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RWE bringt Solarpark in Sinntal ans Netz

In der Gemeinde Sinntal im Landkreis Main-Kinzig erzeugen rund 17.450 Solarmodule grünen Strom. Die Anlage versorgt rechnerisch rund 3.000 Haushalte pro Jahr mit sauberem Strom.

In Sinntal gibt es insgesamt rund 3.690 Haushalte. „Bereits 2024 wurde bei uns mehr als dreimal so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wie im Durchschnitt des Main-Kinzig-Kreises“, rechnet Bürgermeister Thomas Henfling vor. „Zugleich haben wir uns mit dem Kriterienkatalog für Freiflächen-Photovoltaikanlagen, den die Gemeindevertretung im Juli 2024 beschlossen hat, für die Zukunft aufgestellt.“

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Der Katalog schafft die Voraussetzung, erneuerbare Energien auszubauen und gleichzeitig das Landschaftsbild zu schützen. Und die kommunale Kasse aufzufüllen: „Für jede Kilowattstunde zahlen wir 0,2 Cent an die Gemeinde“, erläutert Sandra Dettmer von RWE. „Das sind zusätzliche Einnahmen von bis zu 24.000 Euro pro Jahr.“

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Der Solarpark Sinntal erstreckt sich über rund zehn Hektar und leistet DC-seitig rund elf Megawatt. Auf der AC-Seite stehen rund 9,5 Megawatt bereit. Bifaziale Solarmodule nutzen nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung, sondern auch vom Boden reflektiertes Licht.

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RWE will zum Naturschutz und zur Artenvielfalt in der Region beitragen. Im Wald neben der Solaranlage werden zwölf Kästen als Unterschlupf für Fledermäuse installiert. Zudem bieten Haufen aus Totholz und Steinen ein neues Zuhause für Zauneidechsen. (HS)

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