 KW für Betreiber kleiner Anlagen ,und straft damit frühere Aussagen der Grünen zur Bedeutung des Eigenverbrauchs bei Aufdachanlagen als Lüge.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Donnerstag, 29.03.2012 18:15
Noch vor wenigen Jahren wurde behauptet behauptet ,beim erreichen der Grid-Parity wären keine Subventionen mehr nötig für PV. Diese ist jetzt ereicht,die Einspeisevergütung ist niedriger als der Endverbraucherpreis.Und Herr Fell von den Grünen behautet jetzt,es wäre nicht möglich 20 % des Stroms selbst zu verbrauchen bei kleinen Anlagen bis 10 KW für Betreiber kleiner Anlagen ,und straft damit die früheren Ausagen zum Eigenverbrauch bei kleinen Aufdachanlagen als Lüge.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Donnerstag, 29.03.2012 09:04
Der sogenannte “atmende Deckel” führt genau zu diesem Effekt, weil durch die gesunkenen Anlagepreise durch den Preisdruck der Überkapazitäten aus Fernost das für Hausbesitzer immer noch eine vielversprechende Rendite mit auf 20 Jahre stattlich garantierte Einspeisevergütung bedeutet. Und da Röttgen auch 2010 daran festhielt ,obwohl sich zeigte sich zeigte das dieser Mechanismus nicht greift weil der Preisverfall die Senkungen wett machte, statt eine echte Deckelung der jährlichen Förderung vorzusehen , wie mittlerweile nahezu alle andere europäischen Länder die PV fördern , werden die Dinge erneut aus dem Ruder laufen ,wie schon in den vergangenen beiden Jahren. Beim Ausbautempo der letzten beiden Jahre würde der Punkt , wo PV über Mittag den kompletten deutschen Stromverbrauch abdeckt an Wochenenden in der Hautferienzeit, schon 2015 erreicht werden. Möglicherweise kommt es dann zu dem von Helmuth Groscurth, dem Geschäftsführer des Hamburger arrhenius Instituts für Energie- und Klimapolitik, erwarteten Anschluss Verbot für PV-Anlagen in Deutschland , weil bisher ein schlüssiges Speicher-Konzept fehlt , um diese überschüssigen Strommenge im Sommer über Mittag aufzunehmen, und dadurch ein kaum beherrschbares Risiko für die Netzstabilität bestünde bei einem weiteren Zubau
Werner Thoma aus 91472 ipsheim
Mittwoch, 28.03.2012 13:27
@schwenk
Jaja also wenn es nach Ihnen geht dann lassen wir am besten alles beim alten?
Also Vertikale Energieerzeugung d.h. ein großes kohle Kraftwerk ( oder noch besser ein Fettes AKW ) Riesenverlust Wirkungsgrad ohne wärmekopplung 30 -40% ...
Weil ja die Horizontale (dezentrale) Energieerzeugung so ineffizient ist??
Woher haben Sie denn diese Begründung??
also ich bin zwar Musiker aber soviel weiß ich auch,
dass Strom über lange Strecken mehr Verlust einfährt als dezentral (kurze Leitungen).
Einfaches Beispiel meine E Gitarre hat am meisten Dampf wenn ich ein kurzes Kabel verwende ist doch logisch = der geringere leitung widerstand!
Es ist immer wieder erstaunlich wieviel Halb und Totalunwahrheiten in diesen Foren über pv Strom verbreitet wird!
Nach dem Motto lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück!!
Und der dumme unwissende Bürger wird es schon Glauben!
Das Motto lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück!! Die Kommunisten unter Lenin hatten da einen interessanten Ansatz: Lügen,Lügen , irgendwas bleibt schon hängen!
Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma
werner thoma aus Ipsheim
Mittwoch, 28.03.2012 11:52
@Stromkosten steigen wg. EEG... das ist schlicht falsch!
Dazu aus dem Ministerium von Herrn Röttgen ein kleines Zitat, dass große Aussagekraft hat:
"Der Börsenstrompreis ist heute deutlich niedriger als vor 3-4 Jahren und zugleich einer der niedrigsten in ganz Europa.
Hierzu trägt der hohe Anteil erneuerbarer Energien bei..... Insbesondere die stromintensiven Unternehmen sind zudem von der EEG-Umlage und den Netzentgelten weitestgehend befreit.
