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Neue Eckpunkte beschreiben die Vorgaben für Brandversuche von Modulen für Solarfassaden. Wenn ein Modul ein Zertifikat erhalten hat, gilt dieses auch unter bestimmten Umständen, wenn andere Komponenten verwendet werden.
Bei Qualität geht es oft um Module. Doch auch die Unterkonstruktion und deren richtige Anwendung spielen eine entscheidende Rolle, damit die Solaranlage ein langes Leben hat.
Im Autowerk in Dingolfing wurden drei Türme mit Solarmodulen von Heliatek verkleidet. Zusammen leisten sie rund 22 Kilowatt. Das Solarsystem wurde innerhalb weniger Tage auf die Betonflächen aufgebracht.
Die Module werden vertikal als vier Flügel rund um einen Mittelstamm montiert. Dies verhindert Schneeverwehungen und liefert viel Ertrag. Nach dem ersten Pilotprojekt folgt jetzt die erste kommerzielle Anlage.
Mit Hilfe moderner Technik lassen sich Bestandsanlagen zügig in die Wartung nehmen – selbst bei fehlender Dokumentation. Der Modulplan wird effizient erstellt, zudem lassen sich Fehler mit geringem Aufwand aufspüren.
Trotz des enormen Preisdrucks ist die Modultechnik längst nicht ausgereizt. Zellen mit Kontaktierung auf der Rückseite bieten mehr Leistung, höhere Effizienz. Engin Yaman ist Deutschlandchef von Longi Europe. Er gibt einen Ausblick auf die Entwicklung. Ein Interview
Die Doppelnutzung von Landwirtschaftsflächen ist für Agrarbetriebe eine interessante Option. Für die Wirtschaftlichkeit sind aber einige Dinge zu beachten. Gastautor Benjamin von Berg, Agri-PV Experte bei Trina Solar, gibt einige Hinweise zu den eingesetzten Komponenten.
Das Bundesministerium der Verteidigung hat in Berlin eine Photovoltaikanlage mit 380 Kilowatt installiert. Die farblich angepasste Anlage auf dem denkmalgeschützten Gebäude soll noch im November 2025 in Betrieb gehen.
Das BIPV-Modul Eurener MEPV mit 108 Halbzeilen des spanischen Herstellers liefert je nach Version eine Leistung von 350 bis 375 Watt. Das terrakottafarbene Modul mit eloxiertem Aluminiumrahmen verbessert die Ästhetik und ist gut für BIPV oder denkmalgeschützte Gebäude geeignet.
Die verschiedenen Module auf den Dächern von Wirth Fenstertechnik musste Wirsol sinnvoll verschalten. Außerdem wurden sie auf zwei verschiedene Solaranlagen aufgeteilt, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Der brutale Preiskampf unter den Modulherstellern hat Opfer gefordert. Einst füllten sie mehrere Hallen, in diesem Jahr war ihre Präsenz in München deutlich geschrumpft. Dennoch wurden spannende Innovationen gezeigt. Heiko Schwarzburger
Die Anforderungen auf Industrie- und von Gewerbedächern steigen. Deshalb haben die Hersteller von Unterkonstruktionen an ihren Systemen gefeilt, um die Installation weiter zu vereinfachen und Kosten zu sparen. Sven Ullrich
Der norwegische Hersteller Over Easy Solar hat eine Lösung für die vertikale Aufständerung von Solarmodulen auf Gründächern entwickelt. Ihr Vorteil ist, dass sie sich schnell montieren lässt und die Verschattung der Dachbegrünung im Vergleich zu den flach aufgeständerten Systemen minimiert wurde.
Nach Erkenntnissen der Freiburger Forscher scheinen die Leistungsverluste von Topcon-Modulen durch UV-Strahlung weniger drastisch als bisher angenommen. Möglicherweise wird der Defekt ausgeheilt.
Landwirte können die Module direkt auf den vorhandenen Witterungsschutz montieren. Die Folien und Hagelnetze bleiben erhalten. Wenn sie nicht gebraucht werden, verstaut sie der Landwirt unter den Modulen.
Modulhersteller Aiko stellt das neue Modul Navigator vor. In seiner Form erinnert es an die N-Type ABC-Modulserie. Durch eine intelligente und Echtzeitüberwachung kann der Generator den Ertrag um drei bis fünf Prozentpunkte erhöhen.
Die Tests zur Zertifizierung von Modulen und ihrer Komponenten werden anspruchsvoller. Viele Produzenten haben die neuen Regelungen noch nicht auf dem Schirm. Zudem kommen größere und schwere Module auf den Markt. Wegen des Preisdrucks wird am falschen Ende gespart, etwa bei Gläsern, Rahmen, Schrauben oder Klemmen.
Das Solarmodul als Teil der Dachhaut ist inzwischen keine Seltenheit mehr. Wie solche Lösungen gelingen, zeigen zwei anspruchsvolle Projekte der Firma Desonna. Sie wurden im Südwesten von Bayern gebaut. Sven Ullrich
Weniger Hotspotrisiko, mehr Leistung, ohne Blei, ästhetisch und einfach zu montieren – das alles verbinden die neuen Photovoltaik-Leichtmodule von Euronergy. Entwickelt mit dem Wissen des Vaters der modernen Photovoltaik, Prof. Martin Green, bieten die leistungsstarken 420 Watt FullBlack-Leichtmodule der nächsten Generation noch mehr Möglichkeiten für die Energiegewinnung auf Flachdächern und an Fassaden, kurz: überall, wo es auf jedes Kilogramm ankommt, selbst bei denkmalgeschützten Gebäuden.
Die Firma Euronergy stellt ein neues, sehr leichtes Polymermodul vor. Welche Innovationen darin stecken, erläutert der australische Solarprofessor Martin Green. Er leitet das Forschungsteam.
Die solare Überdachung der Baumschule von Lubera in Buchs hat einen der renommierten Watt d‘Or gewonnen. Die Jury des Schweizer Solarpreises würdigt damit den Ansatz der Verbindung von Landwirtschaft und solarer Stromproduktion.
Euronergy stellt ein neues Polymermodul vor. Der Hersteller setzt eine bislang einzigartige Technologie zur Kontaktierung ein. Welche Vorteile sie hat, erklärt der australische Solarprofessor Martin Green, Forschungsleiter bei Euronergy. Ein Interview
Das neue Doppelglasmodul B80 vom Hersteller Gridparity wurde speziell für den landwirtschaftlichen Einsatz entwickelt und optimiert. Mit einer Transparenz von 45 Prozent sorgt es für eine ideale Balance zwischen Stromerzeugung und Lichtdurchlässigkeit, sodass Pflanzen unter der Anlage optimal wachsen können.
Ein silberfarbenes Modul, ein Haken für alle Dächer, das Artist-Modul ganz in Schwarz sowie Infinite-Module der dritten Generation. Das sind unsere Produkte der Woche.
Auch der chinesische Modulhersteller Longi zeigt Neues: Das Modul Hi-Mo X6 Artist (Ultra Black) wurde einem Redesign unterzogen. Ästhetik steht bei dem schwarzen Modul im Fokus, denn Frontgitter sieht man nicht. Das Modul verfügt über 108 Halbzellen und wiegt 22,5 Kilogramm. Das neue Doppelglasmodul...