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Kostal erweitert Portfolio um Wechselrichter für größere Speicherprojekte

Der Hagener Leistungselektroniker Kostal hat den Verkauf seines Batteriewechselrichters Plenticore BI 25 gestartet. Er ist ab sofort im Fachhandel erhältlich, teilt das Unternehmen mit. Das Gerät ist vorwiegend für hohe Leistungsanforderungen und flexible Systemarchitekturen entwickelt. Mit dem Plenticore BI 25 nimmt Kostal einen neuen Batteriewechselrichter mit 25 Kilowatt Leistung, einer dreiphasigen Ersatzstromfunktion und einer intelligenten Systemvernetzung ins Portfolio auf.

Er eignet sich unter anderem für Speicherprojekte im Gewerbe und in Mehrfamilienhäusern. Damit richtet sich der Plenticore BI 25 insbesondere an Fachplaner, Installateure und Betreiber, die größere Speicherkapazitäten realisieren, Lastspitzen reduzieren oder den Eigenverbrauch von Solarstrom optimieren möchten.

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Anbindung auf der Wechselstromseite

Der neue Plenticore BI 25 ist ein reiner Batteriewechselrichter.

Kostal Solar Elektrik

Der neue Plenticore BI 25 ist ein reiner Batteriewechselrichter.

Zudem hat Kostal den Batteriewechselrichter als AC-gekoppelte Lösung entwickelt. Damit eignet er sich nicht nur für neue Projekte, sondern auch für die Nachrüstung von Speichern in bestehenden Solaranlagen. Denn der Speicher kann so unabhängig von der vorhandenen oder geplanten Wechselrichterstruktur der Photovoltaikanlage ausgelegt werden.

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Die AC-Anbindung und die Trennung von Solar- und Batteriewechselrichter hat im Vergleich zum Hybridwechselrichter weitere Vorteile. So wird der Solarwechselrichter direkt am Generator installiert. Dies ermöglicht kurze DC-Leitungswege innerhalb des Gebäudes. Außerdem kann der Speicher flexibel im Gebäude platziert werden. Er muss nicht mehr zwingend in der Nähe des Solar- oder Hybridwechselrichters stehen, um lange DC-Leitungen zu vermeiden.

Mehrere Wechselrichter in einem System

Ein dritter Vorteil des Plenticore BI 25 ist die skalierbare Systemarchitektur. So lassen sich in Kombination mit dem Multi Device Control (MDC) von Kostal mehrere Wechselrichter zu einem Gesamtsystem vernetzen. Ein zentraler MDC-Host koordiniert dabei die Energieflüsse und übergeordneten Steuersignale im Anlagenverbund – unter anderem im Kontext der Anforderungen aus Paragraph 9 des EEG, der den Anschluss von Solaranlagen regelt, und Paragraph 14a EnWG. Dieser gibt die Regeln für die Steuerung der Solaranlage vor.

Heimische Wechselrichterhersteller können europäischen Markt bedienen

Mit seinen drei unabhängigen Batterieanschlüssen ermöglicht der Wechselrichter die flexible Anbindung von Hochvoltbatterien. Er unterstützt Speicherkapazitäten von fünf bis 230 Kilowattstunden. Kostal sieht das Gerät unter anderem in Kombination mit dem Gewerbewechselrichter Piko CI G2, der als Lösung mit einer Leistung von 30, 50 oder 100 Kilowatt zur Verfügung steht.

Installation einfach gehalten

Die Installation und Inbetriebnahme hat Kostal so einfach wie möglich gehalten. So hat das Unternehmen dem neuen Batteriewechselrichter Push-In-Klemmen spendiert, was eine schnelle Verdrahtung ermöglicht. Die Inbetriebnahme kann per App, Webserver oder direkt am Gerät erfolgen. Über die Autoupdate-Funktion können Softwareupdates automatisch eingespielt werden. Anlagen- und Betriebsdaten stehen über das Kostal Solar Portal und die Kostal Solar App zur Verfügung. (su)