.. sind die Haushaltsstromtarife in den letzten Jahren gestiegen. Belastung Nummer eins waren dabei aber die gestiegenen Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb des Stromes, insbesondere die hohen Preise für Gas- und Steinkohleimporte.
Die EEG-Umlage ist dagegen durch gesetzliche Korrekturen im letzten Jahr stabil geblieben.
Sie macht überdies nur ein Siebtel des Strompreises aus,
für einen Durchschnittshaushalt bei einem Verbrauch von ca. 3500 kw/h im Monat rd. 10 Euro" (Zitatende)
Sie sehen also dass was Sie hier als Beleg für die Strompreissteigerung durch Erneuerbare Energie darstellen,
von einer so unverdächtigen Stelle wie Herrn Röttgen widerlegt wird.
Die größte Angst die RWE und EON haben ist doch vor allem, dass der Bürger Energie unabhängig werden könnte.
Über die 200 Mrd. die in den vergangenen Jahrzehnten in die Atomenergie geflossen sind,
habe ich hier nichts gelesen, erklären Sie das mal den Generationen, denen dieses Teufelszeug hinterlassen wird,
dass dies aus einem kurzfristigen Gewinnaspekt heraus geschehen ist....
Ich will mir gar nicht vorstellen wie die Strompreise erst mal steigen werden, wenn erst all dieser Atommüll,
für den es immer noch keine Endlagerung gibt in die Kostenanalyse miteinfließen!
Mal ganz abgesehen von einem möglichen Supergau (Japans Kosten für den Fukushima Supergau …ca. 100 Mrd)
Jeder Euro in Solar investiert wird sich mittel und langfristig bezahlt machen,
jede Solaranlage die ans Netz geht bedeutet weniger (endliche) fossile Energieträger
auf dem Weltmarkt einkaufen, ergo Deutschlands Unabhängigkeit steigt,
jede neue Technologie wurde zunächst mit Subventionen auf den Weg
gebracht und das ist richtig und gut so.
Die Sonne scheint zwar nicht immer, aber wenn Sie scheint, dann kostet das unschlagbar wenig Geld, ein Kohlekraftwerk, AKW
kann immer laufen, kostet aber IMMER Geld, mal nachgedacht!
Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma
Pressesprecher
der Solarfirmen
JVG Thoma
Jurasun
und Jurawatt GmbH
Neumarkt Oberpfalz
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Mittwoch, 28.03.2012 08:21
Das Gesetz heisst wörtlich "Gesetz über den Vorrang Erneuerbarer Energien" - warum eigentlich? Es wird jetzt zu einem Ausstiegsgesetz oder zu einem Gesetz über den Vorrang monopolistischer Strukturen in der Energiewirtschaft !
Rainer Doemen aus Remagen | http://www.solarstromforum24.de
Dienstag, 27.03.2012 20:34
Die Bundesregierung setzt ein weiteres Mal übertrieben falsche Akzente. Eine so einseitige Konzentration auf den "Buhmann" Photovoltaik wird einer qualitativ hochwertigen Energiepolitik des Bundes nicht gerecht. Wer wirklich in den vorgesehenen Zeiten die dezentrale Energiewende mit ihren deutlichen Vorteilen für die weitaus überwiegende Mehrzahl des deutschen Volkes will, handelt nicht so durchsichtig und den Interessen der Energiekonzerne unterwürfig. Was wirklich gefordert ist, kann man sowohl bei Eurosolar als auch auf der Homepage dieses Magazins nachlesen. Auch SMA hat fundierte Aussagen im Internet abrufbar, um nur einige wenige verlässliche Quellen zu benennen. Wenn wir Bürger dieses Vorgehen des Energie-Oligopols, bestehend aus mind. 4 Energiekonzeren, 4 Übertragungsnetzbetreibern und der Bundesregierung widerspruchslos dulden, garantiere ich höhere Kosten der Energiewende, höhere Energiepreise und weniger Wirtschaftskraft vor allem in den klammen Kommunen. Die Energiekonzerne werden aber wiederum als die Gewinner und mithilfe der Bundesregierung uns allen erfolgreich vorgaukeln, dass nur die Erneuerbaren Energien an allem schuld sind. Vielleicht will aber niemand die wahren Argumente für eine erfolgreiche und kosteneffiziente Energiewende tatsächlich hören? Auch das haben die Oligopolisten längst einkalkuliert. Nur aufgeklärte, interessierte und wachsame Bürger/innen werden das Handeln dieser Kleingruppe durchschauen. Damit kann das Oligopol sehr gut leben. Denn diese Leute müssen ggfs. darüber hinaus auch noch ihr eigenes Handeln in Energie- und Umweltangelegenheiten hinterfragen. Wer tut das schon gerne?
