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Das Fraunhofer ISE hat ein neues KI-basiertes Verfahren entwickelt, das die kurzfristige Prognose der solaren Einstrahlung deutlich verbessert. Besonders am frühen Morgen steigt die Genauigkeit durch den Einsatz von Infrarotdaten – denn bislang waren besonders Wolken ein großer Unsicherheitsfaktor.
Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer ISE haben einen neuen Algorithmus für die Steuerung von Agri-PV-Trackern entwickelt. Dieser optimiert die landwirtschaftlichen Erträge und begrenzt gleichzeitig die Verluste bei der Stromproduktion.
Aufgrund des Zubaus von rund 16 Gigawatt steigt der Anteil des Sonnenstroms an der Produktion von Strom in Deutschland um rund ein Fünftel. Damit klettern Solargeneratoren auf Platz zwei der Stromerzeuger.
Rund 17 Prozent des produzierten Solarstroms werden inzwischen vor Ort genutzt. Das Fraunhofer ISE hat für diese Analyse ein neues Auswertungsmodell entwickelt.
Das Potenzial für die zusätzliche Nutzung von Landwirtschaftsflächen für die Stromproduktion in Deutschland ist riesig. Die Forscher des Fraunhofer ISE haben ein realistisches Szenario aufgezeigt.
Ein Konsortium unter Leitung des Fraunhofer ISE hat einen Wechselrichter entwickelt, der Solarstrom direkt ins Bahnstromnetz einspeisen kann. Das Projekt PV4Rail zeigt: Entlang der Bahnstrecken liegt ein erhebliches Potenzial für Photovoltaik.
Die Freiburger Forscher haben zusammen mit Netzbetreibern zunächst ein Mess- und Bewertungsverfahren entwickelt, wie Wechselrichter das Netz stabilisieren können. Dies haben sie auf die Geräte verschiedener Hersteller angewendet und dabei große Unterschiede festgestellt.
Der neue Leitfaden beschreibt nicht nur den aktuellen Stand der Technologie. Er beinhaltet auch umfangreiche Informationen zur Planung und zum Betrieb solcher Anlagen.
Im ersten Halbjahr 2025 wurde hierzulande aber auch in weiteren europäischen Ländern so viel Solarstrom erzeugt wie noch nie zuvor. Insgesamt sank der Ökostromanteil in Deutschland jedoch.
Schwimmende Solaranlagen haben keinen Einfluss auf die Wasserqualität der Seen. Auch der Pflanzenbewuchs leidet nicht, wie eine Untersuchung ergeben hat. Die Gesetzgebung müsste entsprechend angepasst werden.
Nach Erkenntnissen der Freiburger Forscher scheinen die Leistungsverluste von Topcon-Modulen durch UV-Strahlung weniger drastisch als bisher angenommen. Möglicherweise wird der Defekt ausgeheilt.
Landwirte können die Module direkt auf den vorhandenen Witterungsschutz montieren. Die Folien und Hagelnetze bleiben erhalten. Wenn sie nicht gebraucht werden, verstaut sie der Landwirt unter den Modulen.
Solar bietet vielen landwirtschaftlichen Betrieben eine zusätzliche Einnahmequelle. Das könnte ein interessanter Anreiz sein, hierzulande mehr Moore wiederzuvernässen. Für den Klimaschutz wäre das ein wichtiger Beitrag – für die Photovoltaik ein weiteres Neuland.
Mit der Einweihung des neuen Zentrums für elektrische Energiespeicher kann das Fraunhofer ISE die Forschung an Batterien ausweiten. Es steht mit einem großen Batteriespeicher und einer Solaranlage sogar ein reales Labor zur Verfügung.
Selbst wenn der erzeugte Solarstrom noch durch einen Speicher fließt, kann er es mit Blick auf die Kosten mit konventionellen Kraftwerken locker aufnehmen. Die Langzeitanalyse zeigt, dass sich der Vorteil noch vergrößert.
Wissenschaftler des Fraunhofer ISE präsentieren eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle mit 31,6 Prozent Wirkungsgrad. Der Clou: Die ein Quadratzentimeter große Solarzelle ist skalierbar. Denn die Forscher nutzten dafür eine Standardsolarzelle, wie sie aktuell in der Industrie genutzt werden.
Mithilfe das Inflation Reduction Act, kurz IRA, wachsen aktuell in den USA eine Vielzahl von Solarfertigungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Fraunhofer ISE unterstützt einige dieser Unternehmen bei Technologiewahl, Produktdesign sowie Fabriklayout während des Hochlaufs der Produktion – wie bei Convalt Energy im US-Bundesstaat New York.
In Deutschland gibt es ein riesiges Potenzial für den Bau von schwimmenden Solaranlagen auf Binnengewässern. Bei lockeren Rahmenbedingungen könnte es sogar noch viel größer sein.
Stringwechselrichter in der Mittelspannung sparen Rohstoffe wie Kupfer und Aluminium. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sieht insbesondere bei Solarparks ein enormes Einsparpotenzial durch höhere Systemspannungen. Das ISE plant nun erste Pilotkraftwerke – und strebt mit der Industrie eine breite Markteinführung an.
Die Stromampel-App des Fraunhofer ISE zeigt für zwölf europäische Länder den aktuellen Ökostromanteil an. Für 34 Länder wird der Day-Ahead-Börsenstrompreis angegeben. Besitzer von E-Autos, Wärmepumpen oder Smart Homes können ihren Stromverbrauch so entsprechend anpassen.
Das Fraunhofer ISE hat als erstes europäisches Forschungsinstitut den Umstieg auf großflächige M10-Silizium-Wafer vollzogen. Eine Topcon-Solarzelle erreichte auf Anhieb einen Wirkungsgrad von 24 Prozent. Auch in der Solarindustrie geht der Trend klar hin zu größeren Zellen.
Das System, das die Projektpartner entwickeln, soll die Nutzung von Fassaden für die Photovoltaik vereinfachen. Außerdem wird ein Teil der Lösung als VDI-Richtlinie veröffentlicht.
In Deutschland könnten auf künstlichen Gewässern bis zu 32 Gigawatt Solarleistung installiert werden. Allerdings geht der größte Teil des Potenzials durch rechtliche Restriktionen verloren, die selbst für abgelegene und ungenutzte Bagger- oder Kiesseen gelten.
Im neu organisierten Entwicklungszentrum können Modulhersteller umfangreiches Equipment nutzen, um ihre Technologien weiterzuentwickeln. Das Fraunhofer ISE begleitet die Hersteller bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte.
Photovoltaikmodule auf Basis von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen haben das Potenzial höhere Wirkungsgrade zu erzielen als heutige Siliziummodule. Ein Forschungsteam des Fraunhofer ISE fertigte nun aus Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen von Oxford PV ein Modul mit 25 Prozent.