Kommentare
Dieter Müller aus Pirmasens
Samstag, 19.05.2012 12:54
Es ist nicht zu fassen, dass man die Menschen so offentsichtlich belügt von wegen Strompreiserhöhungen durch Solarenergie. In wirklichkeit benötigt man für Solaranlagen keine neuen Netze die sind ja [...]
Dieter Müller aus Pirmasens
Samstag, 19.05.2012 12:54
Es ist nicht zu fassen, dass man die Menschen so offentsichtlich belügt von wegen Strompreiserhöhungen durch Solarenergie. In wirklichkeit benötigt man für Solaranlagen keine neuen Netze die sind ja schon vorhanden. Ausserdem wird ja schon ständig die Einspeisevergütung gekürzt. Die Angst der großen bisherigen Atomwerke betreiber ist, dass wenn alzuviele kleine Solarstromanbieter den Marktpreis drücken und sie dann nicht mehr den Strompreis nach Gutsherrenart bestimmen können. Nur die Lobbyarbeit die diese Konzerne betreiben ist unwahrscheinlich. Bei Rössler dem schon fast aus dem Amt gejagten Wirtschaftsmininster fällt dies auf fruchtbaren Boden. Solchen Politikern müsste das Handwerk gelegt werden.
Cornelius Ober aus Eisenach Thüringen | http://www.green-demand.com
Mittwoch, 16.05.2012 11:55
Hallo 2/3 sind auch meiner Meinung nach zu wenig. Die Änderung eines Gesetztes alle 6 Monate gibt es in keiner anderen Branche. Jeder der Sie Kürzung für gut befindet kann sich gerne ein Fass Atommüll aus dem "Endlager" in sein Wohnzimmer stellen. Die geplante Kürzung mit 15 % zum Juli 2012 hätte vollkommen ausgereicht.
Die Derzeitige Übergangsfrist mit dem 24.Februar 2012 sollte auch komplett gekippt werden.
Die Änderungen sollen zum Juli kommen und alles was vorher gebaut wurde ist nach altem EEG zu vergüten.
Die Energiewende darf nicht gestoppt werden. Auch wenn dies eine gewisse verschlechterung deutscher Großindustieller darstellt sollte die Beteiligung der EEG Umlage von 0,5 auf 1,0 Cent erhöht werden.
Carsten a. aus Solingen
Dienstag, 15.05.2012 18:51
ich bin erhlich gesagt froh um die Solarkürzung. Es ist auch schlicht nicht wahr, dass die Solarfirmen wegen der EEG-Diskussion pleitieren.
Die Solarfirmen pleitieren, weil die Chinesen seit 2007 billiger und besser sind. Die Subventionen beizubehalten hieße die Chinesen zu subventionieren. Ihr habt nichts davon.
Die Solarsubventionsabgreifer können es schwer einsehen, da ihre Existenz davon abhängt. Aber am Ende können sid mit oder ohne EEG-Senkung nicht gegen die Chinesen anstinken.
Ihr solltet für Zölle sein. Das würde den Untergang verzögern.
Es war auch schlicht nicht fair ein Geschäftsmodell zu betreiben welches dauerhaft auf Subventionen angewiesen ist. So etwas tut man nicht.
Wir im Metallbau und überall sind existenziell auf billigen Strom angewiesen. Billig und CO2-frei war nur der Atomstrom. Jetzt wird alles abwandern.
Leonhard Haaf aus Tauberbischofsheim | http://www.tauber-solar.de
Montag, 14.05.2012 18:22
Industriepolitische Zeitenwende
Nach dem Atomausstiegsbeschluss des Bundestages vom Juni 2011 ist das Zwei-Drittel-Votum des Bundesrates zur Nachverhandlung bei der Solarstromförderung nicht hoch genug einzuschätzen.
Ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Umweltverbänden, Bundesländern und Solarindustrie hat deutlich gemacht, worum es geht:
Sonne & Co bringen Beschäftigung und Wertschöpfung für die Regionen, werden immer billiger und verdrängen mehr und mehr die Altenergien, diese müssen sich mit ihrem Rückgang abfinden.
Das geht nicht zum Nulltarif, bringt aber volkswirtschaftlich mehr Gewinn als das Abwürgen dieser Entwicklung.
Die Energiewende braucht eine Politik, welche die Besonderheiten der Erneuerbaren Energien berücksichtigt.
Der Bundesrat hat das mehrheitlich erkannt und die Zeitenwende eingeläutet.
Felix Wolf aus Berlin | http://www.yachtbooker.de
Mittwoch, 09.05.2012 09:49
Ich denke, der sollte dies ein globales Problem zu sein. Es gibt viele mächtige Länder.
Torsten Langenbeck aus Hassel
Dienstag, 08.05.2012 18:29
Wie wäre es mit besseren PV-Anlagen!
zum Beispiel:eine Konzentrator PV-Anlage die nicht nachgeführt werden muss; die das Sonnenlicht um den Faktor 3 konzentriert, inklusive diffusem Licht! und dadurch 60% der Modulfläche einpart;und keinen Rückraumschatten erzeugt;also ohne Abstand errichtet werden kann. Gibst nicht. Gibst doch!
Konzentrierte sonnige Grüße.
Holger Enzmann aus Grünhainichen | http://www.solar-technik-enzmann.de
Freitag, 04.05.2012 12:31
Wir müssen unsere gemeinsamen Solarvorhaben unabhängiger von politischen Entscheidung machen .
Unsere Kunden wollen sich ja auch stromunabhängiger machen.
Unabhängigkeit ist ein menschliches und geschäftliches Bedürfnis.
Justus Well aus Alling
Sonntag, 29.04.2012 12:52
Das Problem derzeit ist die garantierte Einspeisevergütung. Dadurch sind die Investoren nicht Unternehmer, sondern Sparer mit Festzins. Die Integration im Netz - das dürfen andere lösen. Man kann es von dem einzelnen Dachanlagen-Betreiber auch nicht erwarten. Auch eine individuelle Vermarktung des produzierten Stroms ist keine praktikable Möglichkeit.
Daraus sieht man, dass eine Steigerung der PV-Leistung im Netz nur möglich ist, wenn alle ZUSAMMENARBEITEN. Konfrontation führt zu nichts. Es müssen Modelle her, bei denen der Verbrauch besser an das Angebot angepasst wird.
Die Subventionierung von garantierten Kapitalerträgen bei den Investoren und überhöhten Margen bei den Anbietern muss aufhören. Das Geld wird für die Netzintegration benötigt.
Seit zwei Jahren jubeln die Solarbegeisterten, die Netzparität sei schon erreicht. Warum braucht man dann noch Subventionen? Weil sie eben noch nicht, und wahrscheinlich noch länger nicht, erreicht ist.
Die einfachste Lösung wäre gewesen, den jährlichen Zubau auf ein netzverträgliches Maß zu kontingentieren - die Chance wurde verpasst.
Jetzt wäre es schön, wenn der unvermeidliche Rückbau der Kapazitäten halbwegs sanft erfolgte - da muss sich zeigen, wie sich die Novelle auswirkt.
Josef Wurmdobler aus Regensburg | http://facebook
Dienstag, 24.04.2012 09:58
Josef aus Regensburg
Die Bundesregierung steigt in Deutschland aus der Atomenergie angeblich aus.
In den Schwellenländern, wird mit Deutschen Steuergeldern die Atomenergie durch Bürgschaften vorrangetrieben.
Das zum ausstieg aus der Atomenergie.
Das zum Thema Ausstieg.
Jetzt zu den Erneuerbaren, ich hör und sehe nichts in den Medien kein Protest nichts.
Es kann doch nicht sein das unsere deutsche Solarindustrie
in Bach runter geht.
Wir brauchen mehr Öffentlichkeitsarbeit. Wer kann mir dabei helfen?
PHW Wurmdobler
Paul Liebig aus Troisdorf
Freitag, 20.04.2012 14:34
Kurzsichtigen kann man mit einer Brille helfen oder durch Sehende ersetzen. Letzteres würde nicht nur unserem Land, sondern auch der Solarindustrie helfen. Verbraucher zu maßregeln zu einer Primärenergiequelle, die allen zusteht, ist undemokratisch und vor allem UNSOZIAL!
Thomas Seltmann aus Berlin | http://photovoltaikratgeber.info
Mittwoch, 11.04.2012 11:34
Man kann es kaum fassen, aber die großen Medien "schweigen es tot", dass die selbsternannte Mittelstandspartei FDP (die nicht nur deshalb hoffentlich sehr bald Geschichte sein wird in der politischen Landschaft dieses Landes) den Mittelstand der Energiewirtschaft (die Solarbranche) mit blindwütigem Aktionismus zerstört - einem Mittelstand in dieser Branche, der den Konzernen zunehmend Konkurrenz zu machen beginnt. Eine Schande für den Liberalismus, den diese FDP längst nur noch auf ihren Fahnen vor sich herträgt, nicht aber im Herzen und erst recht nicht im Hirn. Pfui.
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.de
Mittwoch, 11.04.2012 09:39
@J.W. Hier können Sie sich einbringen:
https://www.facebook.com/thesunlikesyou
Josef Wurmdobler aus Regensburg
Dienstag, 10.04.2012 18:12
Hallo, das sich niemand rührt kann ich auch nicht verstehen.
Ich wollt mich über Facebook mitteilen, aber da weis ich nicht wie ich es öffentlich machen kann.Es geht doch auch um unsere Kinder und Kindeskinder. Atomkraft muß weg.
Es gibt doch Alternativen, die Erneuerbaren.
Immer wird über Subvensionen gesprochen, aber das Kohle und die Atomkraft Subvensioniert wird das sagt keiner öffentlich. Sonnige Tage
Raimund Kamm aus Augsburg
Dienstag, 10.04.2012 17:33
Sehr, sehr gute Botschaft!
