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SMA erhält Zertifizierung für Momentanreserve
Die EU-Kommission hat die Überarbeitung der europäischen Connection Network Codes auf unbestimmte Zeit verschoben. Das VDE-Forum Netztechnik/Netzbetrieb warnt deshalb vor gravierenden Folgen für die Energiewende und Versorgungssicherheit.
Die Stadtwerke Oranienburg haben mitgeteilt, vorerst keine neuen Netzanschlüsse von Solaranlagen mehr genehmigen zu wollen. Der Grund: Es bestand ein Kapazitätsengpass am Umspannwerk der Hochspannung zur Mittelspannung. Es fehlte hier jedoch an einem frühzeitigen Austausch mit dem Netzbetreiber.
Für den weiteren Ausbau der Solarenergie sind intelligente Wechselrichter und effiziente Stromspeicher unverzichtbar. Zwei Trends sind eindeutig: Siliziumkarbid in den Wechselrichtern und höhere Systemspannungen. Heiko Schwarzburger
Eine spezielle Session in Bad Staffelstein widmete sich dem Anschluss der Solarkraftwerke und dem Ausbau der Netze in den drei Verteilebenen. Denn die Energiewende kann nur an Dynamik gewinnen, wenn das Netz intelligenter wird. Es muss möglichst schnell viel mehr fluktuierende Energien aufnehmen und an die Kunden bringen.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für einen Neustart der Digitalisierung der Energiewende hält einige Verbesserungen bereit. Doch geht er nach Ansicht des VDE FNN nicht weit genug.
Durchschnittlich war jeder Stromkunde in Deutschland im Jahr 2019 nur 12 Minuten unversorgt – weniger als noch 2018. Die Netzbetreiber nutzen immer mehr technische Möglichkeiten, um steuernd einzugreifen.
Die Ingenieure haben untersucht, wie viel Überspannung Freileitungen, Transformatoren und Schaltanlagen der Netzbetreiber tatsächlich aushalten. Die Ergebnisse sollen in die Anpassung der Vorgaben für den Netzbetrieb an die veränderte Situation in der Stromwirtschaft einfließen.