.
Eine neue Studie im Auftrag des VDMA beziffert das globale Marktvolumen für solares Produktionsequipment auf bis zu 300 Milliarden Dollar bis 2035. Europäische Hersteller sind technologisch vorn – doch strukturelle Nachteile gefährden ihre Position.
Der spanische Hersteller von Unterkonstruktionen hat sich ambitionierte Ziele für die Dekarbonisierung der Produktion und der Lieferketten vorgenommen.
Mit dem Unternehmen will Reiling international Recyclinganlagen bauen. In Zusammenarbeit mit zwei Anlagenbauern werden modulare und maßgeschneiderte Lösungspakete angeboten.
Mit den Linien zur Produktion von Heterojunction-Solarzellen will das amerikanische Unternehmen die eigene Perowskit-Herstellung beschleunigen.
In Wałbrzych in Niederschlesien soll eine Fabrik für Wechselrichter und Stromspeicher entstehen. Rund 230 Millionen Euro werden investiert, um näher an die Kunden in Europa zu rücken.
Der chinesische Hersteller Sungrow errichtet im polnischen Wałbrzych seine erste europäische Produktionsstätte für Wechselrichter und Speicher. Mit dem Werk will das Unternehmen seine Marktpräsenz ausbauen und die Lieferkette in Europa stärken.
Seitdem die Produktion in Höxter Mitte 2024 eingestellt wurde, hat sich die Nachfrage nach Wärmepumpen wieder erholt. Stiebel Eltron geht von weiter steigenden Absatzzahlen aus.
Finanzierung: Mehr als 160 Beteiligungen hält der europäische Cleantech-Investor, darunter etliche aus der Solarbranche und der Speichertechnik. Es geht darum, neue Ideen und Lösungen in den Markt zu bringen und die Wertschöpfung zu stärken.
Kontron E-Systems bietet Komponenten und Systeme für die Solarbranche und E-Mobilität. Im neuen Unternehmen werden E-Systems MTG, der Kontron Solar und Kontron Leipzig gebündelt.
Im Projekt Design-PV entwickelt das Fraunhofer FEP mit Partnern Dekorfolien für Solarfassaden, die von herkömmlichen Fassadenelementen kaum zu unterscheiden sind. Erste Tests zeigen: Die Module erreichen bis zu 80 Prozent der Leistung von Solarmodulen ohne Dekor.
Der schwache Markt für private und Gewerbeanlagen zwingt das Unternehmen, die Strukturen weiter zu verschlanken. Zusätzlich 100 Millionen Euro werden eingespart, 300 Stellen bis Ende 2026 abgebaut.
TÜV Rheinland hat einen neuen Standard zur Rückverfolgbarkeit von Solarmodulen entwickelt. Dieser Standard soll die Qualitätssicherung in der Branche verbessern – und Investoren mehr Transparenz bieten. Denn die Energiewende braucht mehr privates Kapital.
Im neuen Werk in Solothurn kann der Schweizer Hersteller jedes Jahr Speicher mit 500 Megawattstunden Kapazität produzieren. Die Genossenschaft Elektra Baselland hat das Projekt finanziell unterstützt.
Nachdem Meyer Burger aus der Modulproduktion in Deutschland ausgestiegen ist, schließt das Unternehmen jetzt auch die Zellfertigung und die Fabrikplanung. Mehr als 600 Jobs stehen auf der Kippe.
Solar Fabrik hat mit dem Bau einer neuen Modulfabrik begonnen. Auf einem Areal entsteht bis Jahresende eine rund 3.500 Quadratmeter große Produktionshalle. Damit startet der Hersteller seit 2018 wieder eine eigene Produktion hierzulande – die bald weiter ausgebaut werden soll.
Trotz der Dumpingpreise aus China gibt es europäische Hersteller, die ihre Fabriken ausbauen wollen. Ein Beispiel ist 3Sun aus Catania auf Sizilien. Der größte Modulhersteller Europas will im Jahr drei Gigawatt Solarmodule für kommerzielle und industrielle Anlagen fertigen.
Dem österreichischen Unternehmen Accupower aus Graz ist mit Natec nach eigenen Aussagen ein technologischer Durchbruch gelungen: Erstmals wurden demnach Natrium-Ionen-Akkus für industrielle Anwendungen in Serie produziert.
Der Pionier für intelligente Stromspeicherung erhält einen Debüt-Konsortialkredit über 40 Millionen Euro für Entwicklung und Innovationen. Stefan Feilmeier ist neuer stellvertretender Geschäftsführer. Das Hauptquartier zieht nach Iggensbach um.
Ohne eigene Batterieproduktion wird Europa seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit in wichtigen Bereichen einbüßen. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer ISI gibt nun politische Empfehlungen, um die europäische Batterieindustrie zu stärken.
Im März wurden Solarmodule teurer. Alle Leistungsklassen legten im Schnitt ein halbes Eurocent pro Watt zu. Dieser Trend gilt für den Großhandel und diverse Plattformen im Internet gleichermaßen.
Speicherhersteller SAX Power aus Baden-Württemberg weiht Anfang April 2025 eine zweite Montagehalle in Erbach bei Ulm ein. Dort wird künftig der neue SAX Speicher Home Plus montiert.
Nachdem sich die Preise zu Jahresbeginn seitwärts bewegten, war im Februar erstmals seit zwei Jahren ein Aufwärtstrend erkennbar. Dies betrifft alle Leistungsklassen, auch Module mit sehr hohen Wirkungsgraden.
Modulhersteller Aleo Solar will die Produktion in Prenzlau geordnet beenden. Betroffen sind davon 110 Mitarbeiter am Standort, die ihren Job verlieren, teilt das Unternehmen mit. Aleo arbeitet derzeit an einer strategischen Neuausrichtung.
Nachdem die Kartell- und andere Behörden genickt haben, ist Schletter jetzt Teil der Enstall-Gruppe. Die beiden Unternehmen sehen damit bessere Chancen für die Positionierung am Markt.
Die Photovoltaik hat dank des hohen Zubaus kräftig zugelegt und liegt jetzt bei einem Anteil von fast 15 Prozent. Im Sommer gab es sogar einen weiteren Rekord.