Das entspricht nach Vereinsangaben der Energiemenge, um die Flutlichtanlage des Stadions rund 1.000 Spieltage lang zu betreiben. Jährlich sollen so etwa 1.700 Tonnen CO₂ vermieden werden. Die Anlage ersetzt ein früheres System, das den gestiegenen Energieanforderungen des Vereins nicht mehr gerecht wurde.
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„Für uns war dieses Projekt der nächste konsequente Schritt auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit“, sagt Florian Demnitz, Energy Manager bei Borussia Dortmund. „Wir hatten bereits eine Solaranlage auf dem Dach, aber es war klar, dass wir noch mehr erreichen können.“
11.132 bifaziale Module in Full-Black-Design
Entwickelt wurde die Anlage von Borussia Dortmunds Energiepartner RWE. Als Modullieferant wählten die Partner das Unternehmen JA (ehemals JA Solar). Verbaut sind 11.132 bifaziale n-Typ-Module des Typs JAM54D41/LB mit einer Leistung von bis zu 450 Watt pro Modul. Die Doppelglas-Konstruktion soll die Widerstandsfähigkeit erhöhen und einen Betrieb über die geplante Lebensdauer von 30 Jahren sicherstellen. Durch das bifaziale Design nutzen die Module das Sonnenlicht auf Vorder- und Rückseite.
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Für die Anlage wählten die Partner ein Full-Black-Design. Es greift die schwarz-gelben Vereinsfarben auf und soll sich in die Dachlandschaft des Stadions einfügen. Die Module werden nach dem ITS Supply Chain Standard von JA gefertigt.
Anbieter zeigt sich zufrieden mit ersten Monaten
„Wir sind mit der Leistung der Solaranlage in den ersten Monaten ihres Betriebs sehr zufrieden“, betont Demnitz. Das Projekt habe bereits einen spürbaren Einfluss auf die Energieversorgung des Stadions. Alastair Mounsey, Vice President Europe bei JA, verweist auf die Signalwirkung: „Darüber hinaus zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie sich Solartechnologie in großem Maßstab in bestehende Infrastruktur integrieren lässt – von Stadien bis hin zu ganzen Städten.“ (nhp)
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