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EWE nimmt Hybridspeicher in Betrieb

Ein Großspeicher mit unterschiedlichen Technologien soll in Zukunft Systemdienstleistungen im Nordwesten Niedersachsen liefern. Zunächst startet das System einen Demonstrationsbetrieb.

Der Oldenburger Energieversorger EWE hat in der Nähe von Varel einen großen Hybridspeicher in Betrieb genommen. Das System kombiniert Lithiumionen-Akkus mit Natrium-Schwefel-Batterien. Erstere sollen vor allem einen schnelle Zugriff auf die gespeicherte Energie sicherstellen. Sie sind also für die Abdeckung von Spitzenlasten zuständig, während die Natrium-Schwefel-Batterien für die längerfristige Speicherung größerer Energiemengen erlauben. Ein Energiemanagement sorgt dafür, dass beide Technologien optimal gesteuert werden.

Netz mit 11,5 Megawatt stützen

Der Hybridgroßspeicher steht im Nordwesten Niedersachsens in einer Region, in der jährlich doppelt so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, wie dort verbraucht werden kann. Das System soll Frequenzschwankungen im regionalen Stromnetz ausgleichen und so zur Netzstabilität beitragen. Bei Bedarf gibt der Speicher mehr als 11,5 Megawatt Leistung ins Stromnetz ab oder nimmt sie daraus auf. Seine Speicherkapazität von mehr als 22,5 Megawattstunden würde ausreichen, um alle Haushalte in Varel fünf Stunden lang mit Strom zu versorgen.

Doch zunächst startet der Demonstrationsbetrieb des Speichers, nachdem er einen dreimonatigen technischer Testbetrieb absolviert hat. Die Projektpartner interessiert nicht nur, wie der Speicher sich technisch in das Energiesystem fügt, sondern auch, wie er sich wirtschaftlich optimal betreiben lässt. (su)

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