Die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für die Energiewende und zur Bewußtmachung des Nutzes der Solarenergie müssen und können wir verbessern. Hier in Bayern sind wir PV-Anhänger zersplittert: BSW, Absi, DGS, SFV, ...
Es wäre sehr wünschenswert, wir würden uns besser aufstellen und so wirksamer für die Nutzung der Solarenergie arbeiten.
Raimund Kamm
www.atommeull-lager.de
Dieter Arnold aus Schmelz | http://www.dachundsolartechnik.de
Donnerstag, 05.04.2012 16:59
Danke für die excellente Analyse. Dem ist nichts hinzuzufügen und auch nichts wegzustreichen.
Wir werden jeden Schritt auf diesem Weg mitgehen!
Bob Aloo aus Seattle
Montag, 02.04.2012 18:26
The installers have been enjoying high margins. Prices can come down by 300 to 400 Euro/kW (maybe more) between now and the end of the year without too much trouble. I think the 1 to 10 kW segment will do fine. I think the 10 kW to 1 MW segment will also do fine. Even the 1 MW+ may surprise us.
It is the immediate job of the industry to get out the message that prices are adjusting such that the investment is still attractive. And with prices forced to come down by another 20% (which they can) it makes it that much easier to invest. The industry should use every single marketing gimmick they can think of to get people considering PV. Play the savings angle, the earnings angle and the self-sufficiency angle. Take PV to market.
Björn Emde aus Schaffhausen | http://www.suntech-power.com
Montag, 02.04.2012 14:14
Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel und die m. E. absolut zutreffende Analyse. So sollten wir vorwärts gehen und uns als gemeinsam Branche weiterentwickeln. Das Verhältnis zur Politik und zur Öffentlichkeit ist absolut entscheidend für unseren weiteren Erfolg.
Gareth Hackett aus Frankfurt am Main
Montag, 02.04.2012 11:20
ich glaube der Nagel ist direkt am Kopf getroffen worden.
"25 Gigawattpeak Stromerzeugungskapazität, die ab 2030 beginnend Strom für unter einem Cent (produzieren)".
Dies ist das eigentliche Risiko und den Grund warum die grossen Energiekonzerne der Photovoltaik durch seinen Lobbyisten in Berlin (und andere globalen Hauptstaedte) vernichten.
Ok, bis 2030 wird sich den heutigen 25GW (Peak) um 20% reduzieren, aber hinzu kommen jaehrlich neue GW-Zahlen.
Die Energiekonzerne fuerchten um seinen Ueberlebenschancen und schlagen nach sich um und vernichten alles in Reichweite anstatt es zu umarmen und zur Brust zu nehmen.
Wenn die grossen Energiekonzernen PV im grossen Stil, samt Energie-Speicher, installieren wuerden, koennten sie auch in 2030 unter 1 Cent produzieren. Wenn sie es nicht tun, sollten die Aktienbesitzer die Vorstaende moeglichst Bald verklagen da sie die Konzerne nicht zureichend auf den Zukunft vorbereiten.
Diether Sieghart aus 85368 Moosburg/Isar | http://www.apr-sieghart.de
Freitag, 30.03.2012 13:33
es war ein Fehler für die Förderung von den Investoren und Betreibern keine Gegenleistung in Form von Kosten- und Leistungsdaten zu fordern, die man auswerten kann, um die Förderung von der Wirtschaftlichkeit abhängig zu machen und schlechte Qualität ganz von der Förderung auszuschließen.
A. Parbel aus Friedberg
Samstag, 24.03.2012 22:20
Mal was anderes:
Mich irritiert die Werbung, die Ihr auf Eurer Startseite habt. Da läuft doch glatt Werbung von EON-Solar. Ich denke Ihr seit frei in Eurer Entscheidung, wen Ihr werben lasst auf Euren Seiten. Aber irgendwie passt das nicht ins Bild....
Gruss nach Berlin..
Wolfgang Bengfort aus Münster | http://et-tutorials.de
Freitag, 23.03.2012 14:19
Natürlich müssen alle Energielieferanten das Gesamtsystem verantwortlich unterstützen.
Alles andere ist ein Hobby.
Und wer regenerative Energien als Hobby betreiben möchte, der kann das gerne tun.
Und soll sein Hobby bite schön auch selbst finanzieren.
Bob Aloo aus Seattle
Dienstag, 20.03.2012 23:44
I'd expect the idea behind that rule is to prevent developers from gaming the market by breaking up a 5 MW project into several 999 kW projects. I do not believe the rule will penalize truly separate systems. I agree this is not a good rule if it does. It clearly doesn't make sense. If I have a system that is 999 kW and my neighbour builds a 5 kW system do we now get the 1 MW tariff? No, this is absurd. Would they also count the 90% rule based on aggregate production?
My guess is that someone heard about a rule in Italy which is similar and they threw out this idea during a brainstorming session. I expect they'll fix the language to have it specify that this rule is made to prevent gaming the market. I do not have a problem if this is the intent of the rule.
Frans Müller aus Bremen
Montag, 19.03.2012 14:54
@Bob: In the new law neighbouring PV-systems, even if they are developed by completely different companies, will be counted as one. The sub MW market will therefore also suffer tremendously from the new law.
Bob Aloo aus Seattle
Freitag, 16.03.2012 06:34
I read the Apricus study. I agree that field PV will not survive but this is a small part of the market. I'm sorry for Belectric and the other project developers who are in limbo. Within reason they should be allowed to finish off projects which they have signed contracts for. In this extraordinary circumstance the government should consider a special compensation which reimburses developers for their planning costs up to this point. The project developers will lose the multi-MW projects but there are plenty of 500 kW projects for them to refocus on. You must realize the multi-MW field systems are far from being competitive. I believe the focus should be on eliminating subsidies as soon as practical and the easiest way to do this is to target sites where you can maximize self-consumption. When you set up the rules this way you take the burden off the FiT architects and transfer it to the market. Most of the market is already focused on end-users so most of the market will continue. I think the new rules are reasonable. I understand why the industry is pushing back and fighting for a compromise but I think the rhetoric has gone too far. Too much complaining and the industry looks like a spoiled child. Only 1 in 10 rooftops have PV. There are many good years ahead.
Bob Aloo aus Seattle
Donnerstag, 15.03.2012 19:35
Your link did not post completely. If you give me the title of the article in German I will find it and read it. Below you'll find an article from the site you referenced. It suggests the new rates are appropriate for small systems. The handful of people I know who have used mathematical tools to examine this problem have all determined that the new FiT rates are not disastrous for most of the market. I agree that field PV will not survive but this is a small part of the market. I'm sorry for Belectric and the other project developers who are in limbo. Within reason they should be allowed to finish off projects which they have signed contracts for. In this extraordinary circumstance the government should consider a special compensation which reimburses developers for their planning costs up to this point. This wouldn't heal the wound but at least there's a clean cut. The project developers will lose the multi-MW projects but there are plenty of 500 kW projects that remain. You must realize the multi-MW field systems are far from being competitive. I believe the focus should be on eliminating subsidies as soon as practical and the easiest way to do this is to target sites where you can maximize self-consumption. When you set up the rules this way you take the burden off the FiT and transfer it to the market. Most of the market is already focused on end-users so most of the market will continue. I think the new rules are reasonable. I understand why the industry is pushing back and fighting for a compromise but I think the rhetoric has gone too far. Too much complaining and the industry looks like a spoiled child. Only 1 in 10 rooftops have PV. There are many good years ahead.
Forschungsstelle für Energiewirtschaft: Trendanalyse deutet auf weiteren Photovoltaik-Ausbau trotz Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung hin
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2012/kw11/forschungsstelle-fuer[..]
Kurt Ernenputach aus Sulzberg | http://www.enelution.com
Donnerstag, 15.03.2012 07:20
Schneller als vorher gedacht gibt es nun nach dem Scheitern der Landesregierung in NRW die Möglichkeit, den Henkern des EEG die Folgen ihres Handeln für sie selbst deutlich zu machen....wie schön.
Jetzt können alle Branchenbeteiligten mit Wohnsitz in NRW die Denkzettel verpassen, die Röttgen und Rösler offensichtlich so dringend benötigen.
Wann beginnt die Lobbyarbeit "unserer" Verbände?
Ein Anlagenbetreiber aus Kassel
Dienstag, 13.03.2012 10:32
@Bob: In the link below, you can find the "cool review of the math" that says something completely different to your position - PV will be crushed in many fields. Especially the market for large plants will be completely destroyed.
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2012/kw11/beratungsunter[..]
Bob Aloo aus Seattle
Montag, 12.03.2012 19:21
It would appear the author is the one suffering from ideological blindness. You have been going off on an emotional tanget for weeks. A cool review of the math indicates that most of the market still has a fighting chance to work with the proposed FiTs. But you talk of guillotines? This level of exaggeration is a turn off.
With the new FiTs you lose the 10% of the market dedicated to the MW scale plants. The sub 1 MW sector will be pressured but not crushed. This is hardly the end of the world. It's a market transition that has been a long time coming.
Andreas Gudzinski aus Berlin-Mitte
Samstag, 10.03.2012 04:30
Der Kampf geht weiter...wie Erich schon sagte.."Vorwärts immer..und so weiter..und so weiter..Kopf hoch Jungs..Attacke..
Holger Ruletzki aus Berlin | http://www.parabel-solar.de
Mittwoch, 07.03.2012 01:14
Perfekt verarbeitet! Meine volle Zustimmung.
Schönen Gruß Holger R.
Jochen Kleimaier aus Regensburg
Montag, 05.03.2012 12:13
Beim Wort "Systemrelevanz" zieht sich mir mittlerweile alles zusammen! Aber ich finde den Hinweis hier vollkommen richtig! Mein Aufruf, über das Abschalten nachzudenken war eben darauf gemünzt, die "Systemrelevanz" unserer Branche hinein in einen Bereich der uns alle betrifft, zu verdeutlichen. Ich bin seit 1995 in der regenerativen Energie tätig und es mittlerweile mehr als leid, ständig als gefühlter Schmarotzer und Bittsteller den Alltag zu meistern. Die Branche braucht wieder ein ordentliches Selbstbewustsein, eine vernünftige Vertretung hinein in die politischen Zirkel und vielleicht auch mal wieder Rahmenbedingungen, die sich nicht im Monatstakt verändern!!