Jürgen Schwenk aus Alpirsbach
Dienstag, 27.03.2012 13:38
PV steht zu 2/3 der Zeit gar nicht zur Verfügung, übers Jahr exakt entgegen dem Bedarf. Hohe Einspeisung ins Niederspannungsnetz bedeutet Rückfluss über Ortsnetztrafo in andere Niederspannungssegmente, also grosse Verluste. Das Bild in der ise-Abhandlung zeigt die Stromproduktion, nicht den Verbrauch, das ist Irreführung. Wenn man die Bilanzdaten der ENTSO-E dazunimmt, sieht man, dass wir den PV-Strom mittags ins Ausland verscherbeln, weil Österreich und Schweiz damit ihre Speicher füllen. Würden wir unsere Kraftwerke drosseln und später wieder hochfahren geht das auf den Wirkungsgrad. Ferner lässt sich mittels Umrichterstrom keine Leistungsregelung machen, die Frequenzabhängigkeit der Belastung wird durch Synchrongeneratoren erst gebildet. Ferner ist die Dezentralität die unsinnigste Art der Stromerzeugung, wie man an den Einspeisevergütungen für kleine und große Anlagen schnell sieht. Müssten noch Spannungs-(=Blindleistungsregelung) gemacht werden wird alles noch teurer. Herkömmliche Kraftwerke bringen diese Fähigkeiten alle schon mit. Selbstverbrauch ist nur eine Ersparnis der Steuern und Abgaben und ein Erlass der Beteiligung an den Netzkosten, welche durch PV sogar grösser werden (Regelenergie, Ausgleich der Sonne/Wolken-Fluktuation,kurze Spitzen aufgrund Herdanschalten...) PV aufs Dach zu setzen ist elektrotechnischer Unsinn und nur im Sinne des Ökostrom prinzips toll: Leben auf Kosten anderer!
Michael Stark aus Leipzig
Dienstag, 27.03.2012 13:09
Es ist schon erstaunlich, dass dieses faule Ei als "gelungener Kompromiss" betrachtet wird und wie leicht die unionsgeführten BL den Widerstand aufgeben. Da werden die Sektkorken bei den 4G knallen, die Banken zeigen uns jetzt schon die kalte Schulter (teilweise Verdopplung der EK-Quote)und die potenziellen Investoren winken ab - PV als Investment uninteressant. Bestenfalls noch als Steuersparmodell... Mal sehen, wen als nächstes die Insolvenzwelle trifft ?! Kandidaten gibt es genug - von den meisten wird man nicht mal in der Presse lesen - nur eimal noch: Im Handelsregister.
Karl Jehle aus 79790 Küssaberg | http://www.kjv-online.de
Dienstag, 27.03.2012 08:45
Was hier beschlossen wurde, dient allenfalls den erbauern größerer Anlagen.
Ausgerechnet die Anlagen, die den Strom vor Ort verbrauchen und am wenigsten das Netz belasten werden abgeknebelt.
Also wieder purer Lobbyismus.
Ich finde das sehr schade.
K.Jehle
Patrick Thoma aus Neumarkt
Montag, 26.03.2012 19:15
Ich frage mich, wo hier der "Kompromiss" sein soll?
Statt 85 % des Stromes, der maximal vergütet wird, sind es jetzt 80 %.
Statt einer monatlichen moderaten Kürzung von 0,8 %, sind es jetzt 1 %.
Dazu kommt eine Reduktion von maximal 29 % statt vorher gar keine?
Mensch, da haben die Länder aber hart verhandelt.
