.
Branchenverband ZVEH begrüßt die geplante Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts bis 2030. Zugleich übt er scharfe Kritik an zwei Vorhaben der Bundesregierung – und fordert eine stärkere Rolle für das Fachhandwerk.
Die dezentrale Energiewende schreitet voran. Mit Sonnenstrom, Stromspeichern, intelligenten Zählern und dynamischen Tarifen für Netzstrom und Netzentgelte wird die Versorgung sicher und kostengünstig. Energie erzeugen, speichern, handeln und vor Ort nutzen – das ist das Thema dieses Spezials.
Cybersicherheit wird immer wichtiger. Neue Produkte helfen, Angriffspunkte zu reduzieren und unberechtigten Zugriff wirksam zu erschweren. So können Anlagenbetreiber hohe regulatorische und betriebliche Anforderungen umsetzen.
Insgesamt 7,6 Megawatt werden mit Grünstromspeicher ausgestattet. Projektpartner sind Wirsol, Energy Global Invest und Hellgrün Energie. Zur Finanzierung wurde ein lukratives Modell für Unternehmer gewählt.
Im Freistaat Thüringen geht erstmals ein neuer Spannungsregler ans Netz. Er soll bestehende Stromleitungen für deutlich mehr Solarstrom öffnen – ganz ohne neue Leitungen. Entwickelt haben ihn die Partner Thüga, TEN und Hitachi Energy.
Mit der Förderung unterstützt die Bundesregierung über den KLIEN das Energiemanagement in privaten Haushalten, Betrieben und Vereinen. Die Unterstützung gibt es nur, solange noch Geld im Fördertopf liegt.
The smarter E Europe: Der Anbieter zeigt Lösungen für Solarparks und große Dachanlagen, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Sicherungen, Sicherungsschaltanlagen, Überspannungsschutz und Leistungsmanagement stehen am Stand B4.480 im Mittelpunkt.
Der Speicherbetreiber RAG will nicht nur seine Produkte, sondern auch die Mobilität auf die Energiewende umstellen. Solare Carports versorgen die E‑Autoflotte. Die Ladestationen werden optimal versorgt. Sven Ullrich
Kleinwindkraftexperte Patrick Jüttemann hat ein Fachbuch über Kleinwindkraftanlagen in dritter Auflage veröffentlicht. Die Überarbeitung nach über fünf Jahren bringt unter anderem vier neue Kapitel – und behandelt auch die Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher.
Die Integration von Solarstrom gelingt in Zukunft nicht mehr nur durch leistungsstarke Hardware, sondern auch mittels cleverer und selbstlernender Softwarelösungen. Beides hat es ins Finale der Smarter E Awards geschafft.
Mit Lade One bringt das Mainzer E-Mobility-Unternehmen Lade ein AC-Ladesystem für die Umsetzung großer Ladeinfrastrukturprojekte auf den Markt. Die Komplettlösung ermöglicht ein- und dreiphasiges Laden bis 22 Kilowatt.
Der Fonds EB Kirchlicher Energiekreislauf hat seine ersten Solaranlagen in Betrieb genommen. Initiator EB-SIM, eine Tochter der Evangelischen Bank, hat die Photovoltaikanlagen auf zwei Berliner Kindertagesstätten ans Netz gebracht. Es ist der Auftakt für ein bundesweites Portfolio.
Haushalte mit steuerbaren Wärmepumpen, Wallboxen oder Stromspeichern erhalten reduzierte Netzentgelte – doch wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt stark vom Wohnort ab. Die Analyse eines Smart-Metering-Unternehmens zeigt Unterschiede von fast 90 Euro pro Jahr.
Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen Messstellenbetreiber eingeleitet, die mit dem Einbau intelligenter Messsysteme noch nicht begonnen haben. Bis Ende 2025 müssen die Unternehmen eine Quote von 20 Prozent erreichen. Bei Verstößen drohen Zwangsgelder.
Ab sofort können Hersteller ihre Zertifikate über eine API-Schnittstelle hochladen und Planer diese automatisiert über diese Schnittstelle herunterladen. Auch die Verwaltung der Daten wird vereinfacht.
Fenecon und The Mobility House Solutions bündeln ihre Kompetenzen bei Stromspeichern und Ladeinfrastruktur. Gemeinsam wollen sie Betreibern von Ladestandorten ermöglichen, trotz begrenzter Netzanschlussleistung mehr Ladepunkte wirtschaftlich zu betreiben.
Bei der Investition in eine große Solaranlage zählt nicht nur robuste Technik. Immer wichtiger wird die Vermarktung des produzierten Stroms. Die Aussteller auf der E-World in Essen gaben Tipps für Investoren und Anlagenbetreiber. Sven Ullrich
Netzkonformität und Energiemanagement sind Schlüsselfaktoren für Projektentwickler, die vorkonfektionierte Anschlusstechnik und Schutzsysteme einsetzen. Im Neubau und im Retrofitgeschäft wachsen die Anforderungen. Ein Praxisreport
Bevor Software und digitale Tools ihre Wirkung entfalten, müssen die Prozesse im Handwerksbetrieb klar sein. Das gilt auch für Betriebsdaten aus dem Energiemanagement der Kunden oder smarte Zähler. Ein Praxisreport
Die Komplexität des Energiemanagements in Gebäuden wächst. Und dehnt sich aus, zu höheren Solarleistungen, stärkeren Batterien und bidirektionalem Laden. Die Systeme sinnvoll zu reduzieren, ist ein Gebot der Sicherheit. Heiko Schwarzburger
Der Smart-Meter-Rollout kommt nur wenig voran. Zu teuer, zu langsam, zu kompliziert – selbst eingebaute Geräte liefern oft keine Daten an Netzbetreiber. Es braucht Reformen, damit die Energiewende nicht im Zählerschrank stecken bleibt. Niels H. Petersen
Erzeugen – Handeln – Nutzen
Smart Meter • Rollout verläuft weiterhin schleppend
HEMS • Cybersecurity und Datenschutz nicht unterschätzen
Trading • Energiehandel kommt endlich in Fahrt
Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Metrify will bis 2030 insgesamt 2,5 Millionen intelligente Stromzähler in deutschen Haushalten einbauen. Dafür startet das Unternehmen nun eine bundesweite Initiative – unabhängig von den Rollout-Plänen der lokalen Netzbetreiber.
Das geleakte Netzpaket von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ließ Anfang März die Wellen hochschlagen. Nun tobt die Debatte um die Details. Denn Solarbranche, Investoren und Netzbetreiber fordern Vereinfachungen statt neuen Hürden. Unser nächster Newsletter für Anleger erscheint am 8. April 2026.
Netzexperten des Verbands Entso-E haben den Abschlussbericht zum Blackout in Spanien und Portugal am 28. April 2025 vorgelegt. Es war der schwerste Vorfall im europäischen Stromnetz seit mehr als 20 Jahren. Der Bericht benennt nun die Ursachen.