B.A. Baracus aus Seattle
Montag, 05.03.2012 02:32
Try Dr. Körblein's spreadsheet out and see for yourself how the new PV economics work.
Dieter Lanze
Freitag, 02.03.2012 14:17
Sehr geehrter Herr MdB Dr. Tauber,
von der Kreisgeschäftsstelle der CDU Wetteraukreis habe ich erfahren, dass Sie derzeit für unseren Kreis als Delegierter im Bundestag vertretungsweise fungieren. Hier mein Anliegen als direkt Betroffener der jüngsten Energiedebatte.
Die jüngst beschlossenen Änderungen am EEG, hier insbesondere zur Photovoltaik (PV) und die damit einhergehenden rechtlichen Änderungspläne sind aus meiner Sicht sehr kritisch zu sehen.
Weimar lässt grüßen
Nachvollziehbar ist, dass eine Reduzierung der Einspeisevergütung den aktuellen Preisen der PV entsprechend angemessen ist. Aber eine Änderung bestehender Gesetze – mittlerweile im Wochenrhythmus – stellt keine seriöse Wirtschaftspolitik mehr dar. Die Verknüpfung mit einer geplanten Verordnung, nach der dann ohne Beteiligung des Parlaments weitere Änderungen (sicherlich wohl geplante Verschlechterungen) möglich sein werden, erinnert an die Zeit der Ermächtigungsgesetze der Weimarer Republik – die Folgen sind bekannt. Hier geht es um die Aushöhlung der Demokratie und Abschaffung deren Kontrolle. Das ist Politik nach DDR-Manier der 50er Jahre. Und es drängt sich der Verdacht auf: das ist auch gewollt, geht es doch darum, den geplanten Systemwechsel von zentral kontrollierter zu demokratisch legitimierter Energieversorgung mit mehr sozialer Gerechtigkeit möglichst zu verhindern.
Energiewende
Die von der Bundesregierung geplante Umstellung auf Erneuerbare Energien (EE) wird zur Farce, denn eine immer weiter reduzierte Ausbauplanung führt zur Abwanderung ganzer Branchen dieser Zukunftstechnologie. Da steckt ein strategisches Ziel dahinter: wenn dann in 5 oder 6 Jahren klar wird (was heute schon gewiss erscheint), dass das Ausbauziel verfehlt wird, dann lässt sich das für eine erneute Diskussion über die Atomenergie nutzen. Unser „Mister 2%“ weiß das sicherlich, und als ehemaliger Mitarbeiter eines Energiekonzerns würde es mich nicht wundern, wenn ihm für seine Zeit nach 2013 schon ein gut dotierter Posten analog Dr. Werner Müller in der Energiebranche sicher ist.
Die Energiekonzerne sind (neben systemrelevanten Großbanken) die größte Gefahr für unsere Demokratie und die Zukunft folgender Generationen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, mit welchem Einsatz man dort verdeckt und geschickt an der Abschaffung demokratischer Kontrolle arbeitete – und sicherlich heute noch arbeitet. Das wird jetzt gerade offensichtlich.
Aber es gilt, keine Zeit zu verlieren – neben Klimaschutz spielen genauso gewichtige Aspekte hier eine zentrale Rolle: Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und soziale Gerechtigkeit durch Schaffung unzähliger Arbeitsplätze im eigenen Land. Aber genau das soll nun verhindert werden.
Kleinbetriebe und Mittelstand
Ich – wie auch meine etwa 100 Kollegen aus unserem bundesweit tätigen Unternehmen - bin davon auch persönlich betroffen, denn seit 10 Jahren arbeite ich im Bereich der EE und plane, baue Solaranlagen. Seit letztem Wochenende habe ich rd. 70 bis 80% meiner erhofften Aufträge verloren, weil die Kunden keine verlässliche Politik mehr sehen. Als Folge werden allein in meinem Bereich einige Dutzend Menschen ihre Arbeit verlieren. Auf D hochgerechnet werden es zigtausende sein: Hersteller, Zulieferer, Monteure, Elektrofachkräfte, Servicedienstleister, Forschungseinrichtungen usw. Damit ist letztlich auch meine Existenzgrundlage verloren, nur weil ein macht- und größenwahnsinniger 2%-Minister per Rundumschlag alles zerstören will, was wir in einem Jahrzehnt aufgebaut haben.
Nochmal: nichts spricht gegen sinnvolle Anpassungen, aber Veränderungen brauchen eine ausreichende und planbare Übergangszeit, um sich darauf einzustellen; das zeichnet seriöse Politik aus.
Ich fordere Sie daher auf, sich im parlamentarischen Entscheidungsprocedere vehement gegen einen Abbau demokratischer Kontrolle und für die Energiewende und für planbare Veränderungen im EEG einzusetzen, welche die Umstellung auf eine Vollversorgung mit EE nicht gefährden. Ich, wie meine Kollegen, werden unsere Politiker sehr genau beobachten, wie sie hierzu stehen.
Und vergessen Sie bitte nicht: in 2013 steht eine Zäsur an.
Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.
Alfred Körblein aus Nürnberg
Freitag, 02.03.2012 12:39
Die Panik ist m.E. unbegründet.
Auch weiterhin werden PV Anlagen rentabel betrieben werden können, wenn auch i.d.R. nicht mehr mit zweistelligen Renditen.
Bei spezifischen Kosten von 2000 €/kWp errechnen sich 6,5% Rendite bei 20% Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms, bei 40% sind es sogar 11,9%. Angenommen wurde dabei 100% Finanzierung über ein KfW Darlehen mit 3,65% Zinssatz, 900 kWh/kWp spezifischer Ertrag und eine Strompreissteigerung von 4% p.a. Das für die Rechnung verwendete Wirtschaftlichkeitsprogramm kann kostenlos von der Homepage des Umweltinstituts München heruntergeladen werden: www.umweltinstitut.org/download/solarstrom.xls
Pia Grund-ludwig aus Tübingen
Freitag, 02.03.2012 10:54
Die Kürzungen sind wohl vorerst vom Tisch, die Baden-Württemberger Abgeordneten werden nicht zustimmen: http://www.enbausa.de/solar-geothermie/aktuelles/artikel/schnelle-kuerzung-der-solarfoerderung-ist-v[..]
Dieter Arnold aus Schmelz
Donnerstag, 01.03.2012 22:15
Vielleicht sollte man noch mobile Rollkommandos mit langen Ledermänteln e r m ä c h t i g e n, Photovoltaikanlagen mit Baseballschlägern oder Maschinenpistolen in der Leistung zu reduzieren, wenn die beiden Herren evtl. noch ein paar braune Gedanken bekommen.
Dieter Arnold aus Schmelz
Donnerstag, 01.03.2012 21:18
Das Werk von zwei stümperhaften, gewissenlosen Ganoven, die auf mafiöse Weise das Parlament untergraben wollen, zum Nachteil der Umwelt, der Erneuerbaren Energie, auf Kosten vieler tausend Menschen mit Arbeitsplätzen und Familien, sowie der gesamten Bevölkerung. Zum Vorteil der Energiemonopole, wo Ihnen nach Sicherung ihrer passablen Altersversorgung auf Kosten der Allgemeinheit, ein gut dotierter Posten sicher ist (falls sie ihn nicht schon inne haben).
Wirtschaftzersetzungssminister + Umweltzerstörungsminister sind für mich die neuen Namen.
Wo sind die Staatsanwälte, wo ist der Verfassungsschutz wenn "Ermächtigungen" am Parlament und am Volk vorbei angestrebt werden?!
Rudolf Baier aus Sand | http://www.solartechnik-baier.de
Donnerstag, 01.03.2012 15:15
Die Hoffnung stirbt zuletzt und ist in dieser Branche schon etliche Tode gestorben! Schätzungsweise wird bei aller Gegenwehr die nächste Beerdigung anstehen, dennoch hat sich das Bewußtsein der privaten Hausbesitzer bereits ihre eigene Philosophie und ein neues Verbraucherbewusstsein gebildet.
Dagegen wird auch dieser erneut anstehende politische Massenmord nichts ausrichten - hoffen wir es für uns alle! Denn es ist weitaus mehr als nur die PV-Branche betroffen und zieht seine Kreise auch über Bauunternehmen, Zimmereien etc.... es geht tatsächlich einfach zu weit! Wie so oft sollte Politik von Menschen gemacht werden, die wissen worüber sie sprechen und nicht von solchen die nach dem Motto handeln "keine Krähe pickt der anderen das Auge aus"
Jochen Kleimaier aus Regensburg
Donnerstag, 01.03.2012 11:33
Endlich mal jemand der tacheles redet! Es ist unerträglich wie die Fakten verschoben werden! Noch schnell vor der längst fälligen Abwahl dieser Katastrophenregierung wird den den Energieversorgern jetzt der gesamten EEG Markt in den Rachen gestopft.
An Kleingeistigkeit kaum zu überbieten ist die dazu servierte Argumentationslinie.
Vielleicht sollten wir als Anlagenbetreiber mal übers gemeinsame Ausschalten nachdenken!
Matthias Diehl aus Rüsselsheim | http://www.pvbuero.de
Dienstag, 28.02.2012 19:04
Ich kann Ihre Laune gut verstehen und auch mich nerven die Herrn Röttgen und Rösler gewaltig. Wundern wiederum tut mich die aktuelle Entwicklung nicht. Das Ganze war doch bereits im letzten Jahr schon geplant und ist nur an Fukushima gescheitert. Wir (die Photovoltaikbefürworter) legen uns hier mit einer der mächtigsten Branche und der damit verbundenen Lobby an. Wie es Hermann Scheer schon so schön auf den Punkt brachte: Es geht hier um einen Systemkampf und man sollte nicht in den Aberglauben verfallen, dass die konventionelle Stromwirtschaft diese Auseinandersetzung kampflos aufgibt. Die ausführenden Politiker sind wie so oft nur die machtlosen Handlanger.
