photovoltaik Ausgabe:

Q-Cells-Gläubiger beginnen Beratungen: Hanwha oder Isofoton

Die Produktion bei Q-Cells soll auch nach dem Verkauf weitergehen
Nach einem Agenturbericht entscheiden nun 47 Vertreter darüber, ob Hanwha oder Isofoton den insolventen deutschen Photovoltaik-Hersteller kaufen darf. Wann die Entscheidung fallen wird, ist noch nicht absehbar.
Die Gläubigerversammlung der insolventen Q-Cells SE hat begonnen. Hinter verschlossenen Türen beraten derzeit 47 Vertreter über den Verkauf des deutschen Photovoltaik-Herstellers, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Sowohl der südkoreanische Mischkonzern Hanwha als auch das spanische Unternehmen Isofoton hatten Angebote für einen Kauf abgegeben. Mit Vertretern von Hanwha unterzeichnete Insolvenzverwalter Henning Schorisch bereits einen Kaufvertrag, der allerdings von den Gläubigern angenommen werden muss, soll er rechtswirksam werden. Sowohl Hanwha als auch Isofoton hatten angekündigt, die Mehrzahl der Arbeitsplätze bei Q-Cells erhalten zu wollen. Wann die Entscheidung heute fallen wird, ist unklar.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und seine Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (beide CDU) sind zudem derzeit auf Dienstreise in Südkorea. Dabei soll es aber vorrangig um die Suche nach Investoren für ein Batteriewerk gehen. (Sandra Enkhardt)

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