.
Die dezentrale Energiewende schreitet voran. Mit Sonnenstrom, Stromspeichern, intelligenten Zählern und dynamischen Tarifen für Netzstrom und Netzentgelte wird die Versorgung sicher und kostengünstig. Energie erzeugen, speichern, handeln und vor Ort nutzen – das ist das Thema dieses Spezials.
Die Karte soll Transparenz über die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Netzbetreiber schaffen. Das Ziel sind Anreize für Verbesserungen.
Die HTW Dresden entwickelt ein automatisiertes Diagnosesystem für Superkondensatorspeicher, die das Stromnetz in kritischen Sekunden stabilisieren sollen. Diese könnte eine Schlüsselrolle bei der Netzstabilität spielen – wenn sie zuverlässig funktionieren.
Das Brain Home von Enwitec steuert Wallbox, Wärmepumpe und Speicher. Streit erweitert seine Handwerkersoftware um eine KI-gestützte Dokumentation. Das Ultra-Black-Modul von Winaico erreicht 24,5 Prozent Effizienz und Conduct baut das Sortiment für Kabelmanagement weiter aus. Das sind unsere Produkte der Woche.
Mit Powerbackup Brain und Brain Cabinet zeigt Enwitec Electronic zwei vorverdrahtete Systeme. Beide integrieren das herstelleroffene Energiemanagement Brain Home. Sie richten sich an Solarteure, die im Bestand Wallbox, Wärmepumpe, Speicher und dynamische Stromtarife nachrüsten – ohne die bestehende Unterverteilung umzubauen.
Q3 Energie zeigt kompakte Überspannungsbox für TN-S-Netze. Meteocontrol stellt Bluelog Neo für komplexe Energiesysteme vor. Der Crimp Counter von Weidmüller überwacht die Werkzeugnutzung per NFC – und Wi Solar präsentiert eine Klemmsystem für Gabionenwände. Das sind unsere Produkte der Woche.
Q3 Energie erweitert das Portfolio um die Surgebox TN-S Compact – eine anschlussfertige Überspannungsschutzbox für TN-S-Netze. Das Gerät richtet sich an Anwendungen, bei denen kein vollständiger AC-Verteiler nötig ist, der Schutz aber separat realisiert werden soll.
Branchenverband ZVEH begrüßt die geplante Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts bis 2030. Zugleich übt er scharfe Kritik an zwei Vorhaben der Bundesregierung – und fordert eine stärkere Rolle für das Fachhandwerk.
Cybersicherheit wird immer wichtiger. Neue Produkte helfen, Angriffspunkte zu reduzieren und unberechtigten Zugriff wirksam zu erschweren. So können Anlagenbetreiber hohe regulatorische und betriebliche Anforderungen umsetzen.
Insgesamt 7,6 Megawatt werden mit Grünstromspeicher ausgestattet. Projektpartner sind Wirsol, Energy Global Invest und Hellgrün Energie. Zur Finanzierung wurde ein lukratives Modell für Unternehmer gewählt.
Im Freistaat Thüringen geht erstmals ein neuer Spannungsregler ans Netz. Er soll bestehende Stromleitungen für deutlich mehr Solarstrom öffnen – ganz ohne neue Leitungen. Entwickelt haben ihn die Partner Thüga, TEN und Hitachi Energy.
Mit der Förderung unterstützt die Bundesregierung über den KLIEN das Energiemanagement in privaten Haushalten, Betrieben und Vereinen. Die Unterstützung gibt es nur, solange noch Geld im Fördertopf liegt.
The smarter E Europe: Der Anbieter zeigt Lösungen für Solarparks und große Dachanlagen, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Sicherungen, Sicherungsschaltanlagen, Überspannungsschutz und Leistungsmanagement stehen am Stand B4.480 im Mittelpunkt.
Der Speicherbetreiber RAG will nicht nur seine Produkte, sondern auch die Mobilität auf die Energiewende umstellen. Solare Carports versorgen die E‑Autoflotte. Die Ladestationen werden optimal versorgt. Sven Ullrich
Kleinwindkraftexperte Patrick Jüttemann hat ein Fachbuch über Kleinwindkraftanlagen in dritter Auflage veröffentlicht. Die Überarbeitung nach über fünf Jahren bringt unter anderem vier neue Kapitel – und behandelt auch die Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher.
Die Integration von Solarstrom gelingt in Zukunft nicht mehr nur durch leistungsstarke Hardware, sondern auch mittels cleverer und selbstlernender Softwarelösungen. Beides hat es ins Finale der Smarter E Awards geschafft.
Mit Lade One bringt das Mainzer E-Mobility-Unternehmen Lade ein AC-Ladesystem für die Umsetzung großer Ladeinfrastrukturprojekte auf den Markt. Die Komplettlösung ermöglicht ein- und dreiphasiges Laden bis 22 Kilowatt.
Der Fonds EB Kirchlicher Energiekreislauf hat seine ersten Solaranlagen in Betrieb genommen. Initiator EB-SIM, eine Tochter der Evangelischen Bank, hat die Photovoltaikanlagen auf zwei Berliner Kindertagesstätten ans Netz gebracht. Es ist der Auftakt für ein bundesweites Portfolio.
Haushalte mit steuerbaren Wärmepumpen, Wallboxen oder Stromspeichern erhalten reduzierte Netzentgelte – doch wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt stark vom Wohnort ab. Die Analyse eines Smart-Metering-Unternehmens zeigt Unterschiede von fast 90 Euro pro Jahr.
Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen Messstellenbetreiber eingeleitet, die mit dem Einbau intelligenter Messsysteme noch nicht begonnen haben. Bis Ende 2025 müssen die Unternehmen eine Quote von 20 Prozent erreichen. Bei Verstößen drohen Zwangsgelder.
Ab sofort können Hersteller ihre Zertifikate über eine API-Schnittstelle hochladen und Planer diese automatisiert über diese Schnittstelle herunterladen. Auch die Verwaltung der Daten wird vereinfacht.
Fenecon und The Mobility House Solutions bündeln ihre Kompetenzen bei Stromspeichern und Ladeinfrastruktur. Gemeinsam wollen sie Betreibern von Ladestandorten ermöglichen, trotz begrenzter Netzanschlussleistung mehr Ladepunkte wirtschaftlich zu betreiben.
Bei der Investition in eine große Solaranlage zählt nicht nur robuste Technik. Immer wichtiger wird die Vermarktung des produzierten Stroms. Die Aussteller auf der E-World in Essen gaben Tipps für Investoren und Anlagenbetreiber. Sven Ullrich
Netzkonformität und Energiemanagement sind Schlüsselfaktoren für Projektentwickler, die vorkonfektionierte Anschlusstechnik und Schutzsysteme einsetzen. Im Neubau und im Retrofitgeschäft wachsen die Anforderungen. Ein Praxisreport
Bevor Software und digitale Tools ihre Wirkung entfalten, müssen die Prozesse im Handwerksbetrieb klar sein. Das gilt auch für Betriebsdaten aus dem Energiemanagement der Kunden oder smarte Zähler. Ein Praxisreport