Jetzt wird sich herausstellen ob die PV-Branche aus ihrem unpolitischen Dornröschenschlaf erwacht...
Hans Kosswald aus Berlin | http://www.photovoltaikpreise.net/
Dienstag, 28.02.2012 08:50
weiß man denn, welche teile aus der vergütung genau genommen wurden bzw. kann man das irgendwo erfahren?
lg
Dirk Hohmann aus Bördeland
Montag, 27.02.2012 23:45
so langsam frage ich mich, was Wir uns noch alles gefallen lassen müssen. Benzinpreise in astronomischen Höhen, Strompreise und Gaspreise unüberschaubar und nun Dies! Man ist kurz vor Fertigstellung der PV-Anlage und dann kommt fast der finanzielle Ruien durch unsere Regierung. Die nächste Wahl kommt, Piraten JOHO !!!
Kurt Ernenputsch aus Riefensberg | http://www.enelution.com
Montag, 27.02.2012 15:52
@Herr Remmers: Vollkommen richtig! Wirklich schwachsinnige Entscheidungen von Politikern, die aus reinem Machtkalkül nicht nur eine Branche in die Bredouille bringen. Hier sitzen Unternehmer, Subunternehmer und deren Mitarbeiter fassungslos vor den Scherben ihrer jahrelangen Aufbauarbeit. Aber Herr Röslers Arbeitsvertrag mit einem der G4 ist sicher schon geschrieben....
Caroline Winter aus Tönisvorst | http://www.wiventa.com
Montag, 27.02.2012 12:02
Sehr geehrter Herr Remmers,
vielen Dank für den Artikel. Ich werde ihn auch an die Lokalredaktionen rund um Krefeld schicken.
Michael Stark aus Leipzig | http://www.sybac-solar.eu
Montag, 27.02.2012 08:13
@Herr Remmers: !00% - ige Zustimmung. Bitte leiten Sie diesen Artikel als "Brandbrief" an so viele Zeitungsredaktionen wie möglich weiter - ja, auch an die "Bild". Dann werden wir sehen, wie weit der Einfluss der "Mächtigen" in diesem Land reicht...
Jörn Menke aus Wiefelstede | http://Www.relatio.de
Sonntag, 26.02.2012 20:11
Und sollte die Branche es wirklich schaffen diesem Schwachsinn zu Wiedersehen und kämpft und sich wieder berappest bekommt sie den nächsten Tritt. Zur Sicherheit hatt Mann sich ja gleich eigennützige Willkür zur monatlichen Anpassung ins Gesetz schreiben lassen........
Und noch eins...... Gibt es da evtl eine Kickback vereinbahrung aus dem Reich der Mitte ins Dorf des Bären?
Leonhard Haaf aus Tauberbischofsheim | http://www.tauber-solar.de
Sonntag, 26.02.2012 13:40
Ich sehe nur die Möglichkeit, mit einer Großdemonstration in Berlin vor dem Kanzleramt auf die Situation aufmerksam zu machen, diese Beschlüsse zu ändern und die Öffentlichkeit noch mehr auf unsere Seite zu bekommen.
Auf BSW: Brüder zur Sonne zur Freiheit.
Gerhard Schmid aus Oy-Mittelberg
Samstag, 25.02.2012 22:36
Glückwunsch zu dem treffenden und unverblümten Artikel. So traurig es ist, was für "Mutti", ihre Boys und die vielen anderen Laiendarsteller auf der politischen Bühne Deutschlands (und Europas) zählt, ist zu allerletzt des Wohl des Volkes. Wir haben es hier mit der Generation Wullf zu tun. Statt Verantwortungsethik kennt diese Clique nur noch Machtgier, Selbstgefälligkeit und enge Freundschaften mit Wirtschaftsbossen. Aber die braucht man ja auch, denn wenn das Lügengebäude nicht mehr zu halte ist (Beisp.Wulff, Guttenberg), braucht man die Freunde in der Wirtschaft. Eine Hand wäscht die Andere... Was für ein Trauerspiel, armes Deutschland.
Roland Stuber aus 88289 Waldburg
Samstag, 25.02.2012 12:11
(Ich bin erleichtert, der Text ist wieder da.....)
Sehr gut, genauso würde ich es auch sagen, wenn ich mich so treffend ausdrücken könnte. Gibt exakt die richtige Stimmung wieder, die bei mir im Bauch grumpelt.
Liebe verantworliche Mitbürger, laßt uns nun aus unserer Schreckensstarre erwachen und mit Taten agieren.
Tina T. aus Rüsselsheim
Freitag, 24.02.2012 23:41
bitte alle folgenden Zusammenhang nochmal auf der Zunge zergehen lassen: Der Gesetzesvorschlag beinhaltetet eine Verordnungsermächtigung. Diese ermächtigt das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium sehr weitgehende Änderungen vorzunehmen, ohne dass der Bundestag zustimmen müsste. Die Zustimmung des Bundesrates zu der Verordnung wird sogar explizit ausgeschlossen....
Jürgen Habermas, einer der profiliertesten Philosophieprofessoren in diesem Land sprach bereits aufgrund der beschlossenen Regierungspolitik und Gesetzgebungsverfahren zu Finanzkrise, Eurokrise, Griechenland etc. von einer "Postdemokratie". Der Tag gestern und die aktuellen Beschlüsse sind ein weiterer Hinweis auf diese beunruhigende Entwicklung.
Eine Demokratie ist immer so demokratisch wie seine Bürger auch Interesse an Demokratie haben und sich engagieren. Jetzt hilft nur noch ein sehr, sehr breites Bündnis mit anderen Organisationen wie campact etc. und das Signal "So nicht!"
Th Grohn aus Berlin | http://www.ERISol.de
Freitag, 24.02.2012 17:06
Unsere Arbeit die Erneuerbaren bekannt zu machen ist bisher nicht ausreichend:
Im Info-Radio (also kein Boulevard!!) war in einem Interview mit dem Wirtschaftsminister eines Bundeslandes von Subventionen des Bundes die TRede. Was soll solche Unkenntnis denn auch bei den noch weniger Informierten erreichen.
Michael Koller aus Neuenburg | http://www.solar-koller.de
Freitag, 24.02.2012 15:02
Was soll man hier nun planen, als Unternehmer in Deutschland ??? Hier werden die Subventionen, die ja von den Deutschen possitiv erwünscht sind, gestrichen und in sinnlosen Investitionen nach Griechenland umgelenkt...
Ich glaube ich gebe mein Gewerbe auf - hier gibt es keine Planungssicherheiten mehr....
Sonnigen Gruß
Michael Mack aus Hannover
Freitag, 24.02.2012 14:08
Mit Bestürzung sehe ich, dass der sehr gut geschriebene Beitrag "DDR reloaded" hier an dieser Stelle nicht mehr sichtbar ist. Sind wir schon so weit ? Das wäre dann implizit die Bestätigung des Titels bzw. des Inhalts dieses - wie gesagt - ausgesprochen erfreulichen Beitrags. Wer ihn noch hat, darf ihn mir gerne per e-mail zusenden...
Ansonsten hat das Wort "Verordnungsermächtigung" für Deutsche mit Geschichtsbewusstsein ja einen eigenen Klang. Wie war das noch -"gebt mir soviel Tage Zeit und Polen, nein sorry: die Solarenergie wird darniederliegen"...
Es ist zu hoffen, dass einige CDU/ CSU - Abgeordnete noch Rechnungen mit Mister 2% offen haben und bei der parlamentarischen Beratung diese begleichen können.
Michael Mack
Volker Hense aus Bonn
Freitag, 24.02.2012 13:01
Wehren mit allen Mitteln? gerne, bin dabei. allerdings hört man ja von unserem wundervollen Lobbyverein gar nichts, eine Protestaktion, die angeblich in Berlin stattgefunden hat gestern wurde jedenfalls nicht so veröffentlicht, dass ich sie gefunden hätte, obwohl ich viel Information sammel, wer hätte die Kohle für eine Klage in Karlsruhe, da muss es doch einen Ansatz geben....bin echt ratlos, was ich denn jetzt tun kann. nur ne e-card zu unterschreiben reicht mir nicht. Oder müssen wir jetzt drauf hoffen, dass es doch noich jemanden mit Verstand gibt, der das ausbremst im Bundestag? Bitte um reichlich Vorschläge, was ich denn jetzt machen kann. ich fände die Idee gut, alle PV-Anlagen gleichzeitig abzuschalten....hab ich irgendwo gelesen....
ratlose wütende Grüße, Volker Hense
Tina T. aus Rüsselsheim
Freitag, 24.02.2012 12:40
Es wäre gut, wenn alle, die sich hier intern ärgern, ihren jeweiligen MdBs (über die e-cards auf der BSW Seite erfährt man die jeweiligen Personen sehr schnell) eine persönliche mail schicken (web-site der jeweiligen MdBs). Persönliche mail ist wirksamer als vorgefertigte e-cards des Unternehmerverbandes BSW. Der Protest muss öffentlich gemacht werden oder wie Karl-Heinz Remmers empfiehlt auf die Straße. Es gibt viel zu tun. Auf gehts.
Karl Jehle aus Küssaberg | http://www.kjv-online.de
Freitag, 24.02.2012 09:43
Absolut entsetzlich was da passiert,
ich fordere alle aufrechten Politiker auf, hier klarzustellen, daß dieses Machwerk nach den nächsten Wahlen aufgehoben wird.
Diese Gesetzesvorlage kommt von einer 3% Partei
Ich fordere Neuwahlen sofort.