Tina Ternus aus Rüsselsheim | http://www.pvbuero.de
Montag, 26.03.2012 14:10
schwarz-gelb versucht hartnäckig darauf hinzuarbeiten, das EEG noch in dieser Legislaturperiode abzuschaffen. So wie es von den Hardlinern innerhalb der Koalition von Anbeginn des EEGs an immer wieder auf unterschiedlichstem Wege versucht wurde, juristisch und anderweitig. Wie z.B. bereits im Jahre 2001 (!) in Form eines FDP Antrages vom 13.02.2001 oder jetzt aktuell in Form des für Juni 2012 von Oettinger unter dem Deckmantel einer europäischen Harmonisierung angekündigten Gesetzesvorschlags zur Abschaffung des EEGs. Dieses politische Ziel braucht bestimmte Schlagzeilen und eine medial erzeugte Grundstimmung in der Bevölkerung. Daher die großen Schlagzeilen im Spiegel "Regierung fürchtet Solarboom". Ich sah auch schon die Schlagzeile "Solarboom von über 6.000 MW trotz Kürzung erwartet". Wir haben just in diesem Moment 17,5 GWp PV im Netz. Das ist kein Peanuts mehr und e.on, RWE usw. verhagelt es die Strompreise zur Mittagszeit, was Herr Großmann ganz offen auf einer Bilanzpressekonferenz so benannte: „Rückläufige Margen in der Stromerzeugung, weil die Strompreise nicht in dem Maße gestiegen sind wie die Preise für Kohle und Öl. Ein wesentlicher Grund dafür ist der massive Ausbau der Photovoltaikanlagen, die meistens nur mittags einspeisen." Eine Branche, die bereits die Durchsetzung der Laufzeitverlängerung mit sehr hohem PR-Aufwand medial herbeiführte, lässt beim Thema PV und EEG bestimmt nicht die Hände im Schoß liegen! Je mehr sich die PV-Branche nur um die eigene Vergütungshöhenachse dreht, umso leichter das Spiel für die konventionelle Energiewirtschaft.
Guido Harperscheidt aus Kreuzau | http://www.solartiger.de
Montag, 26.03.2012 11:51
Das ist richtig, daß wohl der Zubau an PV wieder auf Rekord steigt. Dies ist aber hausgemacht von der Politik !!!!!
Es wird vorschnell verkündet, das nochmal drastisch gesenkt werden soll, dann stellen die Ministerien fest hoppla so einfach geht das nicht, Fristverlängerung bis 01.04. und die Frage zu einer Übergangsregelung.
Unsere Herrn Politiker haben genau das erreicht was Sie nicht wollten, ein explodieren der Zubauzahlen. Das wäre geschafft.
Was hier in der Politik gemacht wird hat hanwerklich gesehen kein Hand und Fuß und ist konzeptlos.
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Freitag, 23.03.2012 19:34
Schon erstaunlich wie viele Kommentatoren hier mit einer Pippi-Langstrumpf-Ich-mal-mir-die-Welt-selbst-schön-Einstellung die Fakten ignorieren, das zur Zeit fast allen deutschen Produzenten von Solaranlagen das Wasser bis zum Hals steht. Selbst der langjährige Musterknabe Solarworld ist letztes Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht . Und angesichts hoher Überkapazitäten auf dem Weltmarkt wird sich der Preisdruck auch weiter fortsetzten. Es ist ab sehbar dass die deutschen Hersteller, nach der Konsolidierungsphase der nächsten Jahren kaum noch eine Rolle spielen werden , wenn Photovoltaik in südlichen Länder konkurrenzfähig zu konventionell erzeugtem Strom sein wird, weil ihnen schlicht und einfach die finanzielle Substanz fehlt diese Phase durch zu stehen
Klaus Röggen aus Düsseldorf
Freitag, 23.03.2012 17:15
Wer soll denn diese 70 GW im Hochsommer über Mittag verbrauchen, die der BSW einspeisen will. Das sind ca. 35 GW mehr als im Hochsommer über Mittag an Wochenenden in der Ferienzeit , und 25 GW mehr als an Werktagen über Mitag im Sommer in Deutschland gebraucht wird, wenn die PV-Anlagen ihren höchsten Wirkungsgrad ereichen. Da nützt es wenig wenn das Netz diese Leistung aufnehmen könnte , wenn geigende Abnehmer und Speicher fehlen.Hier für gibt es bisher keinerlei befriedigende Antwort vom BSW. Wenn es beim derzeitigen Tempo des Ausbaus bleibt ,muss hier spätestens 2015 eine befriedigende Antwort her ,oder es wird zum von Herrn Groscurth befürchteten Anschlussverbot für PV in Deutschland kommen aus technischen Gründen
Axel Bänsch aus Edertal | http://www.consolaris.de
Freitag, 23.03.2012 13:09
Photovoltaik macht Sinn!
