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Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) reiste im August zu Gesprächen in die Ukraine. Mit ihm unterwegs war Jörg Ebel, Präsident des Bundesverbands der Solarwirtschaft. Er spricht über seine Eindrücke und die Rolle der Photovoltaik in einem Land, in dem Luftalarm und russischer Terror an der Tagesordnung sind.
Solar Power Europe: Nur Deutschland, das Vereinigte Königreich und Italien haben 2025 mehr BESS-Kapazität installiert. Doch der Markt unterscheidet sich aufgrund der Invasion und der Zerstörung der Energieinfrastruktur erheblich. Speicher sind für den täglichen Überlebenskampf der Menschen von entscheidender Bedeutung.
Am 3. und 4. September 2026 treffen sich in Hettstedt zahlreiche Interessenten und Experten, um die Energiewende in Sachsen-Anhalt zu diskutieren. Hochkarätige Referenten geben wichtige Impulse.
Die polnische Firma ELQ und ihre ukrainische Tochtergesellschaft wollen Energieprojekte in der Sperrzone voranbringen. Ein Memorandum mit den zuständigen Behörden leitet erste Schritte ein.
Ukraine: Eine Woche nach Ostern ist erneut ein Lkw mit Solartechnik in die Ukraine abgegangen. Sein Ziel: Zwei Krankenhäuser, die dringend auf Notstromsysteme warten. Unser Spendenaufruf läuft weiter. Denn weitere Lieferungen werden vorbereitet und dringend gebraucht.
Ukraine: Nach gut einer Woche ist die nächste Lieferung von Solartechnik am Krankenhaus in Kamianets-Podilsky eingetroffen. Um in diesem Jahr mindestens ein Dutzend weiterer Hospitäler auszustatten, wird Geld gebraucht. Geld, das vor Ort schnell und effizient wirksam wird.
Ukraine: Anfang März ist Willi Ernst von der Biohaus-Stiftung selber auf den Gabelstapler gestiegen, um die jüngste Fracht auf den Weg zu bringen. Das Hilfsprojekt nimmt Fahrt auf – und benötigt weiterhin jeden Euro zur Unterstützung.
Aufruf zu Weihnachten: Mittlerweile wurden mehr als ein Dutzend Solaranlagen an Schulen und Krankenhäuser geschickt. Die Stiftung sucht Module, Wechselrichter und Montagetechnik – und braucht dringend Geldspenden.
Unter heftigen Bombardierungen und Drohnenattacken kämpft die Ukraine ums Überleben. Willi Ernst ist Vorstand der Biohaus-Stiftung aus Paderborn. Er weilte in Kamianets-Podilskyj im Westen des Landes, auf einer Konferenz zum Wiederaufbau. Hier schildert er seine Eindrücke und Erfahrungen.
Gemeinsam mit der Stadt Trostjanez und Green Planet Energy hat Greenpeace ein Modellprojekt für nachhaltige Wärmeversorgung fertiggestellt. Die Pilotanlage ist beispielgebend für die Modernisierung von hunderttausenden Wohnungen.
Aufruf zu Weihnachten — Mittlerweile wurden mehr als ein Dutzend Solaranlagen an Schulen und Krankenhäuser geschickt. Unlängst ging wieder ein Transport gen Osten ab. Die Stiftung sucht Module, Wechselrichter und Montagetechnik – und Geldspenden. Heiko Schwarzburger
Mittlerweile wurden mehr als ein Dutzend Lieferungen an Schulen und Krankenhäuser auf die Reise geschickt. Nun ging der nächste Transport gen Osten ab. Die Stiftung sucht Module, Wechselrichter und Montagetechnik.
Die russische Invasion ist auch der Versuch der fossil-nuklearen Energiewirtschaft, die Uhr zurückzudrehen. Bezeichnenderweise steht der Donbas im Mittelpunkt der Aggression, eine große Lagerstätte für Kohle. Dagegen setzen wir die Kraft der Sonne – und starten einen neuen Infokanal speziell für den ukrainischen Markt.