Das ist eine Riesensauerei, weil hier die Diktatur der Energiekonzerne wieder zementiert werden soll.
Bürger wehrt euch!!!!!!
Ich danke allen die sich hier engagieren,
Karl Jehle aus Küssaberg
Marco Müller aus Berlin
Freitag, 24.02.2012 02:06
Wenn alle Marktteilnehmer die angeblichen Zubauzahlen absolut nicht nachvollziehen können, so wird wohl etwas nicht stimmen. Es können ja nicht alle irren.
Und tatsächlich – es gibt eine einfache Erklärung dafür, wie die deutlich überhöhten Zubauzahlen für das vierte Quartal 2011 entstanden sind.
Das Meldeportal der Bundesnetzagentur ist absolut ungeschützt. Jeder der lange Weile hat, jeder der die Photovoltaik nicht besonders mag und auch jeder der von bestimmten atomgetriebenen Kreisen dafür bezahlt wird, kann sich mit frei erfundenen Daten und einer dafür eingerichteten nicht zuordenbaren Emailadresse (z.B. bei GMX) am Portal anmelden und dann nach Belieben Photovoltaikanlagen registrieren. Beliebig viele und beliebig große.
Dadurch ist es ein Kinderspiel, mit ein paar angeheuerten flinken Schreibern einige GW in das Portal zu bringen. Die Daten werden von der Bundesnetzagentur nicht überprüft sondern automatisiert abgespeichert. Dass die dann verschickten Registrierungsbestätigungen aufgrund der frei erfundenen Daten den Datenerfasser nicht erreichen, ist absolut egal, da er dieses Schreiben nicht braucht. Er wollte ja nur die gemeldete Menge nach oben manipulieren.
Und so hat man den Startschuss für die große Treibjagt auf die PV-Branche Anfang Januar 2012 gesetzt. Gestern wurde das Todesurteil für 150.000 Arbeitsplätze in der Industrie und im Handwerk gesprochen. Am 09.03.2012 wird es vollstreckt.
Das Portal ist aus EDV-Sicht absolut dilettantisch und aus Datenschutzsicht ein Witz. Die Zugangsdaten müssten z.B. über das Post-Ident-Verfahren abgesichert werden. Außerdem müsste ein Abgleich jeder Registrierung über die Reg.-Nummer mit dem jeweiligen EVU erfolgen. Aber die aktuelle Regierung freut sich natürlich über jede illegal zu viel gemeldete PV-Anlage. Bestraft wird in dem System nur der, der seine Anlage vergisst bei der Bundesnetzagentur anzumelden, indem er dann keine Einspeisevergütung bekommt.
Javier Ruiz aus Berlin | http://www.renenergygroup.com
Donnerstag, 23.02.2012 22:15
Wir reiten in die Kreuz und Quer
Nach Freuden und Geschäften;
Doch immer kläfft es hinterher
Und bellt aus allen Kräften.
So will der Spitz aus unserm Stall
Uns immerfort begleiten,
Und seines Bellens lauter Schall
Beweist nur, daß wir reiten
Hi Kalle,
sie wissen, dass die Zukunft uns gehört. Die Photovoltaikenergie ist gekommen und wird hier bleiben.
VG
Tilo Schilling aus Chemnitz | http://Www.hds-solar.de
Donnerstag, 23.02.2012 20:38
Hallo Kalle,
Deiner Analyse gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Nach den letzten "Böcken" dieser Regierung bin ich aber immer wieder erstaunt, mit welcher Dreistigkeit diese Nüsse die Interessen unserer vier großen Freunde durch drücken, ohne Rücksicht auf Verluste ihre Quoten versuchen zu sichern und mit einem perfiden Lächeln in die Kamera ein ganzes Volk verarschen. Die müssen ganz dringend weg! Nach dem Atomausstieg und dem Ausstieg aus den Erneuerbaren wäre doch mal ein Ausstieg aus der Regierung ganz nett. Wir kämpfen weiter!
Grüße, Tilo
Michael Stamm aus Kempten | http://www.solux.de
Donnerstag, 23.02.2012 20:20
Volle Zustimmung! Und wenn die Dilletantenbande dann demnächst von anderen hochbegabten Politdarstellern ersetzt wird, kann es ja nichts schaden, wenn man jetzt noch schnell ein paar Energiekonzernen einen Gefallen getan hat...Noch bekommt ja nicht jeder Politclown direkt nach dem Rauswurf lebenslang sein Gehalt weiterbezahlt, sondern braucht bis zum bestens allimentierten Ruhestand sicher noch einen gutbezahlten Job.
Matthias N aus Köln
Donnerstag, 23.02.2012 17:12
Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass Politiker in Deutschland nur noch nach Lobby Interessen entscheiden dann ist dieser Beweis heute geliefert worden. Ein Armutszeugnis für Deutschland, wir vernichten viele Arbeitsplätze in einer Schlüsseltechnologie für Nachhaltigkeit. Hoffentlich gibt es einen Sturm der Entrüstung!! Die Enttäuschung über unsere Regierung ist riesig.
Udo Austermann aus Wadersloh
Donnerstag, 23.02.2012 16:14
Die Industrie und die Händlerschaft ohne verläßliche Fristen mit 100 Sachen vor die Wand laufen zu lassen ist eine grobe Sauerrei und habe ich in dieser Form noch nicht erlebt!
Achim Parbel aus Friedberg
Donnerstag, 23.02.2012 11:07
Mensch Kalle,
15 Jahre haben wir uns jetzt abgerackert, einige noch viel länger. Wir waren auf dem richtigen Weg, die Energiewende und der Umstieg auf EE in greifbarer Nähe. Die "Regierung" hat nun das Rad mindestens 10 Jahre zurück gedreht. Ich glaube mittlerweile auch an Deine Verschwörung gegen die PV.
Wer glaubt noch an Demokratie ? Wer glaubt den noch dass die Parteien CDU, FDP, SPD oder Grüne heissen ? Die heissen doch längst RWE, EON, ENBW, ... Und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Euroland.
Was können wir jetzt noch tun ? Vielleicht ein Zeichen setzten?:
Wir könnten ja mal alle PV-Anlagen gleichzeitig abschalten, auf einen Schlag, Punkt 12 Uhr oder so. Nix 50,2 Hz, nix Kennlinie, einfach abschalten, alle auf einmal.
Vielleicht geht dann in Berlin mal das Licht aus, wenn denen schon kein Licht aufgeht. Vielleicht bricht das Stromnetz zusammen. Wär doch mal interessant zu sehen, was passiert.
Ich bin ratlos.. und mache weiter.
Bis Bald dann.
ap.
Michael Stark aus Leipzig
Donnerstag, 23.02.2012 08:09
Das sind griechische Verhältnisse - mitten in Deutschland! Es zeigt wieder einmal, dass auch Zwerge im Abendland lange Schatten werfen können. Es ist eine Schande für Deutschland, dass eine "sonstige" Partei einen derartigen Einfluss hat.In seiner Funktion als Wirtschaftsminister ist das Amtsmissbrauch!
Achim P. aus Friedberg
Mittwoch, 22.02.2012 22:26
Mensch Kalle,
was solln wir den machen ? Scheisse, 15 Jahre fürn Arsch. Der Frust musste jetzt raus, tschuldigung..
Aber mal ehrlich.
Wer glaubt den noch an Demokratie in diesem Land ?
Wer glaubt den noch das CDU, FDP, SPD oder Grüne im Land regieren?
Die Parteien heissen doch längst RWE, ENBW, EON...
Es geht um deren Milliarden, nicht um die armen Verbraucher. Aber das wisst Ihr ja alle schon.
Ich hätte eine Idee: Wir müssen alle abschalten, alle auf einmal nix 50,2 Hz, nix Kennlinie, nix cos phi, einfach abschalten alle Anlagen. An einem sonnigen, kühlen Tag, alle gleichzeitig.
Schaun wir mal was passiert, wenn die Händler noch ein bisschen zocken bricht es vielleicht zusammen, das Stromnetz.
Das Licht geht vielleicht tatsächlich aus, im Bundestag, im Bundeskanzleramt am helllichten Tag.
Nur so eine Idee.
Grüsse von einem frustrierten Idealisten.
Achim.
Stefan Hief aus Frankfurt
Mittwoch, 22.02.2012 17:58
Außerdem sollte jeder Bürger der Atomstrom bezieht eine hohe Risikoumlage zahlen. Dann bräuchten wir keinen EEG-Zuschuss beim Strompreis... Innerhalb von einem Jahr die Einspeisvergütung um 50% zu senken und das noch innerhalb von 5 Wochen - so kann niemand mehr planen. Die Branche hat sich auf den 30.06. eingestellt. Mit 15% hätte man leben können. Bei 30%, wir haben es bereits ausgerechnet, wird kein deutscher Modulhersteller überleben können. Wir sind jetzt aktuell im EK bei ca. 0,75 ct./W für chinese Premiummodule (deutsche liegen bei 1 €). In der gesamten Kette mit Wechselrichtern, Unterkonstruktion, Kabeln, Zähler, ggf. Trafo und den Handwerkern kommen nochmals rd. 0,75 ct/W hinzu. Der Stahlpreis sinkt nicht für die UK. Kupfer wohl auch nicht für Kabel etc. Man könnte die Handwerkerlöhne um 30% kürzen (dann besser Hartz4). Damit die Rentabelität bleibt müßte also der Modulpreis um ca. 60% sinken. Klappt aber auch nicht, da hier bereits der Transport eingeschlossen sind. Die Modulpreise lagen im EK im November 2010 noch bei 1,42 €/W - jetzt bei der Hälfte (wir sprechen vom EK im Megawattbereich). Weitere 60% Reduzierung des Modulpreis bedeutet somit: 0,43 ct/W (inkl. 5ct Transportaufwand). Das ist unter den Herstellungskosten in China. Weltweites Ziel sollte es einmal sein ca. 50% des Stromes mit PV zu machen. Momentan sind wir in D. bei rund 5%. Auch wenn 50% PV-Strom in D. nicht sinnvoll sind. 20% können effektiv genutzt werden. Alternativ mit Speichersystemen (Smard Grids) zu arbeiten und Netze auszubauen - auch dafür können wir uns aussprechen. Oder es packt doch jemand das Freie Energie-Konzept aus - dann brauchen wir PV nicht... (alle Preise netto)
Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.photovoltaik.eu
Mittwoch, 22.02.2012 17:18
Wahrscheinlich wird die PK live auf Phoenix zu sehen sein. Es steht aber wohl noch nicht endgültig fest!
