Bundesregierung denkt erneut über drastische Begrenzung der Photovoltaik nach

14. November 2011 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Schwarz-Gelb erwägt laut Medienbericht eine Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus auf 1000 Megawatt jährlich. Bis Ende Januar 2012 soll eine entsprechende Maßnahme geprüft werden.

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Die Bundesregierung von Union und FDP hält nach einem Bericht des „Fokus“ den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland „für technisch und finanziell nicht verkraftbar“. Daher wollten nun Bundeswirtschafts- und Umweltministerium bis Ende Januar 2012 prüfen, ob der Zubau für Photovoltaik-Anlagen auf 1000 Megawatt jährlich begrenzt werden könne, heißt es weiter. Dieser Vorstoß komme aus der Arbeitsgruppe Energie der Koalition. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte erst vor wenigen Wochen, eine erneute Kürzung der Solarförderung ins Spiel gebracht. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) lehnt dies damals mit Blick auf den neuen Mechanismus, der auch unterjährige Kürzungen der Solarförderung bei einem starken Photovoltaik-Zubau in Deutschland erlaubt, ab.

Die Bundesnetzagentur hatte Ende Oktober bekannt gegeben, dass die Solarförderung zum Jahreswechsel um 15 Prozent sinken wird, nachdem zwischen Oktober 2010 und September 2011 Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von rund 5200 Megawatt ans Netz gegangen sind. Der Photovoltaik-Zubau in den ersten neun Monaten 2011 lag laut Bundesnetzagentur bei 3,36 Gigawatt. (Sandra Enkhardt)

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Heft 05 / 2012

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