Die Sonne liefert genug Energie für uns alle und die Laufzeit ist praktisch unbegrenzt. Die Nutzung ist sehr unkompliziert, schafft Arbeitsplätze und besitzt praktisch ein riesiges Potential in viele Richtungen. Fakten, die jedes Kind kennt. Die dezentrale Nutzung gerade wie bei PV in vielen kleinen Einheiten ist eigentlich etwas sehr demokratisches... Das bringt natürlich einige Probleme mit sich, wie bei jedem demokratischen System. Einigen großen Potentaten gefällt das gar nicht, Macht und Einfluß zu verlieren. Und vIele Stimmen und Meinungen sind oft schwer unter einem Hut zu bringen. Das lässt sich gut auf die Thematik PV übertragen. Hier brauchen wir neue Wege, weg von Uran und fossilen Energieträgern. Warum nicht die Bevölkerung an dem Thema Energieerzeugung beteiligen? So wie bei Photovoltaik geschehen...natürlich brauchen wir neue Netze, wir brauchen intelligente Netze, Netzbetreiber und Energieversorger,die innovativ und aufgeschlossen mit dem Thema umgehen. Das ist die Zukunft im demokratischen Sinne! Ein Verbot wäre ein Rückfall und ein großer Rückschritt gerade in einem innvationsgetriebenen Industrieland wie Deutschland!
Ewald Lehrmann aus Grünwald | http://umwelt
Freitag, 23.03.2012 13:09
Das ist wieder nichts genaues und widersprüchlich. Was soll denn jetzt gelten ? Logisch wäre doch das vor dem Stichtag die Einspeise Zusage des Netzbetreibers maßgeblich wäre, um in den Genuss der alten Regelung zu kommen. Damit wäre gesichert, das die Regierung nicht unglaubwürdig wird.
Christian Höhle aus Bad Wünnenberg
Donnerstag, 22.03.2012 15:29
Großer Unsinn vom Herrn Groscurth!
Wie wenig fluktuierend und gut einplanbar die Photovoltaik ist, zeigt die Strombörse selbst. Aus deren Daten wurden die Folien in dem folgenden Link erzeugt.
http://www.ise.fraunhofer.de/downloads/pdf-files/aktuelles/vortragsfolien-stromproduktion-aus-sola[..] dabei auch: Strom wird genau dann erzeugt, wenn er gebraucht wird - und das tut den 4 großen sehr weh.
Ernst August aus Lübeck
Dienstag, 20.03.2012 18:50
Da kann man mal sehen wie viel Ahnung der Herr hat wenn er von "deutsches Photovoltaik-Unternehmen" spricht und nur an die Modulhersteller denkt *kopfschüttel*
Johannes Leipold aus München
Dienstag, 20.03.2012 17:59
Vielleicht geht es nicht wenigen Leuten, denen die PV am Herzen liegt, wie mir: Anfangs raufte man sich die Haare, wenn Röttgen die preisliche Abwärtsspirale anschob.
Später hoffte man auf ihn, weil er als eine Art Notnagel im Meer der Schreier erschien, denen die Einspeisevergütung gar nicht schnell genug gesenkt werden konnte (Krawinkel und Konsorten).
Heute nach seiner "Fallbeil"-Rede, steht der gute Mann als das da, was er wohl schon immer war: Ein Judas.
Warum ihn auch heute noch der Nimbus des EE-freundlichen Politikers umgibt, ist eigentlich nicht recht nachzuvollziehen. Als die Abteilung Rösler begann, ihre Attacken zu reiten, verschwand "unser Mann" in einem Kommunikationsvakuum, um dann zu unser aller Überraschung händchenhaltend mit dem anderen diese Guillotinenentscheidung zu verkünden.
Um was es diesem Herrn ausschließlich geht, ist seine Option auf die Merkel-Nachfolge. Was er auf diesem Weg tun muß, um Erfolg zu haben, ist ihm egal. Hauptsache Erfolg. Die Frage könnte nur sein, wie man Erfolg zu definieren hat.