Martin Krannich aus Passau | http://www.solar-und-windenergie.de
Mittwoch, 22.02.2012 16:53
Kann mich meinem Vorgänger nur anschließen, die Kanzlerin kümmert sich lieber um Griechenland und ausschließlich um Griechenland anstatt mal zur Abwechslung um die eigenen Leute und lässt den Philip schalten und walten, dass man meint er wäre unser Kaiser, freu ich mich auf die nächste Wahl.... Weiß zufällig jemand, wo morgen die Bundespressekonferenz live im Netz zu sehen ist? Bitte mal hier posten.
Danke
Christian Krannich aus Falkenberg | http://Solar-und-Windenergie.de
Mittwoch, 22.02.2012 16:45
Das Handelsblatt will aus Regierungskreisen wissen, dass Hausanlagen um 20%, Freilandanlagen um 30% gekürzt werden.
Hier mal von uns eine aktuelle News dazu: http://www.solar-und-windenergie.de/blog/?p=2564
Helmut Enzmann aus Beeskow
Mittwoch, 22.02.2012 11:03
Es zeigt sich einmal mehr, dass die Demokratie in Deutschland eine Farce ist. Wie kann es möglich sein, dass eine 2 Prozentpartei einen derartig großen Einluss ausüben kann. Hier stimmt doch grundsätzlich was ncht ...
Andreas Kühl aus Berlin | http://www.energynet.de
Mittwoch, 22.02.2012 09:56
Bisher hatte sich die Kanzlerin fein rausgehalten aus der ganzen Diskussion und seit dem Atomausstieg auch nicht mehr in die Energiepolitik offen eingemischt. Außenpolitik scheint angenehmer zu sein. Wie heißt nochmal der Außenminister?
Michael Stark aus Leipzig
Mittwoch, 22.02.2012 08:36
Was können wir in dieser Situation noch tun? Selbst der ach so große BSW zeigt sich wie ein Kaninchen vor der Schlange: Hier und da mal eine Erfolgsmeldung über erreichte Ergebnisse der Vergangenheit als Lebenszeichen.. vielleicht ist es auch so still, weil der 1. Vorsitzende des BSW gleichzeitig im Aufsichtsrat von EnBW sitzt ?!
Nils Scharla aus Bochum | http://www.nilssun.de
Dienstag, 21.02.2012 21:00
Dito, kann dem Artikel nur zustimmen.
Lasst der Branche ihre Planungssicherheit und in Zukunft werden alle von profitieren.
Tina Ternus aus Rüsselsheim | http://www.photovoltaikbuero.de
Dienstag, 21.02.2012 15:07
@Andreas Kühl
da die dena ja nicht etwa eine unabhängige Agentur ist, sondern zu über 50% von den großen Energiekonzernen (e.on, RWE, EnBW, Vattenfall)finanziert wird, verwundert die Aussage von Herrn Kohler nicht wirklich...
Martin Deditsch aus Bergen
Dienstag, 21.02.2012 15:01
Der Artikel spricht mir aus der Seele besser hätte ich`s auch nicht schreiben können!!
Andreas Kühl aus Berlin | http://www.energynet.de
Dienstag, 21.02.2012 10:44
Unterstützung erhalten die Herren Politiker ja noch von der dena. Herr Kohler meint ja wir bräuchten keine Modulfertigung in Deutschland, nur die Hersteller der Maschinen, andere können das sowieso billiger.
Nils Scharla aus Bochum | http://www.nilssun.de
Samstag, 18.02.2012 00:08
Verschwörungstheorie hin oder her:
Wieso dauert eine Auswertung des mittlerweile voll elektronischen Anmeldeverfahrens für Photovoltaikanlagen bei der Bundesnetzagentur drei Monate?
Im Fußball nennt man so etwas absichtliches Zeitspiel!
Blome Christian aus Flensburg
Freitag, 17.02.2012 16:51
Es geht, wie so oft, auch ohne Verschwörung. Die übliche Rallye am Jahresende (zusätzlich angestachelt durch die ersten Diskussionen um weitere Kürzungen), das gute Wetter im Dezember und einige Solarparks, die erst im Dezember angemeldet wurden, reichen aus. Über 2 GW im Dezember hätte sich ja niemand gewundert. Und selbst wenn sich die BNA um ein GW verzählt hat: Die Diskussion wäre bei 6,5 GW Zubau die gleiche.
Die Wirkung? Vermutlich so wie 2010: Wieder ein Boom durch die Kürzungssituation, vielleicht eine Änderung im Kürzungsmechanismus, aber am Ende geht es weiter wie bisher. Ich vermute, Herr Rösler will sich zwar für einen Teil seiner Klientel profilieren, wird sich aber letztlich kompromissbereit zeigen, um andere Teile nicht gänzlich zu verschrecken. Also: Eine vorgezogene Kürzung um 15%, zunächst auch monatliche Kürzungen von 2%, aber keinen "Energiedeckel" bei 800-900 kWh/kWpa. So jedenfalls meine Hoffnung.
Christia Krannich aus Falkenberg | http://www.solar-und-windenergie.de
Freitag, 17.02.2012 09:18
Hier nochmal die original Pressemeldung der Netzagentur-
http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/120109_ZubauPV[..]
Guido Harperscheidt aus Kreuzau | http://Www.solartiger.de
Donnerstag, 16.02.2012 14:47
Genau richtig , hier paßt noch dazu, das die VNB bei der Jahresabrechnung bei Eigennutzung erst mal die gesamt Erzeugte Energie als Eingespeist vergütet und das zuviel gezahlte ( weil selbst genutzt) wieder zurück fordert. Auf welches Konto wird diese Rückforderung nun gebucht? Auf die Haben-Seite der VNB?
Udo Austermann aus Wadersloh
Mittwoch, 15.02.2012 14:57
Verschwörung hin oder her:
zufällig passiert hier nur wenig, auf die amtlichen Zubauzahlen im März bin ich daher sehr gespannt.
Eventuell versucht sich ein Teil der Belegschaft schon mal für den Nachfolger von Herrn Kurth zu empfehlen?!?
Bekanntlich soll ja in Zukunft ein Intimus von Rösler die Bundesnetzagentur leiten. Wenn diese Behörde ihre bisher eher wohlwollend-neutrale Haltung gegenüber den EE in eine feindlich-gleichgültige Haltung ändern würde wäre das schon fatal.
Auch so ist die Kampagnenmacht der EE- und vor allem der PV- Gegner beeindruckend. Diese gehen außerordentlich planmäßig vor.
Verdächtig ist seit Jahren, dass die PV-Diskussionen immer zur Zeit der Wintersonnenwende angestoßen werden. Dann ist das Publikum am dankbarsten.
Bei dem Spektakel wurde dann auch regelmäßig die erfolgten Förderungskürzungen zum Jahreswechsel in den Medien kaum kommuniziert, sie fallen regelrecht unter den Tisch.
Dieses Jahr hätte man gehofft, das Ganze noch mit einem veritablen winterlichen Netzzusammenbruch garnieren zu können.
Ich denke aber zumindest daraus wird wohl nichts.
Green Demand aus Erfurt | http://www.green-demand.com
Mittwoch, 08.02.2012 17:38
Mit dem richtigen Marketing der Opposition in der Wahlvorbereitung, hat sich Rötgen damit doch sein eigenes Grab geschaufelt, in Zeiten wo der Großteil des Volks verstanden hat, das eine Energiewende dringend notwendig ist.
Andreas Uhlenhoff aus Berlin
Mittwoch, 08.02.2012 01:58
Aufgrund des rapiden Preisverfalls von Solarstromtechnik haben wir in Deutschland bereits in diesem oder ggf. (mit dt. Technik) nächstem Jahr die Netzparität für Solarstrom erreicht. Dies bedeutet zwar kein Automatismus hin zu brillianter Marktentwicklung, aber durch intelligente Geschäftsmodelle könnte Solarstrom jetzt in 2012/13 grundsätzlich auch ohne EEG auf dem "freien Markt", z.B. an Privathaushalte oder kleinere Gewerbetreibende, mit guten Chancen vermarktet werden.
Private und gewerbliche Stromnutzer geht mit gutem Beispiel voran! und fragt eine (Teil-)versorgung über selbst produzierten Solarstrom nach. Don´t panic: Eure PV-Anlagen (=fixer Strompreis, da die wesentlichen Kosten im bekannten Anfangsinvest liegen) rutschen angesichts steigender konventioneller Strompreise ohnehin immer stärker in die "grid parity" und schon bald in die "generation parity" (Erzeugungskostenparität) rein!
Dieses Ziel hatten die Väter des EEG immer auch vor Augen. Wir sind damit künftig unabhängiger vom Hüh und Hott der Herren Rösler und Röttgen, aber auch von Zwängen des EEG selbst (z.B. grundsätzlicher Ausschluss von ehem. Ackerfächen zur Solarstromnutzung).
Was aber (als Regelung aus dem EEG und EnWG?) für erneuerbaren Strom gesichert bleiben muss, ist der (vorrangige) Netzzugang und die verpflichtende Stromdurchleitung zu fairen Preisen.
Dieser Weg ist für uns "Solarier" ungewohnt und eine neue Vermarktungsherausforderung, dennoch halte ich es sinnvoller hier seine persönliche Energie reinzustecken, als weiterhin EEG-Maximalforderungen einzuklagen.
