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BNetzA: Aufdach-Ausschreibung erneut unterzeichnet

Die Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Juni 2026 ist erneut unterzeichnet geblieben. Die Bundesnetzagentur hatte 296 Megawatt ausgeschrieben. Eingereicht wurden 125 Gebote mit einer Gebotsmenge von 238 Megawatt.

Gebotsmenge gestiegen, Nachfrage bleibt zurück

Im Vergleich zur Vorrunde im Februar 2026 stieg die eingereichte Gebotsmenge deutlich – von 177 auf 238 Megawatt. Dennoch blieb die Runde unterzeichnet. Die Behörde schloss 17 Gebote vom Zuschlagsverfahren aus. Zugelassen und bezuschlagt wurden 108 Gebote mit einem Volumen von 209 Megawatt.

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Die Zuschlagswerte im Gebotspreisverfahren reichen von 8,40 Cent pro Kilowattstunde bis zehn Cent pro Kilowattstunde. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 9,72 Cent pro Kilowattstunde – oberhalb des Wertes der Vorrunde von 9,56 Cent pro Kilowattstunde und knapp unterhalb des Höchstwerts.

NRW erhält die meisten Zuschläge

Regional entfallen die meisten Zuschläge auf Nordrhein-Westfalen mit 49 Megawatt und 21 Zuschlägen. Es folgen Niedersachsen mit 36 Megawatt und 19 Zuschlägen, Baden-Württemberg mit 22 Megawatt und 13 Zuschlägen, Bayern mit 21 Megawatt und elf Zuschlägen sowie Hessen mit 20 Megawatt und zehn Zuschlägen. Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden findet nach Angaben der Bundesnetzagentur am 1. Oktober 2026 statt. (nhp)

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