Was spräche denn eigentlich dagegen, die Republik mit Modulen vollzupflastern, sozusagen als Infrastrukturmaßnahme? Vielleicht müßte man wirklich 50 Mrd. Euro dazu in die Hand nehmen und diese als eine "Infrastrukturmaßnahme" abschreiben, denn volkswirtschaftlich gesehen, sind diese wohl nichts anderes. Die wirklich interessanten Geschäfte leiten sich doch aber logischerweise aus der Nutzung dieser Infrastruktur ab: Intelligente Gebäude, e-mobility usw. usw.. Davon wird dieses Land in Zukunft leben, nicht von Modulproduktion für den Weltmarkt auf Siliziumbasis.
Gäbe es in der Politik die CDSs (credit default swaps), wäre es sicher nicht ganz verkehrt, auf folgendes Szenario zu wetten: Spätestens ab Herbst steigt der Ölpreis rasant, da es mit Iran einen Krieg gibt. Durch den steigenden Ölpreis erkennt (selbst) unsere Kanzlerin, daß man mit den (ihrer Meinung nach irrelevanten) EE beim Wähler punkten könnte im Hinblick auf den Herbst 2013. Und plötzlich sind die EE wieder hoffähig in Berlin.
Könnte so kommen.
Harald Kegelmann aus Bamberg
Dienstag, 20.03.2012 17:07
Diese Arroganz erinnert mich an IBM als sie den PC und Microsoft belächelten und meinten, dass der PC nur ein Spielzeug und keine Konkurrenz für ihre Mainframes ist.
Tatsache ist, dass chinesische Unternehmen von ihrer Regierung zinslose Darlehen auf 20 Jahre bekommen. Da kann ich leicht ein paar Jahre mit Verlust arbeiten, um mit niedrigen Preisen die Konkurrenz auszuschalten.
Aber in fünf Jahren wird der Preis für Öl bei 200 USD liegen. Durch die hohen Transportkosten und weiterhin sinkenden Modulpreise werden Module aus Asien dann nicht mehr kostengünstiger als deutsche Module sein. Es wird eher so sein, dass die Marktanteile von EOn in Deutschland weiter sinken werden und damit auch die Aktie. Eher ist Herr Maubach in fünf Jahren nicht mehr EOn Vorstand als dass die deutsche Solarindustrie verschwindet.
WebSeiten Design Erfurt aus Erfurt | http://www.web-seiten-design.de
Dienstag, 20.03.2012 15:14
Falls interesse an Photovoltaikanlagen besteht und Sie sich weier darüber informieren wollen, würde ich gerne auf www.photovoltaikpreise.net
Patrick Clemens aus Saarbrücken | http://www.greencells.de
Dienstag, 20.03.2012 14:28
Es ist klar dass die Produktion von Solarzellen in China deutlich günstiger ist als in Deutschland. Dies hängt aber vor allem an den Strukturen in China und der Unterstützung der Chinesischen Regierung vor allem im Bezug auf die Finanzierung. Dadurch konnten die Chinesischen Unternehmen in den letzten 5 Jahren die Produktionskapazitäten so stark ausbauen und so vor allem japanische und deutsche Unternehmen extrem unter Druck setzen. Deutschland ist bezüglich Produktivität und Qualität durchaus wettbewerbsfähig. Leider aber nicht was die Finanzstrukturen und die Finanzkosten angeht.
Dennoch ist die Aussage falsch dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre keine Arbeitsplätze in der PV mehr geben wird. Vor allem in der Projektierung und in der Montage von PV Anlagen wird es weiterhin einen Beitrag zur Energiewende geben. Die Stromkunden haben längst verstanden dass nur mit einer eigenen PV-Anlage die Kosten stabil gehalten werden können. Egal wie viel Geld die großen Energiekonzerne in die Hand nehmen um die Regenerativen Energien zu schwächen. Es ist zu spät die Wende aufzuhalten. Zum Glück haben die Konzerne den Pionieren nicht zugetraut in so kurzer Zeit einen echten Beitrag zu leisten. Jede Aussage von den Konzernchefs belegt dass eine gewisse Angst vor den regenerativen Energien besteht das Versorgungsmonopol zu verlieren oder zumindest einen großen Anteil einzubüßen.
Würde man die Reduktion der Energiekosten die der Zubau an PV-Anlagen gerade zur Mittagszeit maßgeblich mit bestimmt hat, in den Zubau der erneuerbaren Energien stecken bräuchten wir über Mehrkosten für den Stromendverbraucher nicht zu reden. Leider verschweigen dies die großen Konzerne gerne weil sie ihre Peakkraftwerke (Gaskraftwerke) gerne noch abschreiben wollen.
