E-Mobilität: Von der bidirektionalen Wallbox bis zum Megawattlader
Das bidirektionale Laden steht nun in den Startlöchern. In den nächsten Wochen kann es losgehen. Wie die aktuellen Regelungen aussehen und was dafür notwendig ist, erfahren Sie in unserem Spezial rund um die Elektromobilität. Denn Elektroautos werden zunehmend zu mobilen Energiespeichern, die Gebäude mit Strom versorgen. In Zukunft werden sie auch das Netz unterstützen. Die Normung hat den Stand erreicht, dass der Weg für herstellerübergreifende Lösungen frei wird.
Gleichzeitig wird die Elektrifizierung des Güterverkehrs relevant, um die Energiewende im Verkehr voranzubringen. Dafür sind hohe Ladeleistungen notwendig. Auch hier geht es mit großen Schritten voran und das Megawattladen steht an der Schwelle zur Serientauglichkeit.
Doch auch für Besitzer von Solaranlagen wird die Elektromobilität wichtiger, wenn sie in Zukunft keine Einspeisevergütung mehr bekommen – sei es, weil sie aus der Förderung fallen oder weil sie in die Direktvermarktung müssen. Hier bieten THG-Quoten nach der Novelle der Regelungen ein neues, attraktives Geschäftsmodell. Denn wer seinen Solarstrom an Ladepunkten anbietet, kann sich die dreifache Quote anrechnen lassen.
Für Gewerbebetriebe ist die solare Überdachung von Parkplätzen ein Weg, um mehr Solarstrom für die Produktion zu erzeugen. Sie sind gleichzeitig die Basis für eine eigene Ladeinfrastruktur. Dass dabei planerische Sorgfalt gefragt ist, zeigen Praxisbeispiele.
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