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Fenecon und The Mobility House verzahnen Energiemanagement und Ladeinfrastruktur

Beim Ausbau von Ladestandorten für Elektrofahrzeuge wird der Netzanschluss häufig zum limitierenden Faktor. Fenecon und The Mobility House Solutions (TMH) wollen dieses Problem mit einer kombinierten Lösung aus Batteriespeicher, Energiemanagement und Lastmanagement adressieren. Die beiden Unternehmen bündeln dafür ihre jeweiligen Kompetenzen.

Klare Rollenverteilung zwischen Systemen

Fenecon steuert mit seinem Energiemanagementsystem Fems und stationären Stromspeichern die Energiequellen am Standort – etwa Netzanschluss und Photovoltaik. Die Speicher entkoppeln Energiebezug und -nutzung zeitlich voneinander. So lässt sich beispielsweise lokal erzeugter Solarstrom zeitversetzt für den Ladebetrieb nutzen.

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Das System Chargepilot von The Mobility House Solutions übernimmt das Lastmanagement der Ladeinfrastruktur. Es verteilt die verfügbare Leistung dynamisch auf die angeschlossenen Ladepunkte und priorisiert einzelne Ladepunkte je nach Ladebedarf der Fahrzeuge. Die Systeme folgen einer klaren Rollenverteilung: Das Energiemanagement definiert den verfügbaren Leistungsrahmen, das Lastmanagement setzt diesen im Ladebetrieb um. An größeren Ladestandorten treffen heute häufig verschiedene Steuerungslösungen unterschiedlicher Hersteller aufeinander.

Netzausbau vermeiden, Betriebskosten senken

Die abgestimmte Kopplung soll diese Komplexität reduzieren und einen stabilen, skalierbaren Betrieb ermöglichen. „Viele Betreiber stoßen beim Ausbau ihrer Lade-Standorte heute an die Grenzen ihres Netzanschlusses", sagt Heiko Bayer, Geschäftsführer bei The Mobility House Solutions. „Mit ChargePilot können wir Ladeinfrastruktur so steuern, dass teurer Netzausbau vermieden und Betriebskosten gesenkt werden. In Kombination mit Stromspeichern entfaltet diese Steuerung ihr volles Potenzial."

Energie smart handeln und nutzen

Für Betreiber verbessert das Zusammenspiel der Systeme nach Angaben der Partner vor allem die Wirtschaftlichkeit. Die Integration soll eine schnellere Umsetzung und bessere Skalierbarkeit von Ladeprojekten ermöglichen. Gleichzeitig würden Lastspitzen reduziert und die Stromnetze entlastet. (nhp)

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