Alles in allem bleibt auch die PV-Industrie in den nächsten Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in Deutschland.
Michael Stark aus Leipzig
Dienstag, 20.03.2012 12:55
"Hochmut reitet zu Pferde aus und kommt zu Fuss zurück..." Diese Äußerung zeigt eindeutig die Aroganz der 4G ! Es wird ganz anders kommen - in 5 Jahren wird der Anteil der PV in der Nähe von 20 % liegen und EON wird den Strom bei den großen Anbietern von PV - Strom billiger einkaufen, als den Atomstrom aus Frankreich!!
Michael Stark aus Leipzig
Montag, 19.03.2012 08:25
Auch Herr Öttinger präsentiert sich als "Retter der Bürger" vor dem ach so bösen EEG. Auch er kommt jedoch nicht auf die Idee z.B. den Ölkonzernen den Benzinpreis zu deckeln um den Bürger zu entlasten. Warum? In beiden Fällen geht es um die Interessen von Grosskonzernen, denen man gern den Weg ebnet... Wenn nicht er, dann müssten wenigstens seine Berater wissen, wie ein PV Modul funktioniert. Sicher sind die Erträge im Süden höher...jedoch steuern dem deutlich höhere Moudultemperaturen entgegen. Und wer transportiert eigentlich den Strom dann von Süd- nach Mitteleuropa? Wieder die großen Energiekonzerne! Gerade davon wollen wir weg - Dezentralisierung der Stromversorgung ist die Zukunft! Wenn von Netzausbau geredet wird, betrifft das die Hoch- und Höchstspannungsnetze - das braucht die PV nur für Anschlussleistungen von 50 MW und mehr. Alles andere wird in Mittel- und Niederspannungsnetzen regional erzeugt und verbraucht.Ich glaube nicht, dass unsere jetzigen "Ernergiewächter" dazu taugen die Energiewende voranzutreiben!
Udo Austermann aus Wadersloh
Samstag, 17.03.2012 10:51
"Wir haben in Deutschland 800 solarstromfähige Sonnenstunden im Jahr..." sagt Herr Öttinger und zündet damit eine bei den eingeschworenen Solargegnern sehr beliebte Nebelkerze.
Komischerweise habe ich regelmäßg über 4000 Betriebstunden/Jahr bei mir auf den Wechselrichtern.
Natürlich ist mir klar, dass das keine Vollaststunden sind, aber es geht ja Herrn Öttinger, und allen die ähnlich argumentieren, gar nicht wirklich um eine Fachdiskussion zu den Stärken und Schwächen der Photovoltaik in Deutschland.
Ziel der nur 800 "solarstromfähigen" oder "Sonnen-" oder "Vollaststunden"- Argumentation ist es doch, der Öffentlichkeit folgendes zu suggerieren:
"...da sitzen nun im wolkigen Deutschland die Solarjünger unter ihren Dächern und warten nur darauf, dass die Sonne rauskommt damit sich ENDLICH die Zähler drehen können und reiben sich dann die Hände..."
Der Zusamenhang Sonne und PV ist allen bekannt. Der Zusammenhang Licht allgemein und PV muss immer wieder kommuniziert werden - es lohnt sich!
Udo Austermann aus Wadersloh
Samstag, 17.03.2012 10:20
Wer den Artikel genau gelesen hat stellt fest, dass Frau Merkel erste Fortschritte macht.
War vor einigen Tagen die PV für Frau Merkel nur in Griechenland zu gebrauchen hat sie jetzt in die Liste der solartauglichen Länder bereits Bayern und BaWü aufgenommnen.
Eine bemerkenswerte Lernkurve, die aber jeder halbwegs intelligente Solarskeptiker durchläuft wenn er gezwungen ist sich intensiver mit der Materie auseinanderzusetzen.
Schade nur, dass Frau Merkel jegliche natürliche Neugierde zu fehlen scheint, sonst könnte sie schon viel weiter sein!
Dieter Arnold aus Schmelz
Freitag, 16.03.2012 18:58
Von unbedachter Hauruck-Politik kann leider keine Rede sein!
