Spanien setzt Solarförderung komplett aus

30. Januar 2012 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Nach den Turbulenzen in Italien haben nun auch Investoren auf dem spanischen Photovoltaik-Markt einen schweren Schlag zu verkraften. Die Regierung in Madrid hat die Förderung erneuerbarer Energien vorübergehend ausgesetzt. Für Altanlagen gelte aber Bestandsschutz.

Solarpark in Spanien

Spanien fördert vorerst keine Solarparks mehr über Einspeisetarife, bestehende Anlagen erhalten aber weiterhin eine Vergütung

Die spanische Regierung hat die Förderung für Photovoltaik und andere erneuerbare Energien vorübergehend ausgesetzt. Ab sofort gebe es keine Tarife für die Einspeisevergütung und es würden keine Zuschläge  mehr zugewiesen, heißt es in einer Mitteilung der Anwaltskanzlei Rödl & Partner. Ein entsprechendes Gesetz habe die Regierung am Samstag veröffentlicht. Die vorübergehende Aussetzung gelte seither; allerdings habe die Regierung keine Zeitdauer für das Moratorium angegeben, hieß es weiter. Nicht betroffen von der Neuregelung seien Anlagen, die in das Spezialregister RIPRE sowie deren Vorläufer PREFO eingetragen seien oder einen Tarif zugewiesen bekommen hätten.

„Es war zu erwarten, dass die neue spanische Regierung im Zuge der Maßnahmen zur Haushaltssanierung auch die Förderung für erneuerbare Energien auf den Prüfstand stellen wird“, erklärt der für die Beratung in Spanien verantwortliche Partner Georg Abegg von Rödl & Partner in Madrid. Dennoch sei wichtig, dass bestehende Anlagen von der Neuregelung nicht betroffen seien, um den Investoren Planungs- und Rechtssicherheit zu geben. In der Vergangenheit hatte die spanische Regierung bereits mit Ankündigungen rückwirkender Kürzungen, speziell bei der Solarförderung, massiv für Verunsicherung gesorgt. Nach Angaben der Kanzlei wird derzeit in Spanien über eine Abnahmeverpflichtung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu einem Pool-Preis diskutiert. Dies würde für die Betreiber von Photovoltaik-, Wind- und anderen Erneubaren-Energienanlagen eine Abnahmegarantie ihres Stroms zu einem festgelegten Preis bedeuten. (Sandra Enkhardt)

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Green Demand aus Eisenach | http://www.green-demand.com/photovoltaik-anbieter

Dienstag, 31.01.2012 09:32

Das der spanische Haushalt sehr marode ist steht außer Frage. Aber man fragt sich schon ob er denn so marode ist, in einem Land mit einer sehr hohen Anzahl an Sonnenstunden, nicht nur seine Vorbildrolle [...]

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Kommentare 1 - 1 von 1

Green Demand aus Eisenach | http://www.green-demand.com/photovoltaik-anbieter

Dienstag, 31.01.2012 09:32

Das der spanische Haushalt sehr marode ist steht außer Frage. Aber man fragt sich schon ob er denn so marode ist, in einem Land mit einer sehr hohen Anzahl an Sonnenstunden, nicht nur seine Vorbildrolle aufzugeben, sondern auch gleichzeitig im Bereich der Energiewende eine deutlichen Schritt zurückzugehen! Schade schade..

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