Leider ist der dt. PV Markt zur Zeit noch fast ausschließlich EEG-orientiert aufgebaut und aus diesem Grunde würde eine kurzfristige massive zusätzliche Kürzung oder Abschaffung des EEG zu einem Einbruch führen.
Aus diesem Grunde brauchen wir noch eine zeitliche Perspektive bis zum vollen Übergang in den Markt. Dieser Übergang ergibt sich aber auch bereits aus den geltenden Absenkungsmechanismen des "atmenden Deckels". Das EEG schafft, dosiert, sukzessive und ohne FDP-Spektakel, die Vergütung (und damit die Belastung durch die Umlage)ohnehin selbst ab. Es wird, wie gesagt, in Kürze für die Solarstromerzeuger günstiger sein den Strom direkt an Endkunden zu verkaufen als EEG-vergütet einzuspeisen.
Was das eigentlich Fatale am Agieren von Rösler, Großmann, Pfeiffer und Co. ist, ist die Diskreditierung dieser Branche, die zu Recht bislang ein sehr positives Image hatte und für den regenerativen Energiemix (übrigens in zeitlich sehr guter Ergänzung zu Windstrom) weltweit unersätzlich ist.
Sie, Herr Remmers, arbeiten das grundsätzliche Gefahrenpotential der aktuellen Diskussion, mal wieder, pointiert heraus...
Wir haben mit 7,5GWp in 2011 Rösler und Co. aufgeschreckt und Röttgen und uns selbst überrascht. Lasst uns dieses starke Signal selbstbewusst nutzen und das EEG mutig weiterentwickeln, z.B. hin zur Förderung einer noch besseren räumlichen (verbrauchsnahen) und zeitlichen Verteilung der Solarstromproduktion (z.B. Push von Ost- und Westdächern), kombiniert mit Smart-Grids und ggf. regionalen Speichern.
Ich wünsche mir hierzu offensivere Vorschläge und Positionen des BSW, flankiert von systematischer bracheninterner Diskussion um neue marktnahe Geschäftsmodelle, rechtliche und administrative Hürden oder adaptierbares Erfahrungswissen z.B. zu PPA aus dem Windbereich.
Peter Kent aus Vancouver
Mittwoch, 01.02.2012 22:02
I think the PV side should stop defending against a cap and take the leadership position in this debate. BSW and Rottgen should propose an aggressive cut to the FiT and a smart roadmap forward. By aggressive I mean 20% across the board. There's been this talk that PV is going to be cheaper than off-shore wind starting next year or the year after - why not make it cheaper today by adjusting the FiT down to the off-shore wind rate? No more we'll be cheaper in a year - make it happen now. Cut the rest of the categories as well: For simplicity you could go to nice round numbers: 20, 19, 18, 17, & 16 cent/kWh for (1 to 30 kW, 30 to 100 kW, 100 to 1000 kW, >1000 kW and conversion areas).
As far as roadmaps go, from now on the digression should be tied strictly to the volume of installations instead of the calendar. You track each of the individual FiT categories (1 to 30 kW, 30 to 100 kW, 100 to 1000 kW, >1000 kW and conversion areas). Once the volume of installations in that category reaches 1 GW the FiT for that category gets cut. From here on, each GW within each bin would result in a 1 cent drop to that bin's FiT. So 5 GW of 1 to 30 kW PV would take that FiT down from 20 to 15 cents/kWh... 6 GW of conversion PV would take that FiT down from 16 cents to 10 cents/kWh and so on.
I know it would be painful but I think the industry could absorb 20% cuts. Remember that a 20% cut really isn't a 20% cut if you are an end user. If I use 50% of my PV electricity directly, the FiT is 24 cent/kWh and retail is 25 cent/kWh the effective value I'm getting from my PV electricity is (.50*24+.50*25) = 24.5 cents/kWh. If I chop the fit down 20% to 20 the effective value I'm getting is (.50*20+.50*25)=22.5 cents/kWh. In this example the FiT is chopped by 20% but the value is only changed by 6.25%. Imagine a more extreme case of chopping the FiT to 15 cents/kWh? The value the end user sees for their PV production is still 20 cents/kWh.
Some may think 50% is too high to suppose fior a direct consumption. That's true today but 50% direct consumption is possible if you implement the right set of technologies. We don't even need expensive batteries to reach these direct consumption figures - you actually want to avoid batteries. Smarter water heaters and practical PV system sizing would do it. SMA advertises a device (http://files.sma.de/dl/2485/HOMEMANAGER-AEN113110.pdf) that raises the direct consumption rate of a family of 4 from 30% up to 45%. Germany will have to mandate these devices eventually so start planning for it. How do you plan for it? You take a leadership position and changes the rules to better suit the energy future.
Here's a letter I wrote earlier this week in regards to changing the rules.
Hello Mr. Fell,
I'm writing to recommend you propose a new regulation in Germany to mandate that all new large appliances come with a "Grid Chip" and "Smart Start" button. The grid chip (or governor chip) would measure frequency/voltage and respond to system reliability issues when required. The idea in a nutshell is that if frequency dipped to 49.9 Hertz your washing machine (if running) would power down until frequency recovered. We have existing load shedding protocols which you could use as a guideline for developing the frequency response logic for appliances. I believe the cost should be marginal.
The reliability rules I sketched out would be hardwired into the "grid chips" but you'd also want to be able to influence/control the appliance according to user input. This is where the Smart Start button comes in. When you press the Smart Start button the appliance won't necessarily start immediately - if it anticipates the owners PV system will have some excess production between Noon and 3 pm it will plan to run then. With the feed-in rates now lower than retail electricity it is in the end-user's best interests to directly consume as much electricity from their PV system as practical. If all new appliances had governor chips and a smart start feature you'd greatly simplify the implementation of home energy management. If you can raise direct consumption from typical 30% rates up to 50% it will allow the photovoltaic industry to be more competitive and survive with significantly lower Feed in rates. Ultimately I believe you can drop the FiT down to a market based rate but to do that you need to have it so that direct consumption is maximized. Note also that people without PV system would still benefit from a Smart Start feature by utilizing time of use electricity rates.
I believe this proposed appliance standard would create a home market for a technology that Germany is uniquely able to develop and eventually export. I have no financial stake or affiliation in any company developing any of these technologies I've recommended. I am writing only because I believe it's critical for Germany to integrate load management into your renewable energy strategy - the sooner the better. You've changed things before... Here's another opportunity.
Respectfully,
...
Dennis Seidel aus Berlin
Donnerstag, 19.01.2012 21:18
Ich stimme komplett mit der Meinung des photovoltaik Autors überein. Aber wo findet man die o.g. LEDs zu diesem Preis? Das würde ich gerne wissen, denn solche möchte ich haben.
Anja Vorspel aus Düsseldorf | http://www.buefem.de
Dienstag, 17.01.2012 12:39
Wenn die Hartz4 Empfänger die Photovoltaikanlagen zahlen, dann können sie ja gar nicht so teuer sein...
Und was soll man von einem Autor halten, der Subvention nicht von Umlage unterscheiden kann.
Mich würde nur interessieren, wer diesen Schreiberling bezahlt hat - RWE, Eon, Vattenfall oder EnBW.
Marco Müller aus Berlin
Dienstag, 17.01.2012 12:14
Herr Remmers braucht diese Vorwürfe nicht zu entkräften, da jeder, der sich auch nur ein wenig mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass die atomgetriebene Hetzkampangne des RWI und Spiegels totaler Schwachsinn ist und von RWE und Co. bezahlt wird. Wenn jemend schreibt, die Erde ist eine Scheibe, dann braucht derjenige, der daraufhin widerspricht, heutzutage auch keine Begrüdung mehr zu schreiben.
Hermann Hundseder aus Dresden
Montag, 16.01.2012 20:14
"Hetze", "Neoliberal", "menschenverachtendes Weltbild".
Herr Remmers wirft mit ziemlich kräftigen Worten um sich, macht aber nicht den leistesten Versuch die Vorwürde in irgendeiner Form zu entkräften oder sich zumindest inhaltlich damit auseinanderzusetzen...
Als PV-Intressierter muss ich sagen, das ist schon ziemlich enttäuschend.
Udo Austermann
Sonntag, 15.01.2012 21:18
Die Beschränkung der PV auf Dach- und Konversionsflächen ist sinnvoll.
Wären in Deutschland im großen Umfang Freilandanlagen auf Ackerland entstanden, wäre die Akzeptanz für PV schon endgültig im Keller.
Sagt nichts aus .
Mittwoch, 11.01.2012 11:53
Mich wundert, dass hier häufig mit Prozentpunkten statt Prozent gerechnet wird. Eine Absenkung um 15%, noch einmal 15% und dann um 9% ergibt nun einmal 100%*0.85*0.85*0.91 = 66% Restwert. Somit eine insgesamte Absenkung um 34% und nicht um 40%, wie hier behauptet.
Ernst Schramm aus Hördt | http://bav-unternehmensberatung.de
Dienstag, 10.01.2012 14:20
Nachbrenner
In der ganzen Diskussion wird auch nicht die Entkopplung der Folgekosten für die Energieerzeuger betrachtet. Die kompletten Wartungs- und Reparaturkosten, die Versicherung und Entsorgung wird privatisiert. Es wird z.B. kein Endlager benötigt, das wohl immer noch vom Steuerzahler bezahlt wird.
Ernst Schramm aus Hördt | http://bav-unternehmensberatung.de
Dienstag, 10.01.2012 12:12
Hallo,
es ist mir unverständlich dass in dieser Branche die Argumentation, wie auch die Berechnungen ohne den Steuereffekt gemacht werden. Das durch die PV-Erträge höhere Steueraufkommen des Investors reduziert erheblich die Einspeisevergütung und führt dadurch zu einem Rücklauf des Ertrags an den Fiskus.