Bereits 100 Kilowatt wurden auf dem Dach einer Kinderklinik in Krementschuk installiert. Nun stehen zwei weitere Anlagen zur Montage an, gleichfalls auf Krankenhäusern. Projektpartner Greenpeace will in diesem Jahr zehn Anlagen bauen.
Grüner Wiederaufbau in Trostjanez: In der ostukrainischen Stadt wird ein großer Mehrgeschosser mit Wärmepumpen und Solardach ausgestattet. Das Pilotprojekt demonstriert, wie sich die Ukraine von fossilen Energieträgern unabhängig machen kann. Zur Finanzierung fanden sich starke Partner aus Deutschland.
Bisher wurden mehr als 700 Kilowatt Solarmodule an die Biohaus-Stiftung gespendet, vor allem aus Deutschland, Österreich und Luxemburg. Sie wurden in die Ukraine gebracht, um Krankenhäuser mit lebenswichtigem Strom zu versorgen. Nun werden Notstromsysteme gesucht!
Stromversorgung rund um die Uhr: Gemeinsam mit der Stiftung Repower Ukraine hat SMA das Brovary Multidisciplinary Clinical Hospital mit einer Solarlösung ausgestattet. Zukünftig kann das Krankenhaus rund die Hälfte des Energieverbrauchs mit selbstproduziertem Strom abdecken.
Greenpeace und die Biohaus Stiftung haben in Berlin gefordert, die Ukraine zu solarisieren. Die dezentrale Versorgung mit Energie macht das Land resilient gegen den Krieg, den Putin unter anderem gegen die Infrastruktur führt.
Das Abschalten der letzten AKW hierzulande hat kaum zu den Preisspitzen der vergangenen Jahre beigetragen. Zudem wurden keine substanziellen Netzengpässe verursacht. Die Strompreise sind derzeit etwa wieder so niedrig wie im vergangenen Jahrzehnt. Dies ist das Kernergebnis einer aktuellen Studie.
Gemeinsam mit Jörg Ebel vom Bundesverband der Solarwirtschaft wurde der Sonnengenerator in Irpin in Betrieb genommen. Die Solarwirtschaft soll eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine spielen, um die Energieversorgung unabhängig von Atomtechnik zu machen.
Solar Steelconstruction aus Dnipro bietet Installateuren und Projektentwicklern zuverlässige Montagesysteme aus eigener Produktion. Die Gestelle haben sich in der Ukraine und benachbarten Märkten vielfach bewährt. Dort ist Solar SK einer der wichtigsten Lieferanten von Dachsystemen und Unterkonstruktionen für Solarparks.
Insgesamt 27 Solaranlagen mit Speichern liefert der Ökoenergieversorger derzeit in die Ukraine und dort direkt in das vom Krieg betroffene Gebiet. Die Anlagen sind flexibel und sichern eine notdürftige Stromversorgung ab.
Dieses Jahr stand unter dem Eindruck von Russlands feigem Angriff auf die Ukraine. Es ist der Krieg der fossil-nuklearen Oligarchen gegen den Fortschritt, gegen die Energiewende. Unterstützen Sie die Aktion Solar hilft: Spenden Sie für die Ukraine!
Diese Anlage auf einem Industriedach wurde durch heftigen Beschuss zerstört. Das Gebäude geriet in Brand, das Feuer zog die Solaranlage erheblich in Mitleidenschaft. Teile des Solardaches im Vordergrund blieben nahezu unversehrt. Unterstützen Sie die Aktion Solar hilft: Spenden Sie für die Ukraine!
Hier hat die Druckwelle eines Raketeneinschlags die Modulgestelle förmlich abrasiert. Solarmodule und Unterkonstruktion wurden regelrecht pulverisiert, umliegende Solarflächen durch Splitter verwüstet. Unterstützen Sie die Aktion Solar hilft: Spenden Sie für die Ukraine!