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Haushalte mit steuerbaren Wärmepumpen, Wallboxen oder Stromspeichern erhalten reduzierte Netzentgelte – doch wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt stark vom Wohnort ab. Die Analyse eines Smart-Metering-Unternehmens zeigt Unterschiede von fast 90 Euro pro Jahr.
Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen Messstellenbetreiber eingeleitet, die mit dem Einbau intelligenter Messsysteme noch nicht begonnen haben. Bis Ende 2025 müssen die Unternehmen eine Quote von 20 Prozent erreichen. Bei Verstößen drohen Zwangsgelder.
Ab sofort können Hersteller ihre Zertifikate über eine API-Schnittstelle hochladen und Planer diese automatisiert über diese Schnittstelle herunterladen. Auch die Verwaltung der Daten wird vereinfacht.
Kleinwindkraftexperte Patrick Jüttemann hat ein Fachbuch über Kleinwindkraftanlagen in dritter Auflage veröffentlicht. Die Überarbeitung nach über fünf Jahren bringt unter anderem vier neue Kapitel – und behandelt auch die Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher.
Fenecon und The Mobility House Solutions bündeln ihre Kompetenzen bei Stromspeichern und Ladeinfrastruktur. Gemeinsam wollen sie Betreibern von Ladestandorten ermöglichen, trotz begrenzter Netzanschlussleistung mehr Ladepunkte wirtschaftlich zu betreiben.
Die dezentrale Energiewende schreitet voran. Mit Sonnenstrom, Stromspeichern, intelligenten Zählern und dynamischen Tarifen für Netzstrom und Netzentgelte wird die Versorgung sicher und kostengünstig. Energie erzeugen, speichern, handeln und vor Ort nutzen – das ist das Thema dieses Spezials.
Bei der Investition in eine große Solaranlage zählt nicht nur robuste Technik. Immer wichtiger wird die Vermarktung des produzierten Stroms. Die Aussteller auf der E-World in Essen gaben Tipps für Investoren und Anlagenbetreiber. Sven Ullrich
Netzkonformität und Energiemanagement sind Schlüsselfaktoren für Projektentwickler, die vorkonfektionierte Anschlusstechnik und Schutzsysteme einsetzen. Im Neubau und im Retrofitgeschäft wachsen die Anforderungen. Ein Praxisreport
Bevor Software und digitale Tools ihre Wirkung entfalten, müssen die Prozesse im Handwerksbetrieb klar sein. Das gilt auch für Betriebsdaten aus dem Energiemanagement der Kunden oder smarte Zähler. Ein Praxisreport
Die Komplexität des Energiemanagements in Gebäuden wächst. Und dehnt sich aus, zu höheren Solarleistungen, stärkeren Batterien und bidirektionalem Laden. Die Systeme sinnvoll zu reduzieren, ist ein Gebot der Sicherheit. Heiko Schwarzburger
Der Smart-Meter-Rollout kommt nur wenig voran. Zu teuer, zu langsam, zu kompliziert – selbst eingebaute Geräte liefern oft keine Daten an Netzbetreiber. Es braucht Reformen, damit die Energiewende nicht im Zählerschrank stecken bleibt. Niels H. Petersen
Erzeugen – Handeln – Nutzen
Smart Meter • Rollout verläuft weiterhin schleppend
HEMS • Cybersecurity und Datenschutz nicht unterschätzen
Trading • Energiehandel kommt endlich in Fahrt
Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Metrify will bis 2030 insgesamt 2,5 Millionen intelligente Stromzähler in deutschen Haushalten einbauen. Dafür startet das Unternehmen nun eine bundesweite Initiative – unabhängig von den Rollout-Plänen der lokalen Netzbetreiber.
Das geleakte Netzpaket von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ließ Anfang März die Wellen hochschlagen. Nun tobt die Debatte um die Details. Denn Solarbranche, Investoren und Netzbetreiber fordern Vereinfachungen statt neuen Hürden. Unser nächster Newsletter für Anleger erscheint am 8. April 2026.
Netzexperten des Verbands Entso-E haben den Abschlussbericht zum Blackout in Spanien und Portugal am 28. April 2025 vorgelegt. Es war der schwerste Vorfall im europäischen Stromnetz seit mehr als 20 Jahren. Der Bericht benennt nun die Ursachen.
Energieversorger Eon hat nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen in Deutschland eine Million Smart Meter installiert. Fast jeder zweite intelligente Zähler im Land steht damit im Eon-Netzgebiet.
Im Kloster Banz ging es am zweiten Tag um die Integration von mehr Solarstrom in die Netze. Es wurde deutlich: Etliche Netzbetreiber sehen sich als Gestalter der Energiewende, fordern mehr Klarheit von Politik und Behörden. Und sie investieren in den Umbau ihrer Netze.
Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber führen ab April 2026 ein neues Verfahren zur Vergabe von Netzanschlüssen für Großverbraucher und Speicher ein. Künftig entscheidet der Entwicklungsstand eines Projekts über die Vergabe – nicht mehr der Zeitpunkt der Antragstellung.
Netzkonformität und Energiemanagement sind Schlüsselfaktoren für Projektentwickler. Denn sowohl im Neubau von großen Anlagen als auch im Retrofitgeschäft wachsen die Anforderungen an Sicherheit und Intelligenz.
Mikrowindanlagen sind die kleinsten Systeme zur Nutzung von Windenergie. Perfekte Ergänzung zur Photovoltaik. Wenn im Januar die Solarerträge stark zurückgehen, liefern Windanlagen oft am meisten Strom. Doch kaum ein Bereich der Kleinwindkraft ist so geprägt von fragwürdigen Versprechen. Wo und wann ist der Einsatz sinnvoll?
Bayernwerk Netz und der Hersteller PPC haben in einer Versuchsreihe die Steuerung von Flexibilitäten direkt aus dem Smart Meter Gateway ohne Steuerbox getestet. So können Steuerbefehle an Speicher, Solarstrom oder Verbraucher direkt übers Gateway erfolgen.
Im Stromverteilnetz der Wemag Netz in Mecklenburg-Vorpommern sind inzwischen mehr als drei Gigawatt erneuerbare Erzeugungsleistung installiert. Das Unternehmen plant nun massive Investitionen, um den weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft zu ermöglichen.
Versorgungssicherheit, bezahlbare Strompreise für Industrie und Haushalte sowie ein klimaneutrales Energiesystem: Deutschland muss seine Stromnetze fit für die Zukunft machen. Ende Januar 2026 lädt die Tagung „Zukünftige Stromnetze“ zur Diskussion nach Berlin.
Die EU-Kommission hat die Überarbeitung der europäischen Connection Network Codes auf unbestimmte Zeit verschoben. Das VDE-Forum Netztechnik/Netzbetrieb warnt deshalb vor gravierenden Folgen für die Energiewende und Versorgungssicherheit.
Das neue Konzept senkt die Kosten für die Integration von Solarparks, Windkraft und Speichern um 50 Prozent. Der Anschluss steht bereit, die Einspeiseleistung wurde ausgeschrieben. Nun werden Generatoren und Speicher gebaut.