Bei einem Steuersatz von 40% auf den steuerpflichtigen Teil (nach Abzug von Betriebskosten und Abschreibung) der E-Vergütung reduziert sich die Nettoeinspeisevergütung um etwa 20% (das ist der Rückfluss an den Staat).
Mehrwert für den Staat:
Angenommen der Investor tauscht sein Eigenkapital (bisher Sparbuch zu 2,5%) gegen eine PV-Anlage.
Hier erzielt er 4-5 mal soviel Ertrag für sein Investment. Beim Sparbuch waren nur 25% zu versteuern, jetzt sind die Erträge mit dem aus dem Einkommen sich ergebenden Steuersatz zu versteuern. Mehrwertfaktor: 3-4
Wird das Investment finanziert (z.B.20%)ergeben sich Mehrwertfaktoren von 12-14!!
Dabei ist das Steueraufkommen, das durch den Kauf und die Bautätigkeit der Anlagen ausgelöst wird, nicht berücksichtigt, vorausgesetzt der Investor würde ohne ein PV-Investment das Geld auf dem Sparbuch belassen.
Unklar ist mir wie der Eigenverbrauch steuerlich behandelt wird. Sollte der Eigenverbrauch besteuert werden, muss hier auch eine Nachsteuerbetrachtung stattfinden.
Ernst Schramm
Ulf Geißer aus Dippoldiswalde
Dienstag, 10.01.2012 08:52
Ich danke dem unermüdlichen Herrn Remmers, genauso wie Ferrn Fell von DEN GRÜNEN bei seinen regelmäßigen Informationen via Newsletter, für diesen grandiosen und genau auf den Punkt gebrachten Kommentar zum sich abzeichnenden Erfolg der Photovoltaik in Deutschland welcher trotz Rösler, den "4 Großen" und Co. hoffentlich unumkehrbar bleibt! Herr Remmers hat gnadenlos und bis ins Detail aufgezeigt wo speziell in Deutschland die (eigentlich nicht vorhandenen) "Probleme" liegen. Sicher nicht an den Bürgern welche die schon längst überfällige "Energiewende" wollen, schnellstens weg zu kommen von der fossilen Energieerzeugung à la Atomkraft, Stein- und Braunkohle und auch in der Übergangszeit durch die EEG-Umlage bereit sind etwas mehr zu zahlen. Konkret wird meine Familie mit drei Kindern)bei unserem jährlichen (Öko-)Stromverbrauch von 3.700kWh in diesem Jahr etwa 133 Euronen an EEG-Umlage zahlen. Meine Frage an den WIRTSCHAFTS-Minister Rösler, der sich dem Anschein nach so sehr um mein sauer verdientes Geld kümmern will: Wo liegt das Problem für mich als Verbraucher, nicht diese 133 Euro in diesem Jahr aufbringen zu können (und zu WOLLEN) wenn doch gleichzeitig die Spritpreise, Steuern und Gebühren weiter steigen und steigen... (Stichwort jährliche Inflation in D. ca. 2%!) und im Gegensatz dazu aber wir als Familie mit dieser EEG-Umlage unseren aktiven Beitrag zum mittlerweile in den Medien überstrapazierten Begriff der "Energiewende" leisten wollen?? Das muß mir P.R. als selbsterklärter Retter der Bürger dieses Landes mal erklären! Ich denke eher andersherum: Er versucht mit dieser Taktik speziell die Photovoltaik hier in D. kaputtzureden und damit die "Großen Vier" als die üblichen Verdächtigen in diesem Ränkespiel sowie die gesamte fossile Energiebranche künstlich zu stärken und damit auf der veralteten Energieversorgung zu beharren! Fukushima ist noch kein Jahr her und Rösler & Co. versuchen hier permanent Rollen rückwärts zu probieren!
Herr Rösler, die Geschichte wird's zeigen: Es gibt kein "Zurück", die Erneuerbaren werden auch Sie und Ihre Mitläufer aus Politik, Industrie und Lobbyverbänden nicht aufhalten können!!! Ich bin kein CDU-Wähler aber der Röttgen tut mir irgendwie leid was er als engagierter Umweltminister und wohl einziger Unterstützer der EE's in der eigenen Regierung sicher in den nächsten Tagen und Wochen partei- und koalitionsintern durchmachen muß!! Halten Sie durch Herr Röttgen und zeigen Sie dem Rösler die rote Karte!!!
Andreas Uhlenhoff aus Berlin
Dienstag, 10.01.2012 01:10
Klasse Blog, Herr Remmers!
...besser motiviert kann man das PV-Jahr 2012 eigentlich nicht starten, oder?
Weiter so!
Ich freue mich auf viele interessante PV-Beispiele jenseits des EEG schon in diesem Jahr.
Wie wäre es mit einem Finanzierungspecial dazu in der "photovoltaik" mit best-practice-Beispielen, Erfahrungsinput mit PPA z.B. aus den USA und von Anwendern und Finanzierern?
Bastian Arend aus Heidelberg | http://www.clearsky-energie.de
Samstag, 07.01.2012 12:22
Die Masse machts ... Wunderbarer Artikel ...
Joachim Schmidt aus Erfurt | http://www.green-demand.com/
Donnerstag, 05.01.2012 16:52
Dann hoffen wir mal das der Rösler in naher Zukunft endlich in Vergessenheit gerät und die seinen Posten übernehmen, die die notwendige Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und natürlich der Umwelt entgegen bringen. Eine lustige Figur dieser Rösler.. Früher hätte man ihn wohl eine Karnevalsmütze aufgesetzt und als Hofnarr arbeiten lassen!
Eugen Wagner aus München | http://www.rechnerphotovoltaik.de
Mittwoch, 04.01.2012 02:10
Ein super Beitrag, der mir ein Lächeln auf das Gesicht zaubert und die Gesichter der Verantwortlichen von Großkonzernen visualisiert. Wir alle müssen zukünftig weiter und weiter die Stromerzeugung in die eigene Hand nehmen. Es tut jedoch in den Augen weh, zu sehen, wie perfekte Dachfläche von Hausbesitzern ungenutzt bleibt. Manche haben durch die Senkung der Einspeisevergütung den Galuben an die Solarenergie verloren, was nicht gerade Weitsichtigkeit beweist, da der Strompreis in den nächsten 20-30 Jahren sicherlich noch weiter ansteigen wird. Ich werde mich jedenfalls weiter dafür einsetzen, diese Form oder auch andere Formen von erneuerbaren Energien zu fördern und zu unterstützen... zum Wohle der Umwelt und des meines Geldbeutels!
Johannes Leipold aus München
Montag, 19.12.2011 10:50
Es ist ein gutes Zeichen für mich, daß jetzt endlich auch die Medien (hier Herr Remmers) diesen Zustand brandmarken und dazu auffordern, der Politik Druck zu machen.
Wie kann es sein, daß unser verschnarchter Dachverband in Gestalt des Herrn Cramer immer nur wegduckt wenn sich die Brunnenvergifter der Energielobby (die 4-Fetten) immer dreister in den Medien breit machen und ihre Verdummungsrhetorik wie Jauche über die Leute auskippen? Der einzige, der hier halbwegs Kante in den Medien zeigt, ist Herr Asbeck.
Warum überläßt man die Medien diesen Leuten?
Was die Erneuerbaren Energien aber die PV ganz besonders brauchen, sind bekannte - und ich meine WIRKLICH bekannte Persönlichkeiten - die nichts anderes kurz vor 20 Uhr sagen müssen, als:
"Ich finde PV gut! Das ist die Zukunft. Mir ist es gleich, was die Atomlobby erzählt."
Wenn angeblich nicht genug Geld dafür in den Schatullen liegt, sollte man sich eher fragen, was eine Firma Schott dazu veranlassen konnte, ohne jeden erkennbaren Sinn die gesamte Branche in eine neue Preissenkungsrunde zur Unzeit zu zwingen und dadurch bestimmt einige Milliönchen zu verpulvern.
Damit wird die Diskussion von den alle verwirrenden Details erstmal weg gelenkt und auf das eigentliche Problem der Notwendigkeit des Umstiegs verlagert.
Die Chancen in der Folge einer Konversion der Volkswirtschaft hin zu EE für die deutsche Industrie sind ja geradezu phantastisch. Da gibt es keinen Grund zu zaudern.
Die Parole kann deshalb nur heißen: Hängt die Fahndungsplakate mit den Namen Bareiß, Pfeiffer, Fuchs, Frondel, Krawinkel usw. endlich auf! Besetzt die Medien!
Und für die Regierung gilt: Abwählen.
Dirk Mayer aus Gäufelden | http://www.sbww.eu/
Freitag, 16.12.2011 16:43
Sehr geehrter Herr Remmers,
ich verfolge die Themen um die CDU/FDP und deren Energieoligopol Zöglingen und Zuträgern schon sehr lange. Auf unserer Homepage können Sie sich gerne davon überzeugen. Ihr Artikel "Schweinedeals" fasst allerdings vieles zusammen was ich in meiner Stellungnahme gerne zur Sprache gebracht hätte. Deshalb würde ich meine Stellungnahme gerne auf die von Herrn Dr. Pfeiffer beziehen. Die Aussagen dieses EVS Zöglings kann ich und jeder mit Vernunft und Meschenverstand gesegnete Mensch, nur dann als Aussage von Herrn Pfeiffer selbst akzeptieren, wenn er mit seinen 3 Kindern und seiner Frau direkt neben ein AKW, ein Endlager oder ein Uranbergwerk zieht und dort lebt. Ich denke sobald eines seiner Kinder an Leukämie erkrankt ändern sich seine Ansichten. Diesen Wunsch wird mit Herr Pfeiffer bestimmt nicht erfüllen, er sollte sich aber wenigstens aus der Politik zurückziehen und nicht weiterhin seine Lügen mit Schaum vor dem Mund einer breiten Öffentlichkeit kundtun.
