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Solarwatt will Personal aufstocken

Solarwatt hat den Ausbau des Mitarbeiterstamms angekündigt. Derzeit investiert das Unternehmen in die Erhöhung der Produktionskapazität. Die Dresdner gehen von einem weiteren Umsatzwachstum für dieses Jahr aus.

Der Dresdner Systemanbieter Solarwatt will neue Mitarbeiter einstellen. Carsten Bovenschen, Geschäftsführer für Finanzen und Personal bei Solarwatt spricht von einem Anstieg der Beschäftigtenzahl auf 340 Mitarbeiter. Derzeit stellen etwa 300 Beschäftigte in Dresden Module sowie in Frechen Stromspeicher her und vertreiben diese als international. Vor allem für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie für den Vertrieb wird das Unternehmen in diesem Jahr neues Personal rekrutieren. Zudem modernisiert und erweitert Solarwatt gerade seine Fertigung von Glas-Glas-Modulen am Stammsitz in Dresden. Durch den Einsatz neuer Maschinen wollen die Sachsen den Durchsatz und damit die Produktionskapazität erhöhen.

Mit der Verstärkung des Personals und den Investitionen in die Modulproduktion reagiert Solarwatt auf das gute Geschäftsergebnis des vergangenen Jahres und die positive Geschäftsprognose für dieses Jahr. Immerhin konnten die Dresdner 2016 den Umsatz um 30 Prozent auf 65 Millionen Euro steigern. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im gleichen Zeitraum um 20 Prozent von etwa 250 auf 300 Beschäftigte an. „Das Wachstum basiert unter anderem auf der Steigerung des Systemumsatzes, der sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat“, berichtet das Unternehmen.

Neue Speichermärkte im Visier

Detlef Neuhaus, Geschäftsführer von Solarwatt geht davon aus, dass sich dieses Wachstum auch im Jahr 2017 fortsetzen wird. „Wir freuen uns, dass wir entgegen dem branchenweiten Trend schon seit mehreren Jahren ein stabiles Wachstum verzeichnen können“, sagt er. „2017 wollen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen und unseren Umsatz auf rund 100 Millionen Euro erhöhen.“ Diese Umsatzsteigerung soll vor allem durch die Erschließung weiterer Speichermärkte generiert werden. Bisher ist Solarwatt mit seinem Speicher in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden unterwegs. Jüngst hatte das Unternehmen auch in Österreich eine Service- und Dienstleistungspartnerschaft mit dem Tiroler Projektierer ATB Becker vereinbart, die im März startet. Im Jahr 2017 wird Solarwatt seine Speicher auch in Spanien, Italien, Großbritannien und Australien einführen. Der Markteintritt in weitere Länder werde zudem derzeit geprüft, erklären die Dresdner. Zudem kündigt das Unternehmen eine Produktinnovation an, die auf der EES Ende Mai in München vorgestellt wird. (su)