Die Eckpunkte der EEG-Änderungen sind so perfide und exakt angesetzt, dass die Photovoltaik sofort erst einmal schlagartig stark geschädigt wurde, und anschließend für lange Zeit nicht mehr auf die Beine kommt! Rösler hat sehr genau recherchieren lassen, wie man am effektivsten und nachhaltig die Photovoltaik außer Gefecht setzt bzw. absterben lässt. Damit die Vier Monopolisten für lange Zeit wieder ihre Atommeiler in Gang setzen, Kohlekraftwerke bauen und zwischenzeitlich Offshore-Windparks bauen können, um auch zukünftig das Energiemonopol zu behalten. Wo soll denn der Herr Rösler hin arbeiten gehen, wenn er seine Ministerrente gesichert hat und a la Schröder aus der Politik verschwindet?
Jörg Behrschmidt aus Hamburg
Freitag, 16.03.2012 08:41
Ich hoffe, dass die Übergangsfristen nicht der einzige Punkt bleiben wird, der geändert wird. Leider konzentriert sich die Diskussion immer wieder auf diesen Punkt, obwohl in dem Papier von Rösler und Röttgen soviele Fallen enthalten sind, die für sich schon ausreichen um den Gesetzesentwurf kategorisch ablehnen zu müssen.
Guido Harperscheidt aus 52372 Kreuzau | http://www.solartiger.de
Freitag, 16.03.2012 08:32
Wir alle sollten Herrn Rössler mal nach seinem Verstand fragen ! Was für ein hikhak, hin und her, wie konzeptlos, den Er und Herr Röttgen wissen nicht was Sie tun !
Ich als Handwerker muß sehen, das ich meine Mitarbeiter beschäftigt habe. Sie arbeiten auf Hochtouren, Material wie Module und Wechselrichter sind wieder knapp ! Ich bin mal wieder Organisations - Weltmeister ! Ich habe langsam keine Lust mehr bei diesem hin und her und Ungewissheit der Förderungen, wann den nun irgend wann, was geändert wird !
Vielen Dank, die Endrally die, die beiden nicht haben wollten ist nun im vollen Gang !!!!!!!
Torsten Büchner aus Halle (Saale)
Donnerstag, 15.03.2012 20:41
Ich bin entsetzt!
Ich finde es sehr traurig, dass ein deutscher PV-Planer hier bewusst gegen die deutschen Produzenten arbeitet und damit bewusst ihre, ohnehin schon schwierige, Situation weiter verschlechtert.
Es ist ein schlichtweg erschreckender Fakt, das das Ende der Wertschöpfungskette nicht die Produkte dieser honoriert und die heimische Industrie damit unterstützt.
Das Handeln der Unternehmen wird hiermit bedeutend erschwert, da es mit diesem JV anstrengender wird die deutsche Bevölkerung für ihre eigenen Produkte zu sensibilisieren, so dass es am Ende das eigene Land ist, welches die PV-Industrie zerstört!
Die deutschen Planer ermöglichen den Asiaten die weitere Eroberung des deutschen Markts über den Weg der deutschen Anlagenbetreiber...
Baron Münchhausen aus München
Donnerstag, 15.03.2012 15:43
So gerne ich beipflichten möchte, dass Herr Röttgen unrecht hat, ist es jedoch falsch. Er spricht vom Zubau seit der letzten Änderung für 2009 und da passt es mit den angegeben Zahlen ziemlich genau. Viel Erfolg noch mit den Redaktionen und den Ausrufezeichen.
Harald Kegelmann aus Bamberg
Mittwoch, 14.03.2012 19:51
Vielleicht sollten sich Unternehmen, die von den geplanten Kürzungen negativ betroffen sind, bei Prof. Dr. Leisner-Egensperger (siehe http://www.recht.uni-jena.de/o08/vita.html) oder Belectric melden um bei einer eventuellen Sammelklage teilzunehmen.
Michael Stark aus Leipzig
Mittwoch, 14.03.2012 13:15
@S.Müller: Sehr schön "Hinterbänkler von der CSU" :-)
Dabei hat Herr Kentzler überall schöne Plakate aufhängen lassen:"Das Handwerk - offizieller Sponsor der Energiewende!" Vielleicht weiss er aber auch gar nichts davon...
Sigrid Müller aus Leipzig
Mittwoch, 14.03.2012 11:48
Wer mehr zur Qualifikation von Ernst Hinskens wissen möchte, sollte dieses Video schauen:
http://www.spiegel.de/spam/0,1518,454174,00.html
