photovoltaik Ausgabe:

Finanzkrise trifft chinesischen Hersteller

JA Solar muss wegen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigieren. Neben den Umsatz- wurden auch die Produktions- und Ausbauziele gesenkt.

Der chinesische Solarzellenhersteller JA Solar aus Shanghai hat seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr drastisch nach unten korrigiert. Es werde nun mit einem Gesamterlös zwischen 830 und 952 Millionen Dollar gerechnet. Dies sind 44 Prozent weniger, als der chinesische Solarzellenhersteller noch im November angab. Damals ging das Unternehmen von Erlösen zwischen 1,5 und 1,7 Milliarden Dollar aus. Als Gründe führte JA Solar die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. Auch die Kreditklemme führe dazu, dass Projekte nur schwer zu finanzieren seien. Dies habe auch negative Auswirkungen auf die Photovoltaik-Branche, teilte das Unternehmen mit.
JA Solar kürzte auch seine Produktionsziele. So sollen insgesamt in diesem Jahr 500 Megawatt hergestellt werden. Zuvor hatte das Unternehmen von 550 Megawatt gesprochen. Der Kapazitätsausbau solle auch nicht so schnell wie geplant vorangetrieben werden. Bis Ende des Jahres wolle JA Solar über eine Produktionskapazität von 875 Megawatt verfügen. Im November war das Unternehmen noch davon ausgegangen, die Produktionskapazität auf ein Gigawatt bis Ende 2009 steigern zu können.(SE)

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