photovoltaik Ausgabe: 06-2017

Schletter

Inhaltsübersicht

  1. Ein Haken für alle Schienen
  2. Schletter
  3. K2 Systems

Lösung für hohe Schneelasten

Auf Regionen mit hohen Schneelasten hat es Schletter mit seinem neuen System abgesehen. Mit dem neuen Fix TK will das Unternehmen aus dem bayerischen Kirchdorf/Haag vor allem die Märkte in Nordeuropa abdecken. „Dort sind andere Dachaufbauten als beispielsweise in Deutschland üblich“, weiß Manuel Schwarzmaier, Vertriebsleiter für Dachsysteme bei Schletter. „Dort werden dicke Schalungen, auf robuste Sparren geschraubt, verbaut. Das ganze Dach ist dann mit Bitumenschindeln eingedeckt.“

Das Fix TK ist relativ einfach zu handhaben. Es besteht aus einem Hutprofil. In den seitlichen Auslegern sind jeweils versetzt zwei Bohrungen angebracht. Durch diese schraubt der Installateur vier Holzschrauben. „Auch wenn das System so ausgelegt ist, dass nicht alle vier Schrauben notwendig sind, sollten dennoch alle angebracht werden“, betont Schwarzmaier. „Denn die Schalungen sind meist auf Stoß gebaut und wenn der Monteur aus Versehen auf einen solchen Stoß trifft, hält die Schraube nicht mehr. Dann können aber immer noch die anderen drei Schrauben die Last tragen.“ Die Holzschrauben selbst haben unter dem Kopf eine Dichtung aus EPDM, damit kein Wasser unter dem Schraubenkopf auf die Dachhaut dringen kann. „Auch das Hutprofil selbst hat eine EPDM-Dichtung“, erklärt Schwarzmaier. „Schließlich befinden wir uns hier auf der wasserführenden Schicht und müssen sicherstellen, dass es zu keiner Undichtigkeit kommt.“

In das Hutprofil ist ein Gewindebolzen eingepresst. Auf diesen ist bereits die Klemme vormontiert, mit der die Montageschiene oder der Kreuzschienenverbinder auf dem Hutprofil montiert wird. Diese besteht aus einem dreieckigen Profil, auf dem ein Metallkeil sitzt. Dieser wird mittels einer Inbusschraube gleichzeitig nach unten und zur Seite geschoben und drückt so die Schiene oder den Verbinder auf eine Feder, die auf der anderen Seite der Klemme angebracht ist. Da die Klemme drehbar auf dem Gewindebolzen gelagert ist, kann der Monteur mit dem gleichen Hutprofil die Module sowohl vertikal als auch horizontal ausrichten. Das ganze System ist so angeordnet, dass in beiden Fällen die Kräfte zentrisch aufgenommen werden und damit das ganze System den hohen Belastungen unter riesigen Schneebergen trotzen kann.

www.schletter.eu

Foto: IBC Solar

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