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SMA und Transnet BW verbessern die Integration von Solarparks

 

SMA hat mit dem Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem veränderten Einspeiseverhalten von Photovoltaikanlagen aufgrund von steigendem Eigenverbrauch und dem Einsatz von Batteriespeichern. Transnet BW verwendet die Daten zur Erstellung gebietsbezogener Hochrechnungen und Prognosen der Solarleistung, für die Vermarktung von EEG-Strom, zur Reduzierung des Regelenergiebedarfs und zur Verbesserung des Engpassmanagements.

Daten ermöglichen präzise Hochrechnungen und Prognosen

„Die Energiewende geht weiter zügig voran. Anstelle von wenigen zentralen Großkraftwerken speisen immer mehr dezentrale, erneuerbare Energiequellen in die Stromnetze ein. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, stellt die Netzbetreiber aber auch vor Herausforderungen“, erklärt Jochen Bornemann, Manager des Digital Center bei SMA. Präzise Hochrechnungen und Prognosen zu Einspeisung und Verbrauch würden deshalb immer wichtiger für einen sicheren, effizienten und kostengünstigen Netzbetrieb. „Allein in Deutschland senden mehr als 180.000 Photovoltaikanlagen aller Größen über SMA-Wechselrichter Daten aus der Nieder- und Mittelspannung in unser Online-Monitoring-Portal Sunny Portal“, sagt Bornemann. Auf dieser Basis könnte man deutschlandweit flächendeckend aktuelle PV-System- und Netzzustandsdaten liefern.

„Schon heute kommen auf Grund von Eigenverbrauch über das Jahr gesehen rund zehn Prozent des erzeugten Stroms nicht mehr im Netz an. Zu manchen Zeitpunkten liegt die Einspeisung dadurch allein in der Regelzone der Transnet BW rund 500 Megawatt unter der Erzeugungsleistung“, erklärt Philipp Guthke, Referent Sonderaufgaben für Prognosen und Optimierung bei Transnet BW. Die von SMA gelieferten Online-Daten helfen dem Netzbetreiber einerseits die aktuelle Erzeugung von Solaranlagen, andererseits aber auch die durch Eigenverbrauch reduzierte Einspeisung von Solarstrom besser und sehr zeitnah bestimmen zu können.

Daten aus 700.000 Photovoltaik- und Speicheranlagen

Mit mehr als zwei Millionen eingebundenen Geräten und rund 700.000 registrierten Photovoltaik- und Speicheranlagen mit einer kumulierten Leistung von rund 20 Gigawatt ist das Sunny Portal von SMA das weltweit größte Monitoring-Portal für Solarstromanlagen. Allein in der Transnet-BW-Regelzone Baden-Württemberg befinden sich gut 20.000 Solarstromanlagen mit SMA-Wechselrichtern. Eine Aggregation der aktuellen Messdaten nach Postleitzahlengebieten unterbindet demnach Rückschlüsse auf einzelne Anlagen, so bleibt der Datenschutz gewahrt. Die Daten werden laut SMA projektspezifisch DSGVO-konform aggregiert. (nhp)

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