photovoltaik Ausgabe: 11-2019

Hochspannung im Trend


Die Solaranlage in Almere erzeugt 34 Megawatt und bis zu 20 Megawattstunden aus Sonnenenergie und spart pro Jahr rund 18.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Die Solaranlage in Almere erzeugt 34 Megawatt und bis zu 20 Megawattstunden aus Sonnenenergie und spart pro Jahr rund 18.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Stringwechselrichter — In Freiflächensolarprojekten in Europa werden Hochspannungsstringwechselrichter wie der preisgekrönte PVS-175 von ABB eingesetzt, um die Erträge von effizienten Photovoltaikinstallationen zu verbessern.

Die Hochspannungswechselrichter von ABB werden da eingesetzt, wo Energieversorger die Gigawattleistung bei großen Photovoltaikanlagen erhöhen wollen, wie das folgende Beispiel aus den Niederlanden zeigt: Im Jahr 2018 gab es laut dem „IHS PV Installation Tracker“ aus dem zweiten Quartal 2019 in Europa einen Zubau an neuen Solarstromanlagen von 12,3 Gigawatt. Das entspricht einem Plus von 24 Prozent gegenüber 2017. Im Jahr 2019 wird die Nachfrage um über 60 Prozent auf 19,8 Gigawatt steigen und für 2020 erwartet der Markt ein Wachstum von 18 Prozent auf 22 Gigawatt.

„Wir sind sehr stolz darauf, an Photovoltaik-Großprojekten in ganz Mitteleuropa beteiligt gewesen zu sein, die mit unseren All-in-one-Hochspannungswechselrichtern ausgestattet sind, da immer mehr Versorgungsunternehmen das Potenzial von Solarstrom nutzen und realisieren“, sagt Giovanni Frassineti, Leiter des Solargeschäfts bei ABB.

Vorzeigeprojekt in den Niederlanden

ABB-Neukunde Pfalzsolar GmbH in Ludwigshafen hat 110 ABB Stringwechselrichter PVS-175 in Almere, Niederlande, installiert. Die Anlage ist damit eine der größten in Europa mit ABB Hoch-spannungsstringwechselrichtern.

Die Anlage in Almere erstreckt sich auf 10,6 Hektar und erzeugt bis zu 34 Megawatt und 20 Megawattstunden aus Sonnenenergie für die Unterstützung des nationalen Stromnetzes. Im Laufe eines Jahres sollen 30 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produziert und rund 18.000 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu nicht erneuerbaren Energien eingespart werden.

„PVS-175 wurde für dieses Projekt aufgrund seiner MPPT-Konfiguration ausgewählt. Mit der höchsten Anzahl von MPPTs auf dem Markt – insgesamt zwölf – können wir eine größere Kapazi-tät und maximale Energieausbeute liefern, ohne Kompromisse in puncto Vielseitigkeit und Flexibilität bei der Auslegung des Solarsystems in komplexen Anlagen eingehen zu müssen“, erläutert Marcel Ruppert, Projektleiter bei Pfalzsolar.

Kosten für die Verkabelung einsparen

Das einzigartige Potenzial des PVS-175 von ABB liegt in der Fähigkeit, bis zu 65 Prozent Einspa-rungen bei den Installations- und Logistikkosten zu erzielen, wodurch die sogenannten Levelized Cost of Electricity, kurz LCOE, für Großanlagen wie die von Almere verbessert werden.

Dies wird dadurch erreicht, dass die „All-in-one-Lösung“ PVS-175 eine direkte Verbindung zwischen den Modulen mit 24 DC-Eingängen und der Mittelspannungsstation bietet. Diese technischen Möglichkeiten erlauben eine einfache Installation ohne weiteren Bedarf an zusätzlichen separaten DC- oder AC-Combinern.

Das Ergebnis: Dadurch werden rund 63 Prozent der Kosten für die DC-Verkabelung und 45 Prozent der Kosten für die AC-Verkabelung eingespart.

www.abb.de/solar

  • Die Stringwechselrichter PVS-175 stellen die Verbindung zwischen den Modulen und der Mittelspannungsstation her.

Foto: ABB

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